Wird der Westen immer gottloser?

... komplette Frage anzeigen

24 Antworten

Du hast die Antwort schon selbst gegeben. Ein Materialist kann nicht zugleich ein Christ sein. Er ist automatisch wenn nicht Atheist, so doch Agnostiker. Und wie hat sich der Materialismus in Deutschland und Europa ausgebreitet! Jeder wird nur nach seinem (Geld-) Einkommen gemessen; überhaupt ist Geld der Maßstab, nach dem der Wert eines Menschen gemessen wird. Wer wenig Geld hat oder überhaupt keins, der gehört zu den "Viel-zu-vielen", wie Nietzsche einmal sagte, oder wie der französische Präsident Hollande (angeblich) gesagt haben soll: zu den "Zahnlosen" (die sich nicht einmal ein  Gebiss leisten können). Übrigens hat Nietzsche den Nihilismus prophezeit, und den haben wir z.Z. (weitestgehend) in Deutschland.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Erstaunlich nur, dass die Gleichberechtigung der Frauen, die Abschaffung der Sklaverei, die Erklärung der Menschenrechte, die Einführung der Kranken- und Sozialversicherung, Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, Schulpflicht usw. gerade in diese "gottlose" Zeit fallen...

Jaja, Kreuzzüge, Hexenverbrennung, Leibeigenschaft, christliche Prunkbauten und die schlichte Erklärung, dass Armut, Krankheit und Elend nicht nur gottgewollt sondern oft sogar göttliche Strafen waren - das war noch echte Nächstenliebe! Schade, dass diese Zeiten vorbei sind! Vielleicht solltest du konvertieren - es soll ja Religionen geben, die die alten Traditionen noch hochhalten!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von earnest
03.11.2015, 11:56

DH.

5
Kommentar von Enzylexikon
05.11.2015, 14:42

Ich kann mich diesen Ausführungen ebenfalls anschließen, gerade weil ich mich als gläubigen Menschen begreife.

Entscheidend ist aus meiner Sicht nicht, wie oft man am Tag betet, sondern wie verantwortungsbewusst man sein eigenes Leben führt.

Religionen können eine Orientierung geben, Gemeinschaft spenden und emotional hilfreich sein, deshalb bin ich nicht gegen Religion.

Allerdings muss die Lehre und noch vielmehr die Praxis der Religion, den Notwendigkeiten des modernen Lebens entsprechen.

Wer eine extrem konservative Haltung vertritt, muss sich nicht wundern, wenn er nicht in die heutige Gesellschaft zu passen scheint.

Ein solch konservativer Zeitgenosse trägt dann extreme ideologische Scheuklappen und sieht überall nur Sünde und Unzucht.

Er ist dann wirklich "nicht mehr von dieser Welt", sondern projiziert seine ideologischen Vorstellungen nach außen.

Die Realität, dass eine Gesellschaft auch ohne von der Religion bestimmt zu werden, positive Entwicklungen durchlaufen kann, wird von Radikalen meist einfach ausgeklammert.

Dass auch ohne - und sogar gegen den Widerstand organisierter Religion - in großem Maßstab gute Dinge  geschehen können, scheint für manche unvorstellbar.

Die vom Fragestelle postulierte Kehrtwende zum Schlechten sehe ich persönlich definitiv nicht gegeben.

Die moderne Leistungs- und Konsumgesellschaft hat meiner Meinung nach ernste Probleme - aber Glaube alleine wird sie auch nicht lösen. Dafür bedarf es sozialer Veränderungen.

Es ist meiner Meinung nach sehr einfach und bequem, alle Krisen und Probleme auf "Gottlosigkeit" und "moralischen Verfall" zurückzuführen.

Dass wir durch unser Handeln selbst zu diesen Krisen beitragen und man, statt die mangelnde Religiosität zu beklagen, aktiv die Welt mitgestalten könnten, ist eine oftmals unangenehme Wahrheit.

Es bedeutet nämlich, dass wir unser Stammtisch-Niveau-Gequengel und Klagen bei Gott einstellen und stattdessen selbst tätig werden müssten.

"Es ist besser, das kleinste Licht anzuzünden, als über die große Dunkelheit zu klagen..."

Manchen Menschen fehlen offenbar die Streichhölzer - sicher auch, weil sie teilweise stattdessen Weihrauch und Myrrhe, oder aber gleich das Haus des andersgläubigen Nachbarn anzünden.

