Wird der restanspruch von ALG1 ausgezahlt?

4 Antworten

Da kann etwas nicht stimmen,es sei denn das damals für dich die kurze Anwartschaftszeit galt !

Denn sonst kannst du auf keine 5 Monate ALG - 1 kommen,wenn du noch keines verbraucht hast.

Anspruch hast du in der Regel nur,wenn du innerhalb von 2 Jahren min. 1 Jahr ( 360 Tage ) versicherungspflichtig warst und dann hättest du min. einen Anspruch von 6 Monaten = 180 Tage haben müssen,bei 2 Jahren ( 720 Tage ) wären es dann 12 Monate = 360 Tage gewesen.

Aber ist auch egal,wenn du nicht schon min. 50 Jahre alt bist,dann hast du eh nur Anspruch auf max. 12 Monate ( 360 Tage ) ALG - 1,auch wenn du noch angenommen 5 Monate Restanspruch hast,mehr gibt es nicht.

Hättest du jetzt nur 1 Jahr ( 360 Tage ) gearbeitet,dann läge dein Anspruch bei 6 Monaten ( 180 Tage ) und dann käme der Rest von diesen angenommenen 5 Monaten noch dazu,so hättest du dann 11 Monate ( 330 Tage ) Anspruch gehabt.

Du bekommst dann deinen max. ALG - 1 Anspruch nach dem höheren ALG - 1 gezahlt.

Bei ALG I handelt es sich um eine reine "Versicherungsleistung". ( weswegen es ja auch "Arbeitslosenversicherung" heisst )

Der "einfache" Fall für die Berechnung einer Anspruchsdauer und Höhe berechnet sich in dieser Hinsicht aus dem Beitragsverlauf der letzten 24 Monate. Das bedeutet für Dich aktuell eine maximale Anspruchsdauer von 11 Monaten.

 - 5 Monate Restanspruch aus einem vormals erworbenen Anspruch in den letzten 24 Monaten 

 - 6 Monate aus der erweiterten Anwartschaft wegen der letzten Beschäftigung von erneut 12 Monaten.

Aber weil es sich halt um eine Versicherung handelt, so wirst Du natürlich im Zweifelsfall nicht benötigte Restansprüche nach einer gewissen Zeit nicht mehr ausbezahlt bekommen können. 

Oder noch einfacher : wenn Du noch nicht das 55. Lebensjahr erreicht hast, so hast Du bei einer Festanstellung von durchgängig 24 Monaten in Arbeit bereits das Anspruchs-Maximum von 12 Monaten erreicht. Mehr geht nicht und diese Beiträge fliessen somit in den Devisenpool zugunsten und Aufrechterhaltung der allgemeinen Leistungslage für andere Arbeitslose mit Anspruch.

Denn grundlegend musst Du ja folgendes bedenken : Du bekommst zwar 60% ( 68% ) des durchschnittlichen Netto-Einkommens als ALG I im Falle eines gegebenen Anspruches, aber zahlst während der Einzahlungsphase doch nur 3% Deines Monats-Bruttos in die Versicherung ein. ( zzgl. AG-Anteil )

Wenn jetzt jeder Arbeitnehmer Restansprüche ausbezahlt bekäme, bzw. nach 24 Monaten nicht mehr in die AV einzahlen müsste, so würde dieses Versicherungsprinzip recht schnell in sich zusammenbrechen.

Deswegen bekommst Du eventuelle Restansprüche nicht ausbezahlt und sollst nach Willen der Versicherung auch möglichst schnell wieder in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung kommen. So ist das Prinzip.

Wie kommst du auf max. 11 Monate Anspruch ?

Die / der Fragesteller schreibt doch in der Frage klar,dass der Anspruch von 1 Jahr voll ist,demnach müssen hier dann ja min. 2 Jahre gearbeitet worden sein und somit hat sie / er schon durch die letzte Beschäftigung einen Anspruch auf 12 Monate = 360 Tage.

Der Restanspruch kann also nur dann noch eine Rolle spielen,wenn das dementsprechende Alter erreicht ist und man dann 15 / 18 oder sogar 24 Monate ALG - 1 bekommen könnte.

1
@isomatte

O.K. @isomatte. Das hatte ich dann falsch interpretiert mit der Annahme auf aktuell 12 Monde der nun ablaufenden Beschäftigungsdauer.

1

Nein, die werden nicht in einer Summe nachgezahlt. Dein Anspruch auf ALG 1 verlängert sich einfach um die Monate.

Genau. Und da liegt auch der Haken an der Sache. Denn wenn man vorher einen neuen Job findet, ist die Zeit im wahrsten Sinne des Wortes futsch und somit auch der Anspruch.

0

Gegen ALG1 Bescheid Widerspruch einlegen und Neuberechnung anfordern?

Hallo!

