Wird der Kommunismus herharmlost?

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6 Antworten

Das ist ganz einfach : Die Nazis waren schon mal politisch an der Macht. Kommunisten waren nur im realexistierenden Sozialismus an der Macht,aber der Kommunismus als Staatsform war noch nicht an der Macht.

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Ich gebe dir recht. Es gibt nur zwei Dinge, die eine effektive Auseinandersetzung mit den kommunistischen Verbrechen behindert:

1. Der theoretische Kommunismus wurde nicht umgesetzt. Was viele bei diesem Argumentationsschema ignorieren, obwohl sie es wissen, ist, dass bei dem Streben zum Kommunismus immer der Realsozialismus rauskommt. Alle Kommunisten kämpfen für den Realsozialismus, obwohl viele von ihnen - nicht alle - ihn gar nicht wollen. Somit ist es vollkommen egal, dass es den theoretischen Kommunismus nie in der Praxis gab. Es bleibt ein Wortgeplänkel.

2. Momentan gibt es deutlich mehr rechtsextreme als linksextreme Straftaten in Deutschland. Dass im internationalen Vergleich Linksextreme die deutlich größere Gefahr darstellen, wird nicht sonderlich beachtet, da der Fokus der Bildung des Staatsbürgers auf der Innenpolitik liegt.

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Hei, Aaraupanda, man kann davon ausgehen, dass sich der Kommunismus weitgehend erledigt hat, abgesehen von dem Kasper in Nord-Korea. Selbst China ist dabei, sich zu wenden, der Kommunismus in Kuba hat sich überlebt, und auch in Südostasien richten die Machthaber keinen Schaden an, wenn man sie gewähren lässt.

Was nicht heißt, dass diese Ideologie nicht menschenverachtend, brutal und rücksichtslos ist und zur Durchsetzung durch das Blut von Millionen von Opfern gewatet ist.

Doch nicht die, sondern "die Rechten" sind zur Zeit die, die die Lunte anlegen, brandschatzen und morden und unsere freiheitlich demokratische Grundordnung aus den Angeln heben wollen zugunsten ihres verschrobenen Nationalismus. Vor denen müssen wir auf der Hut sein, auch weil sie sich geschickt im bürgerlichen Gewand tarnen und als Biedermänner daherkommen.

Der gefestigte demokratische Rechtsstaat mit demokratisch gesinnten Bürgern muss aber auch imstande sein, je fünf Prozent Extremisten zur Rechten und zur Linken verkraften zu können, statt sich gleich in die Hose zu machen, wenn ein Wahlergebnis einmal von der brav-biederen bürgerlichen Ordnung abweicht.

Und so. Grüße!

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Kommentar von Minilexikon
08.03.2016, 16:34

Deiner Einschätzung der Rechten stimme ich weitestgehend zu. Allerdings nicht deiner Definition des Kommunismus. Du vergleichst gerade Äpfel mit Birnen. Entweder kannst du Linke mit Rechten vergleichen oder Kommunismus mit Kapitalismus bzw. Kommunismus mit Nationalsozialismus.

Der Kommunismus ist ganz sicher keine menschenverachtende Ideologie. Die Staaten, die sich kommunistisch nennen, sind totalitäre Systeme und haben kaum noch etwas mit dem Grundgedanken des Kommunismus zu tun.

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Kommentar von surfenohneende
08.03.2016, 19:03

Selbst China ist dabei, sich zu wenden

China macht eine sehr eigenwillige Kombination aus Kapitalismus & Kommunismus 

Kommunistisch geführte Regierung die Kapitalismus benutzt

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Es gab in der Geschichte noch keinen Kommunismus, demzufolge kann er auch nicht verharmlost werden. Der Unterschied zwischen den beiden Ideologien fängt übrigens schon im Grundsatz an: Während der Kommunismus von der Gleichheit aller Menschen ausgeht und gleiche Lebensbedingungen für alle anstrebt, ist beim Nationalsozialismus genau das Gegenteil der Fall – er beurteilt Menschen nach ihren körperlichen Merkmalen, darunter z.B. von der Hautfarbe, der Sexualität oder nach Beeinträchtigungen in der Gesundheit. 

Noch ein Unterschied ist, dass der Nationalsozialismus immer ein autoritäres Regime voraussetzt – die „Diktatur des Proletariats„ hingegen, die der Kommunismus anstrebt, ist die Diktatur der Mehrheit – also im Endeffekt eine Mehrheitsdemokratie. 

Die Theorie, dass beide Ideologien gleich schlimm seien, nur weil einige Staaten im Namen des Kommunismus Verbrechen begangen haben, ist nicht haltbar – und auch dieses zwanghafte Suchen nach einem Feind auf der linken Seite des politischen Spektrums ist lächerlich – damit relativiert man nur die tatsächliche Gefahr des Rechtsextremismus. 

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Kommentar von barfussjim
07.03.2016, 22:12

Wie der Fragesteller richtig bemerkt hat, wird "der politische Feind" derzeit gerade NICHT auf der linken, sondern auf der rechten Seite des politischen Spektrums verortet. Der Horror, vor dem sich alle etablierten Politiker fürchten, heißt Afd, Pegida, Front National, Marine Le Pen, Gerd Wilders und Donald Trump. Die Linke, Grüne, MLPD und Antifa nimmt niemand als Bedrohung wahr.

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Das mit den Medien muss man ganz einfach sehen: "Links" hört sich für die normalen Leute nicht schlimm an und wird deshalb nicht hinterfragt. Wenn man allerdings sagt, dass jmd. "rechts" ist, wird das gleich abwertend gesehen. Außerdem berichten viele Medien sowieso pro Politik (ARD,...), was momentan nunmal zu links tendiert.

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Dazu muss man sagen es gab nie Kommunismus in der Form wie er hatte stattfinden sollen 

Das linke Spektrum ist gross,  links war die SPD auch mal,  oder die RAF, und die wurden wohl kaum verharmlost,  die RAF 

Dann gilt es zu unterscheiden im Sozialismus.  Der Demokratische Sozialismus wie von der linken 

Oder das stark ausgelegte sozialistische Programm wie zb in der DDR,  allerdings war dort das Problem das sich die Elite selbst wie die,,  kapitalistischen ungeheuer " bereichert haben 

Und dann gibt es noch zig Unterordnungen 

Zb die zaristisch links gerichteten russischen ultranationalisten und ihre Privatarmee ( ich meine nicht die Nationalisten unter choleriker Shirynovski)  

Und auch diese sind nicht absolut harmlos,  vorallem nicht in der Vergangenheit 

Den Kommunismus kann man jz als 2 Definitionen verstehen 

Entweder als das veraltete System von Lenin, Marx und Engels 

Oder es wird auch oft als uberbegriff für die strenger sozialistische Systeme verwendet 

Aber für viele Bildzeitung s Leser ist dass das Verständnis 

Links is die SPD 

Sozialistisch die linke 

Und böse Kommunisten sind die ultranationalisten in Russland 

Und ich bezweifle das linksextremistisches verharmlost wird,  Bsp die RAF 

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