2

Was sagst Du denn da für Sachen?

und dabei hat die Bibel und das Christentum Europa und die USA über Jahrhunderte geprägt

Was für Jahrhunderte meinst Du denn? Meinst Du die Jahrhunderte, als die europäischen Einwanderer in Amerika und in Australien die meisten Ureinwohner ermordeten, den Rest in Reservate einsperrten und ihnen ihr Land stahlen? Als sie mit Militärgewalt China und Indien zu gehorsamen Kolonien machten?

Oder meinst Du die Jahrhunderte, als die Europäer in Afrika auf Menschenjagd gingen und die gefangenen Leute an die Farmer in der Karibik und in den USA verkauften? Farmer, die sogar einen eigenen Kirchenverband gründeten, damit ihnen sonntags keiner predigte, daß ihre Sklaverei Sünde war...

Oder meinst Du die anderthalb Jahrhunderte, die nun vergangen sind, seit die Sklaven in den USA freigelassen wurden, ohne einen Cent Entschädigung für ihren Dienst und für ihre Gefangenschaft zu erhalten? Anderthalb Jahrhunderte, in denen sie verachtet und ihre Kirchen vom KKK angezündet wurden?

Aber seit den Sechzigern ist eine fatale Kehrtwende zur Selbstliebe, Materialismus und Egoismus zu beobachten.

In den Sechzigern wurden endlich einige der Naziverbrecher, die in Auschwitz Menschen gequält und ermordet hatten, in Deutschland vor Gericht gestellt. Der Holocaust-Planungschef Adolf Eichmann wurde aus seinem Versteck geholt und von dem Volk, das er hatte ausrotten wollen, gerichtet.

In den Sechzigern haben die Nachkommen der afrikanischen Sklaven in den USA angefangen, die Bürgerrechte einzufordern, die ihnen zustehen, und erst daraufhin wurden Gesetze erlassen, die ihren Zugang zu diesen Rechten verbessern.

Seit den Sechzigern haben sich junge Leute der westlichen Gesellschaften von Selbstliebe, Materialismus und Egoismus abgekehrt. Sie verweigerten das Anhäufen von Geld und Macht und die Teilnahme am Konkurrenzkampf und zogen in Gemeinschaften zusammen. Sie folgten der Regel Liebe statt Krieg, standen gegen die Herrschaft der Kriegerkaste auf verweigerten den Kriegsdienst. Etliche gingen dafür ins Exil und ins Gefängnis.

Ich habe zunehmend den Eindruck, dass Gott für immer mehr Menschen tot ist oder bestenfalls noch ein Mythos ist

Mein Eindruck ist, daß viele derer, die sich zum Glauben an Gott bekannten, so lebten, als sei er tot oder ein Mythos.

Mt 7,21: Es werden nicht alle, die zu mir sagen: HERR, HERR! ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Trashtom
05.11.2015, 15:04

Mt 7,21: Es werden nicht alle, die zu mir sagen: HERR, HERR! ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.

Wow, ich glaube das ist bis jetzt das einzige Bibelzitat, dass ich gut finde.

0

Es ist völliger Quatsch zu denken, dass Selbstliebe, Materialismus und Egoismus weniger existent waren zu den Zeiten, als die Bevölkerung fast vollständig getauft war.

Und mal so nebenbei, karitative Arbeit ist kein Monopol christlicher Kirchen.... Was meinst du, gibt es mehr kirchliche oder nichtkirchliche Vereine, die sich dem Helfen usw verschrieben haben.....

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Auf einer bestimmten Ebene hast du wohl recht. Das gibt aber den einzelnen die Möglichkeit, sich selber klar für Gott zu entscheiden!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Oh das liegt nicht an Gott, sondern an der gottlosen Kirche, die versucht hat die Menschen in ihrem Sinne zu beeinflussen. Allerdings ist das Thema so verschachtelt und kompliziert, dass eine Lösung kaum in Sicht ist. Und das es so lange gedauert hat, bis diese Masse an Menschen austritt, hat wohl mit Tradition zu tun.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

War es wirklich besser, als die Menschen noch nicht im Namen von Freiheit,  Demokratie und europäischen Werten, sondern im Namen Gottes abgeschlachtet wurden?

