Wird der Mensch in hunderten von Jahren noch Haare haben?

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7 Antworten

Vor einigen Jahrtausenden hatten die Menschen schon nahezu die gleiche genetische Ausstattung wie heute, sie waren damals im Allgemeinen also nicht von Natur aus stärker behaart. Ein vollständiges Fell gab es bei unseren Vorfahren wohl schon seit 1-1,5 Millionen Jahren nicht mehr (was nicht ausschließt, dass zwischendurch die Körperbehaarung dichter war als heute).

Es gibt derzeit keinen Grund, warum sich das Haarkleid der Menschen in der Zukunft vollständig zurückbilden sollte, schließlich haben stark behaarte Menschen nicht schlechtere Chancen, Kinder zu zeugen und damit ihre genetische Veranlagung zu Haarwuchs weiterzugeben. Vor sehr langer Zeit brachte ihre annähernde Nackheit den Menschen Vorteile, aber heute werden wir davon nicht mehr beeinflusst, da wir uns durch Kleidung und Häuser vor Umwelteinflüssen zu schützen wissen.

Selbst wenn behaarte Menschen dauerhaft merklich schlechtere Chancen auf Fortpflanzung hätten, z.B. wegen sehr strikten Schönheitsidealen, hätten sie doch die Möglichkeit, ihre Chancen durch Rasuren an die ihrer Konkurrenten anzugleichen. Und da Wachs und Rasierklingen auf der Haut nichts an der Austattung der Keimzellen ändern, würden die für Haarwuchs verantwortlichen Gene trotzdem an die nächsten Generationen weitergegeben werden.

Auch bei völliger Isolation von Medizin und Technik würden die Menschen ihre letzten Haare nicht einbüßen, sie sind ja schließlich nicht grundlos die letzten 1,5 Millionen Jahre stehengeblieben. Das Haupthaar beispielsweise schützt das wichtigste Organ des Körpers zwar nicht vor Keulenschlägen, aber vor Hitze und Kälte, während die rudimentäre Körperbehaarung immer noch Funktionen erfüllt, wenn es um die Wahrnehmung von Berührungen geht. Ein völlig nackter Mensch hätte in freier Wildbahn schlechtere Überlebenschancen als ein fast nackter.

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Nein, das wird höchstwahrscheinlich nicht passieren. Da Haare immernoch und weiterhin zur Reiz- und Druckwahrnehmung beitragen. 
Verstärkter ( damit regulierter) Haarwuchs ist z.B. bei vielen extrem Untergewichtigen zu beobachten. Das heißt die Funktion und Anpassung des Körpers durch Gene, die das Haarwachstum regulieren, zum Aufwärmen des Körpers sind immernoch erhalten geblieben. Wenn sie nach der ganzen Zeit nicht verworfen wurden, dann ist es relativ  unwahrscheinlich, dass sie noch verworfen werden, solange der Mensch immernoch Temperaturunterschiede wahrnimmt.
Ebenfalls ist der Haarwachstum gekoppelt an viele Wachstums- und Entwicklungsprozesse (Stichwort Pubertät), sodass er als in mehreren Ketten vorhandener Baustein nur sehr schwer eliminiert werden könnte. 

Das ist eine gute Frage!

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Die haare werden weniger, weil wir uns nicht mehr damit vor Kälte schützen müssen. Aber das betrifft nicht den Kopf, denn wir haben ja nicht ständig ne Mütze auf.. und der unterkühlt sehr schnell.Deshalb denke ich, dass zumindest die Kopfbehaarung bleibt.

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das ist aber ein rein mänliches problem ich habe noch nie eiene frau geshen die nicht ernsthaft krank war die eine glatze hat...

und männer mit vollem haarwuchs sind begehrter als welche die nur noch 3 haare auf dem kompf haben.... damit wird es deutlich nach hinten verzögert weil deren gene sich öfters verteieln

p.s. ich werde für den 2 teil bestimmt gehatet ist aber leider so solange unser schönheits ideal sich nicht ändert

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Das ist freiwillig entfernt die sind aber da und daran wird sich nichts ändern

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Du irrst dich

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