Wird die deutsche Wirtschaft bewusst angeschlagen, damit der europäische Einigungsprozess umgesetzt werden kann?

7 Antworten

Das Gegenteil ist der Fall.

Kein Land profitiert so stark von der EU und dem Euro wie Deutschland.

Zum einen durch freien Handel innerhalb der EU, zum anderen durch die massive Abwertung des Euros durch wirtschaftsschwächere Länder (in der Folge kann Deutschland billiger exportieren)

Um Mal die 2 Hauptargumente zu nennen (da gibt es noch einige mehr).

Klar gesagt, Deutschland pumpt weit weniger in die EU-Kasse, als es durch die Vorteile der EU kassiert. Unter dem Strich der große Gewinner!

Wenn Deutschland aber was von den "Überschuss" verteilen soll, wird die EU zur Egoistischen Union.

Mal sehen, wie lange das noch funktioniert

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billiger exportieren = billiger verkaufen = weniger gewinne

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@snowhazard: So ein Blödsinn. Die Zahlen sind komplett aus dem Zusammenhang gerissen. Deutschland hat vor allem als Folge 2er Weltkriege geringere vererbte Vermögen. Außerdem lassen sich starke Unterschiede zwischen Ost/West Deutschland feststellen. Im Osten ist der Schnitt bei 20.000 (da war es jahrzehntelang quasi unmöglich große Vermögen aufzubauen) - in Bayern und Baden-Württemberg um die 100.000.

Darüber hinaus ist der Anteil der Immobilienbesitzer in Deutschland (im Vergleich zu vielen anderen Ländern) sehr gering. Das hat aber kulturelle und keine finanziellen Gründe. Da aber in den letzten Jahren vor allem Immobilien boomten und Sparbücher kaum Zinsen brachten, haben sich die Vermögen in Deutschland kaum entwickelt.

Erwähnenswert ist auch noch, dass der deutsche Medienlohn über dem EU-Schnitt liegt. Und der Preisbereinigte sogar signifikant.

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Nein noch nicht ,da die ganze EU das Geld von den Deutschen  , Österreicher etc... braucht für Portugal, Spanien, Frankreich und Griechenland sowie Italien.

Das geht auch anders, was wohl einige überraschen wird.
Inzwischen ist die polnisch-deutsche Außenhandelsbilanz ausgeglichen. Im Übrigen, wenn es eine antideutsche Verschwörung gäbe, dann würden die deutschen ja wohl kaum diese Exportüberschüsse generieren.

Import: 46,5 Mrd. €, Export: 54,8 Mrd. € -- Ausgeglichen sieht anders aus

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@schmerberg

Du kennst dich nicht aus, dann helfe ich dir ein bisschen.
Und Junge nach welcher Rechnung auch, das gilt als relativ gesund, ausgeglichen. Googel mal die Zahlen Zu Frankreich/GB Junge.

Zitat nach owc.de: Außenwirtschaft

Deutsch-polnischer Handel auf Rekordhöhe

Nach vorläufigen Angaben des polnischen Statistikamtes GUS
erreichten die Handelsumsätze zwischen Polen und Deutschland in 2015 das Rekordergebnis von 89 Milliarden Euro. Die polnischen Ausfuhren nach Deutschland erreichten dabei einen Wert von 48,8 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Zuwachs von elf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im selben Zeitraum stiegen die Importe aus der Bundesrepublik um 7,4 Prozent auf 39,9
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unterschiedlichen Erfassungsmethoden unternehmensinterner Transaktionen durch die Statistikstellen beider Länder.

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@schmerberg

nico lebt nicht in der Gegenwart. Hinsichtlich der polnischen Wirtschaft lebt er (weit) in der Zukunft, hinsichtlich der polnischen Geschichte in der Vergangenheit.

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@CamelWolf

Tolle Argumentation! Im übrigen, wie geschrieben, um beim Thema zu bleiben. Die polnisch-deutsche Außenhandelsbilanz ist ausgeglichen und wenn du dich auch den Kopf stellst.

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auto-motor-und-sport.de/news/rueckruf-1-million-mercedes-deutschland-airbag-ausloesung-7131538.html

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