Und was hast du gegen Selbstliebe? Zu Jesus Zeiten war sie wohl noch selbstverständlich, sonst hätte er nicht gefordert, "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst". Heute hassen die Meisten ihren Nächsten wie sich selbst. Das war aber auch schon in den weniger gottlosen Zeiten so.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das Christentum hat weder den Westen noch die USA geprägt. Wäre dem tatsächlich so hätten wir im Westen nicht in den letzten 2.000 Jahren durchschnittlich alle 50 Jahre miteinander Krieg geführt. Und die USA wäre nicht weltweit größter Waffenlieferant, gefolgt von Russland und gleich an dritter Stelle dann Deutschland. In Deutschland würden sich nicht 80% aller Klagen um Nachbarschaftsstreitereien drehen. 

Sogenanntes Christentum wurde befohlen ohne dass es erklärt worden wäre. Für die Einheimischen war es egal ob sie sich auf einem Platz oder in einem Gebäude regelmäßig trafen um sich von den Anführern Anweisungen anzuhören. Es war ihnen auch relativ egal ob nun die Anführer den einen oder anderen Titel trugen, die eine oder andere Tracht. 

Daraus folgt: Wir dürfen das Christentum erst mal erforschen bevor wir von uns behaupten es als Richtschnur zu nutzen. 

Daraus wiederum folgt nachweisbar: Die Zahl der gemeinnützigen Tätigkeiten ist rapide angestiegen dank der Gründung zahlreicher entsprechender Organisationen. Und, huch!!!, an einigen Amtsgerichten wird sogar schon Mediation angeboten. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Naja, in Zeiten von Aufklärung und Wissenschaft würde ich aber glatt behaupten, dass es logische Konsequenzen sind. Mittlerweile wissen wir manche Dinge eben besser, dann ist es nur natürlich, dass wir uns dementsprechend auch anpassen.

Ich selbst sehe den Verfall vom Glauben nicht unbedingt als schlecht an. Es ist doch besser selbst rational zu denken als sich von einem angeblich höheren Wesen lenken zu lassen, dessen Existenz bis heute nicht bewiesen ist; geschweige denn an Wörter und Sätze eines uralten Buches zu glauben, nur weil es früher mal so als richtig empfunden wurde. 

Fortschritt und Entwicklung sind eben nur möglich, wenn man über den Tellerrand hinaus sieht, Fehler erkennt und diese korrigiert. :)

Natürlich sind nicht alle der christlichen Werte überholt. Allerdings sind es oft die Christen selbst, die Wasser predigen aber Wein trinken. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich habe erst vor wenigen Tagen eine Studie gelesen, dass über 60 % der Deutschen an Gott glauben.

Was nicht bedingungslos geglaubt wird, und für Aussenstehende oftmals für Verwirrung sorgt, Praktiken und Ansichten diverser Konfessionen.

Dementsprechend sehe ich es eigentlich so, dass viele Menschen sich von Konfessionen lossagen, um dann Gott selbst zu finden. Der Westen wird also nicht gottloser, sondern eher gläubiger.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

der westen muß immer gottloser werden, damit er die erde so richtig lieb gewinnt. denn nur so kann er das prinzip der freiheit erreichen.


die ist nur möglich, wenn man glaubt, alles aus eigener kraft zu schaffen, da man ganz allein im großen kosmos ist

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ja, die Welt wird ganz allgemein gottloser. Zum Glück! Je weniger Köpfe von Religion und imaginären Göttern vergiftet sind, umso weniger steht einer  gesunden, moralischen und aufgeklärten Gesellschaft im Wege.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die ganze Welt ist von Anbeginn der Zeit gottlos.

Was Du meinst, ist der Rückgang von Gottesglauben. Das hat einfach was mit besserer Bildung zu tun.

das Christentum Europa und die USA über Jahrhunderte geprägt.

Ja, leider war das so. Die wohl größte kulturelle Katastrophe, die die Menschheit bisher erdulden musste.

Mit dem Rückgang von Gottesglauben wird der Empathie, der Verantwortung für sich und die Umwelt, der unvoreingenommenen Nächstenliebe wieder Raum gegeben.

Es bleibt zu hoffen, dass dieser Prozess bis zur Auflösung von Religion und Glaube fortschreitet, um der Menschheit diese Last von den Schultern zu nehmen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

"Gottloser Westen" - das klingt wie ein Mangel?

Gerade auch in den USA hat dieser Glaube mancherorts bis heute auch verherende Auswirkungen auf Verhaltensweisen wie Diskriminierung von Homosexuellen und anderen Minderheiten, Rassismus, Unterdrückung von Frauen und Jugendlichen, Manipulation von Kindern etc.

Das sehen auch "nicht-so-gläubige" US-Amerikaner sehr kritisch.

