Wird die luxemburgische Sprache aussterben?

6 Antworten

Das ist alles nur Spekulation. 

Niemand weiß, was die Zukunft bringt. Sie wird sich im Laufe der Zeit sicher verändern. Davon werden aber praktisch alle Sprachen betroffen sein. Ob sie überlebt, kann niemand voraussagen. 

Zurzeit habe ich nicht den Eindruck, als wäre sie vom Aussterben bedroht. Mag sein, dass nicht (mehr) alle in Luxemburg die Sprache sprechen, aber sie scheint noch immer sehr lebendig und beliebt. 

Selbst wenn eine Sprache nur von einer kleinen Gruppe gesprochen wird, muss das nicht heißen, dass sie ausstirbt. Isländisch hat weniger Sprecher als Lëtzebuergesch, aber die Wahrscheinlichkeit, dass es ausstirbt, ist sehr gering. 

Nein, definitiv nicht.  Ich glaube eher, dass sie sich im Großherzogtum immer stärker etabliert - zumal sie ja inzwischen  als Sprache anerkannt ist (und nicht mehr als "moselfränkischer Dialekt" eingestuft wird.

RTL-Radio betreibt seit x Jahren erfolgreich einen UKW-Sender, der rund um die Uhr auf Luxemburgisch sendet udn bis weit in die Eifel zu hören ist. .

Ich denke auch, dass eher das Moselfränkische auf der deutschen Seite gefährdet ist (ich bin im Nordsaarland geboren, wohne aber jetzt in Süddeutschland). Die jüngeren Leute wechseln immer mehr zum Hochdeutschen, dennoch: man kann immer noch den Hunsrück-Dialekt hören in den Dörfern (südlich der Mosel).

Helmut Leyendecker hält noch das Trierer "Platt" auf Youtube hoch (es gibt auch den Film "Freck langsam", auch im Trierer Platt):

https://www.youtube.com/watch?v=hHHbC5snICA

"Dat es quant" (typisch "Trierisch") sagten wir aber nicht.

Alf demonstriert hier, wie sich "Nordsaarländisch" anhört (das kommt noch am ehesten hin zu dem, wie die Leute bei uns "geschwätzt" haben).

https://www.youtube.com/watch?v=YjHCQjKqtgM

"Dat es jedes Tour et selvischt, wenn eisch môl ger eppes hann maan, dann heischt et immer hei unn lô."

(Das "lô" hört man schon in Saarbrücken nicht mehr.)

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@OlliBjoern

Ich denke das ist eine allgemeine Tendenz in Deutschland. Die Jugend wechselt immer mehr zum Hochdeutsch und die lokalen Dialekte werden nur noch von den "Älteren" gesprochen. Wenn man in Hamburg über den Unicampus läuft und ein wenig mit den Studenten spricht ist da eigentlich keiner der noch "platt" spricht. Es sind nur noch die Älteren die das richtig sprechen. Vielleicht ist das aber auch nur ein subjektiver Eindruck von meiner Seite aus. 

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Vermutlich auf lange Sicht ja.

Der Ausländeranteil in Luxemburg beträgt fast 50 Prozent. Die Zugezogenen die bevorzugen halt die Französische Sprache, zumal die meisten ja ehh aus Frankreich oder Belgien kommen.

Dazu ist Luxemburg auch Sitz von mehrern internationen Organisationen, und da wird auch eher Englisch oder Französch gesprochen als Letzeburgisch.

Der Ausländeranteil in LUX  ist vor allem durch die große Zahl der PORTUGIESEN im Land hoch. 

Geht man durch ein luxemburgisches Städtchen, hört man ÜBERALL Luxemburgisch, obwohl natürlich faktisch jeder Luxemburger auch Deutsch und Französisch spricht.

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@Bswss

Mhh ich denke in Luxemburg entwickelt sich auch so eine ARt Sprachgrenze.

In Wasserbillig versteht jeder Letzeburgisch/Deutsch, nur in
Bascharage wird man wohl kaum eine Supermarktkassierin finden die es versteht.

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@Bswss

Und besonders die Portugiesen die in zweiter Generation in Luxemburg sind lernen die Sprache eigentlich immer. Genauso wie es früher die Italierer getan haben. Deshalb stirbt die Sprache meiner Einschätzung nach nicht durch die Einwanderer aus. Die Einwanderer selber lernen zwar nicht zwangsläufig luxemburgisch, ihre Kinder aber schon und damit ist die Zukunft der Sprache quasi gesichert. 

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