Ich hoffe, ihr wisst vielleicht einen rechtlichen Rat wegen folgendem Fall:

Ich habe 2016 nach versicherungspflichtiger Arbeit und Geburt meiner Tochter die 1-jährige Elternzeit in Anspruch genommen. Danach habe ich Arbeitslosengeld beantragt, welches auch bewilligt wurde, jedoch nicht in voller Höhe, sondern nur in Höhe von 430 Euro, aufgrund der Tatsache, dass ich angab, eine Umschulung in Teilzeit bis maximal 13:00 Uhr ab August machen zu wollen. Nur bis 13:00 uhr wegen der Betreuung meiner Tochter ab nachmittags.

Nun habe ich aber keine Teilzeitausbildung gefunden, sondern eine Vollzeitausbildung, welche auch schon durch einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit bewilligt wurde.

Jetzt zu meiner Frage: Ich würde gerne meinen ALG1-Bescheid anfechten, sodass ich den Vollzeitbetrag doch noch rückwirkend ausgezahlt bekomme. Das wären 6 Monate seit Bewilligung. Wie sieht das rechtlich aus? Würde ich es noch nachgezahlt bekommen? Ich mache ja jetzt doch eine Vollzeitausbildung, statt einer Teilzeitausbildung! Kann ich den Restanspruch noch einfordern?

Es wäre super, wenn jemand eine Antwort hätte!

Danke schonmal!

...zur Frage

10 Tage arbeitslos -> eine Woche gearbeitet -> wieder arbeitslos - Anspruch ALG1?

Hallo zusammen. Ich habe 6 Jahre gearbeitet, wurde dann gekündigt. Mir wurde ALG1 für 12 Monate bewilligt. Nun war ich nur 10 Kalendertage arbeitslos, habe dann einen neuen Job angefangen. Wie verhält es sich mit dem Anspruch auf ALG1, wenn ich zum Beispiel innerhalb der ersten zwei Wochen wieder gekündigt werde? Hätte ich dann trotzdem noch knappe 11 Monate Anspruch auf ALG1?

...zur Frage

Afa wertet Operation als neue Krankheit, KK als die selbe?

Bei mir ist die Sache etwas kompliziert. Ich war schon oft krank und bin operiert, da meine Gelenke immer auskugeln und ich oft Bänderriss usw hat. Bei der letzten Operation gab es einen Keim und ich war bis zur Aussteuerung krank. Dann war ich Arbeitsfähig, aber nur 6 Monate später, jetzt gerade, folgte die nächste Operation. Selbe Grundkrankheit, aber anderes Gelenk. Jetzt sind 42 Tage um. Die AfA schreibt, sie ist raus, da jetzt die Krankenkasse in der Pflicht ist. Die Krankenkasse schreibt, sie ist raus, und die AfA ist im Sinne der Nathlosigkeitsregelung in der Pflicht. Aber dann hätte es gleich.  -also ab Tag 1/ umgewandelt werden müssen und nicht erst am 42 Tag. Nun stehe ich, als unschuldige zwischen den Kostenträgern. Und bekomme gar kein Geld. Alg2 bin ich nicht berechtigt wegen zu hoher Vermögenswerte. Aber muss ich mir das Gefallen lassen? Gibt es einer  Paragraphen der verhindert das ein Streit der Kostenträger zu Lasten des Patienten geht? Antrag auf Erwerbsminderungsrente läuft aber das dauert ja bekanntlich Monate. Muss ich so lange wirklich vom Ersparten leben?

...zur Frage

krakengeld arbeitslosengeld 1 alg1 aussteuern ausgessteuert hilfe krankenkasse kk afa

hallo forum mitglieder

ich habe folgendes problem.

nachdem ich 18 jahre gearbeitet habe , wurde mir zum 30.04.2013 gekündigt.

danach habe ich ca.für 6 monate alg1 bezogen.

jetzt bin ich seit november 2013 krank. beziehe krankengeld.

nun schreibt mir die kk , das mein anspruch auf krankengeld märz 2014 endet. weil man wegen eien krankheit maximal. 75 wochen krankengeld erhalten kann.

da ich 1 jahr vor ende meine arbeitsverhältnises krankengeld bezogen habe und auch seit november 2013 krankengeld beziehe, kann ich mir schon vorstellen das diese 75 aufgebraucht sind.

die genaue zeitberechnung der kk verstehe ich selber nicht ganz. aber unterm strich müsste das passen.

so meien frage.

wenn ich jetzt von der kk ausgesteuert werde , habe ich dann noch mein restanspruch von alg1 ?? ich habe ja nur 6 monate alg1 bezogen. mein anspruch war ja aber 12 monate. ist diese anspruch noch da?

was muss ich denn jetzt beachten das mir keine nachteile entstehen.

...zur Frage

Restanspruch Arbeitslosengeld 1 (Alg 1) nach Studium?

Hallo,

Ich hätte eine Frage zum Restanspruch des Alg 1. Von Februar bis März 2013 habe ich Alg 1 bezogen, danach 7 Monate gearbeitet und darauf folgend ins Studium. Mein Studium Endet am 31. März 2017. Gibt es die Möglichkeit nach dem Studium noch Alg 1 zu beziehen da die Zeit des Restanspruch ja 4 Jahre beträgt. Kann ich während meines Studiums schon Alg1 beantragen das ich in der 4Jahres Frist bleibe?

Danke für die Hilfe!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?