Religionsausübung ohne folgenschweres Schwarz-Weiß-Denken (Einnahme einseitiger Perspektiven), ohne Fremdenangst und Ausgrenzungsbereitschaft scheint eine beinahe unmögliche Sache zu sein - aber ohne Religion gute menschliche Werte zu leben ist problemlos und jederzeit möglich. Was viele Nicht-Religiöse seit jeher täglich beweisen - und dies selbstverständlich auch in Deutschland. Einen Gott braucht man dazu nicht, im Gegenteil: Das Gerangel um Sünde und Reinheit allein erschafft bereits ein Bewertungs- und Verurteilungsklima, das niemandem gut tut.

Wer gläubig sein muss, um sich menschlichen Werten nahe zu fühlen und sie leben zu können, hat das mit den Werten irgendwie nicht umfassend verstanden. Die Freiheit eines beweglichen und offenen Geistes in Verbindung mit reifer EIGENVERANTWORTUNG, Bewusstheit und sozialem Sinn ist auch ein hoher Wert - ohne den im Grunde nicht viel Gutes auf diesem Planeten läuft. Religion (auch die Christliche) ist einer solchen Haltung zu oft hinderlich, da sie eine Kluft, Unterschiede, Barrieren, Differenzen und letztlich ein Elitedenken fördert. "Ungläubige" waren immer schon "die andere Sorte Mensch" in den Augen Gläubiger. Ich bin überzeugt, dass wir derartige Perspektiven auf uns selbst und andere Menschen so schnell wie möglich hinter uns lassen sollten.

"Liebe zu sich selbst" empfinden nicht wenige Menschen nur über den emotionalen Umweg über einen Gott, der sie angeblich bewertet und liebt, da sie allein und für sich einen guten Draht zu ihrem Selbst-Wert nicht aufbauen können. Erst wenn man ganz für sich allein und selbst eine eigene, echte Selbstwertschätzung für die eigene Person erreicht, kann man lernen, dieselbe generelle Wertschätzung unmittelbar auch allen anderen Menschen zuzubilligen - und dies aufrichtig, konsequent und grundsätzlich. Bestimmte negative Verhaltensweisen und Einstellungen anderen Menschen gegenüber sind dann gar nicht mehr möglich. Unter Religion SIND sie möglich.

Solange ich fest daran glaube, dass Gott mich liebt, wenn und weil ich an "ihn" glaube (sorry, das "ihn" fällt mir schwer) und dass ich allein durch diese Liebe meinen persönlichen "Wert" erhalte, komme ich automatisch auf die Idee, dass Andersdenkende, Andersgläubige, Nichtgläubige sich irgendwie in ihrem generellen Wert von mir unterscheiden könnten. Dies führt zu Ausgrenzung, Egozentrik, Voruteilsbehaftetheit und Fremden-Unsicherheit. Das lässt sich überall beobachten, wenn man die Augen offen hat. Wer hier eine Sehschwäche hat, sollte sich nicht auch noch religiöse Brillen aufsetzen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von PeVau
03.11.2015, 21:41

Mal wieder eine erstklassige Antwort.

1

Ich glaube nicht das das so ist. Vielleicht hören die Leute auf in die Kirche zu gehen, aber das heißt nicht, dass sie nicht an ihn glauben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

James, hier der Grund aus der Bibel, 2. Timotheus 3:1-5

1 Dies aber wisse, dass in den letzten Tagen schwere Zeiten eintreten werden; 2 denn die Menschen werden selbstsüchtig sein, geldliebend, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, 3 lieblos, unversöhnlich, Verleumder, unenthaltsam, grausam, das Gute nicht liebend, 4 Verräter, unbesonnen, aufgeblasen, mehr das Vergnügen liebend als Gott, 5 die eine Form der Gottseligkeit2 haben, deren Kraft aber verleugnen. Und von diesen wende dich weg.

Findest du nicht auch, dass diese Bibelstelle schon fast wie "Zeitunglesen" ist? Wer und was so im Genauen an diesen Zuständen Schuld hat, das kann man wohl kaum beantworten. Interessant ist aber, dass dieser Zustand vor 2000 Jahren prophezeit wurde und zwar nicht nur für die westliche Welt. Achte auf die Worte "dass in den letzten Tagen"  -  Jesus hat für unsere Zeitperiode noch mehr Zeichen gegeben, die du in Matthäus 24 und Lukas 21 nachlesen kannst.

