Wird die Gesellschaft immer fauler?

Das Ergebnis basiert auf 32 Abstimmungen

Nein. 59%
Ja. 40%

20 Antworten

Nein.

Nein. Früher waren die Menschen durchschnittlich genauso 'faul' oder 'fleißig'. Was ich aber bemerke, ist eine Tendenz, 'Faulheit' mehr anzuprangern.

Eigentlich widersinnig, da uns Maschinen immer mehr Arbeit abnehmen und man Arbeit schon suchen muss. Die Arbeit zu verlieren wird als Katastrophe angesehen. Da könnten die Arbeitssüchtigen doch eigentlich froh sein, wenn jemand auf Arbeit verzichten will.

Aber nein, die Untertanenmentalität tickt da anders. Sie sind zu feige, sich gegen die steigenden Arbeitsanforderungen, die sich verschlechternden Arbeitsbedingungen und den zunehmenden Leistungsdruck durch 'Arbeitgeber' zu wehren. Deshalb suchen sie sich Andere, denen sie sich überlegen fühlen, um ihr Unbehagen an ihnen auszulassen. Mit dem Druck von Oben finden sie sich ab, aber dann sollen die Anderen wenigstens auch unter Druck stehen.

Neid und Mißgunst waren noch nie so 'in' wie heute.

Super Beitrag!

2
Nein.

Also natürlich hab ich keine handfesten Beweise, aber ich schätze es einfach so ein. Ich meine der Leistungsdruck wird immer stärker, nicht nur in den Schulen mit immer weniger Schuljahren und trotzdem gleich viel Stoff. Auch im Studium und am Arbeitsplatz muss abgeliefert werden. Nicht ohne Grund steigt die Zahl der Menschen die, oft illegales , Doping betreiben. Brain-Doping war lange nur im Studium Thema, aber mittlerweile gibt es genug Erwachsene die Doping am Arbeitsplatz betreiben.

Ich wüsste nicht wieso Leute fauler sein sollten, vor allem weil man Lebensstandards von vor Jahren nicht mit den heurigen vergleichen kann.

Ja.

Vor allem die Weiber!

Den Hausfrauen wurde durch die Technisierung und Digitalisierung fast ihre gesamt Hausarbeit genommen. Jetzt sollen auch noch kostenlose Kitas hinzukommen.

Trotzdem wird die Faulheit vieler nichtsnutziger, kinderloser Eheweiber durch Ehegattensplitting und soziale Mitversicherung auch noch traditionell dramatisch gefördert, anstatt das man, wie bei arbeitslosen Jugendlichen, sagt: "Fordern und Fordern!". Laut Grundgesetz gilt aber das Gleichheitsprinzip!

Gibt es Gerechtigkeit und wie muss ich die Kette weiterführen?

Ich habe heute Nacht über Gerechtigkeit nachgedacht und mich gefragt was das genau ist.

In Robinson Crusoe fängt dieser ja erst an über Moral, Recht und Ordnung nachzudenken als die Ureinwohner auf die Insel kommen. Begründet wird vieles dort durch eine göttliche Ordnung. Vorher als Robinson alleine auf der Insel ist, spielt Recht und Gerechtigkeit überhaupt keine Rolle. Also kann Gerechtigkeit nur Sinn in einer Gesellschaft machen. Heißt Gerechtigkeit setzt als Bedingung eine Gesellschaft voraus.

Nur daraus kann man meiner Meinung nach noch nicht endgültig schließen, dass Gerechtigkeit nicht trotzdem "irgendwie" existiert obwohl Robinson alleine ist. ich hab mich dann gefragt ob man sich Gerechtigkeit überhaupt bewusst machen kann. Denn selbst wenn man sehr viel über etwas weiß, ist es dem Menschen so gut wie unmöglich sich in etwas, dass nicht von ihm aus kommt hineinzuversetzen. Stellt man sich beispielsweise eine Fledermaus vor, wie diese durch die Nacht fliegt und alles mit Ultraschall ortet, stößt man sofort an seine Grenzen. Selbst wenn wir wissen das es so ist, können wir und nicht in die Fledermaus hineinversetzen.

Das gleiche könnte doch auch für andere Menschen gelten und damit würde Gerechtigkeit - weil es evtl. nur in Gesellschaft existiert - eben wie der Ultraschall der Fledermaus sein. Wir haben eine Vorstellung, wirkliches Bewusstsein darüber haben wir nicht.

Wenn das so wäre, dann müsste es Millionen Arten von Gerechtigkeit geben. Eben von jedem Menschen eine. Das hieße aber auch, dass unmöglich mit Gerechtigkeit argumentiert werden kann.

Denn selbst wenn man versucht mit Religion und Gott zu argumentieren, erklärt dies nicht ob es DIE Gerechtigkeit gibt bzw. eine Gerechtigkeit die wie ein Naturgesetz allgegenwärtig ist. Nur wie schon gesagt wenn es eine solche Gerechtigkeit nicht gibt dann ist Gerechtigkeit nichts weiter als ein leeres Wort ohne wirklichen Erklärungsgehalt.

Ab hier bin ich dann in der Nacht an eine Blockade gestoßen. Wie kann man denn nun weiter ergründen, ob es eine Gerechtigkeit gibt?

Edit:

https://www.bibleserver.com/text/LUT/Psalm7

In der Bibel gibt es sehr viele Zitate die von Gerechtigkeit sprechen und einem gerechten Gott. Heißt es nun: "Mein Gott ist ein gerechter Gott." Mag das durchaus stimmen. Er spiegelt also die persönliche Auffassung von Gerechtigkeit wieder. Das hieße dann jedoch auch das Gott nicht gerecht sein kann oder es müsse mehrere Gottheiten geben. Eben für jeden Menschen einen Gott.

Wenn nun eine gerechte Strafe folgt, so wie es auch der Volksmund meint; der Täter müsse eine gerechte Strafe erhalten, dann muss sie zwangsläufig auch ungerecht sein. Deshalb schrieb ist, dass Gerechtigkeit absolut kein Argument sein kann. Wenn es nicht universell ist. Sonst kann Gerechtigkeit nur für eigenes Handeln von Bedeutung sein. Man kann aber nicht sagen man tue etwas um der Gerechtigkeit willen.

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