Ich nehme nur mal einen Aspekt dieser Prophezeiungen heraus: An einem Ort nach dem anderen Seuchen (Lukas 21:11) Ungeachtet des medizinischen Fortschritts sterben jedes Jahr Millionen an den Folgen von Infektionskrankheiten. Durch Auslandsreisen und den Zuzug von immer mehr Menschen in Städte hat sich die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Infektionskrankheiten noch schneller um sich greifen.Das Worldwatch Institute berichtet, dass in den letzten drei Jahrzehnten „über dreißig vorher unbekannte Infektionskrankheiten wie Ebolafieber, Aids, Hantafieber oder SARS als neue Bedrohung aufgetreten sind“.● „Die Welt steuert auf ein postantibiotisches Zeitalter zu, in dem viele gewöhnliche Infektionen nicht mehr geheilt werden und erneut unvermindert töten.“

James, trotz dieser Tatsachen werden die meisten Menschen sich nicht um solche Vorhersagen kümmern: "Das hat es schon immer gegeben!" Ja, vieles gab es schon immer, aber nicht weltweit und zum gleichen Zeitpunkt! Trotz allem sind diese schlimmen Nachricht eine "Gute Botschaft" denn schau mal:Lukas 21:28 " Wenn aber diese Dinge zu geschehen anfangen, dann richtet euch auf und hebt eure Häupter empor, denn eure Befreiung naht.“


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MaronAkane
03.11.2015, 15:52

Lukas 21:28 " Wenn aber diese Dinge zu geschehen anfangen, dann richtet euch auf und hebt eure Häupter empor, denn eure Befreiung naht.“

Und wie sieht diese "Befreiung" genau aus? Richtig, das elende vor sich Hinvegetieren bis zum Tod durch eben oben genannte oder ähnliche Infektionskrankheiten. Solche Krankheiten machen auch nicht vor Christen halt - diesen Krankheiten ist ziemlich gleich, ob man ein Kruzifix oder ein anderes religiöses Symbol trägt. Und Gott wird einem da auch nicht raushelfen. Einzige Hoffnung wären Medizin und Wissenschaft, aber die hat man ja bereits schon vor Jahren "verteufelt" und der Ketzerei bezichtigt...

Zeig mir doch mal einer jemanden, der heutzutage noch genau nach der Bibel und den Worten Gottes lebt. Niemand? Vielleicht liegt es ja daran, dass einige Geschichten aus der Bibel äußerst unglaubwürdig und an den Haaren herbei gezogen wirken? Vielleicht weil vieles bereits wiederlegt wurde? Vielleicht aber auch, weil es einfach nicht mehr zeitgemäß ist... oder schlichtweg nicht mehr möglich?

Wenn die Kirche weltfremd und absolut nicht zeitgemäß handelt, teilweise sogar gegen ihr eigenst gepredigtes Wort - wieso wundert sie sich dann, dass sich immer mehr Menschen von ihr abwenden? 

Brauche ich die Kirche um an etwas zu glauben? Ist das Gebäude, das Kreuzsymbol, diese ewige Selbstgeißelung (von wegen "Jesus ist für unsere Sünden gestorben") oder gar eine Kirchenzwangsabgabe nötig, nur um mich als als Gläubige bezeichnen zu können/dürfen? Oder ist es nicht eher angebracht, dass sich die Kirche mal noch etwas mehr an die heutige Zeit anpasst, sodass sich auch wieder mehr Leute, auch junge Leute mit dieser identifizieren können?

1

Also für mich spielt Gott eine wichtige Rolle in meinem Leben. Wenn du wissen willst warum kannst du gerne mein Profil besuchen. Ich denke, dass es in Amerika viele Menschen gibt, die an Gott glauben. In Deutschland glauben das auch viele, aber ich denke, dass es in Amerika mehr sind.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Der Mensch entwickelt sich weiter, Technologien entwickeln sich weiter .... vieleicht gibt es in einigen Jahrhunterten gar keine Religionen mehr , wer weiss. 
Naja, wir Deutsche haben ja auch unsere "Mutti", da ist für einen anderen Gott eh kein Platz mehr.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ja, das empfinde ich auch so. Als Problem sehe ich die zunehmende Anonymisierung.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Sceneity
03.11.2015, 11:49

*Als Problem sehe ich die zunehmende Anonymisierung*

wie ist das gemeint wen ich fragen darf ?

1

Ja,so was hab ich mich auch mal gefragt,aber die Antwort ist klar:Ja!
Ich weiß,aber selbst nicht so genau woran das liegt.Früher gab es ja größtenteils nur gläubige.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?