Wird der Kindesunterhalt vom Finanzamt auch versteuert, wenn er nicht absetzbar und oberhalb der Steuerfreigrenze liegt?

4 Antworten

Leider ist Deine Frage schlecht formuliert. Du meinst wahrscheinlich die Steuern, die der Unterhaltspflichtige zahlen muss. Deine Annahme stimmt aber nicht: Dem unterhaltszahlenden Elternteil steht ein (halber) Kinderfreibetrag zu, das reduziert die Steuern. 

In der Praxis ist es aber meist so, dass der unterhaltszahlende Elternteil keinen Kinderfreibetrag in Anspruch nimmt, dafür aber das halbe Kindergeld erhält, weil das für ihn günstiger ist. Dieses halbe Kindergeld wird dann direkt mit dem Kindesunterhalt verrechnet, d.h. er zieht beim Kindesunterhalt das halbe Kindergeld ab. 

das Kindergelt wird (bereits) auf den Unterhalt angerechnet. Wenn das Nettoeinkommen des unterhaltspflichtigen Vaters nicht reicht, um die DT zu bedienen, dann hat er defacto siewieso nichts vom Kindergeld, weil es in Gänze im Unterhalts schon drinne steckt -

das ist nur so ein Satz, der gerne angeführt wird, um die Harmlosigkeit zu unterstreichen, aber in Wirklichkeit geht's dem Finanzamt nur um Geld, also wird die Steuer voll auf die Differenz nach Abzug des "Absetzbaren" b e r e c h n e t

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Der bezogene Kindesunterhalt ist im steuerrechtlichen Sinn nicht steuerbar. Dies bedeutet, dass weder die Mutter noch das Kind diesen als Einnahme versteuern muss. Im Gegenzug kann der Zahler der Unterhalts diesen auch nicht als Sonderausgabe/ außergewöhnliche Belastung von seiner Steuerbelastung absetzen.

daß der Unterhalt nicht absetzbar ist, ist aber zB im Gegensatz zu Heimkosten, Pflege etc. einzig eine Erfindung des Finanzamts, denn genausogut könnte er ja absetzbar sein...

hier ist also Vorsatz im Spiel, um die Kinder um den Betrag der Steuern zu prellen, also sie defacto zu bestrafen

das paßt gut zu die Widersprüchlichkeit in Sachen ... " zum Wohl des Kindes etc.." Ganz nebenbei  müßte da auch die Gleichheit beim GG berührt sein, aber es wird konsequent nur zugunsten des Finanzamtes interpretiert

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@bachforelle49

ähm, bachforelle:

wenn der Unterhalt absetzbar wäre, würde der Vater / Mutter WENIGER Steuern bezahlen ....

und die Kinder währen verpflichtet, eine Steuererklärung abzugeben ....

wo siehst du momentan den Vorsatz, die Kinder um den Betrag der Steuern zu prellen?

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@wurzlsepp668

das kann dir gerne näher unterbreiten, ungeachtet irgendwelcher "Geheimniskrämereien", die bei uns sowieso nur Makulatur sind... (siehe zB "Rundfunk"...)

wenn der Unterhalt vom Jugendamt festgesetzt wird, und der Vater u.a. seinen Steuerbescheid vorlegt (vorlegen muß), damit genannte Obrigkeit den Selbstbehalt des Vaters bestimmt, dann wird zB die Steuer(nachzahlung) -  also Steuer auf die " Differenz " zum Freibetrag + Einkommen - dem Vater "zugute" gehalten, d.h. das SB erhöht sich um diesen Betrag;

damit " verringert " sich dann gleichzeitig auch der Kindesunterhaltsbetrag - ist ja logisch, meinetwegen, aber man kann genauso gut sagen, daß das oder die Kinder mal wieder die Leidtragenden sind, auch wenn das Geld natürlich auf das Konto der sogenannten alleinerziehenden Mama wandert und die damit jetzt zur Weihnachtszeit damit shoppen geht...

also ist das infolge Vorsatz vom Finanzamt, um zu Lasten der Kinder "Knete" zu machen. Kein Wunder, wenn die dann im Geld schwimmen :-(


 

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Der Kindesunterhalt wird vom Finanzamt nicht versteuert.

Kinder machen keine Steuererklärung.

wieso Kinder? Zahlen Kinder jetzt den eigenen Unterhalt oder was soll das? Natürlich ist die Rede von einem Unterhaltszahlenden oder Unterhaltspflichtigen...

Verdreh mir bitte nicht " die Worte im Munde" - es ist doch logisch: wenn ein Unterhalt nicht absetzbar ist, dann wird er halt (mit)versteuert - oder wie ist das schlüssig zu erklären?

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@bachforelle49

Dann stelle die Frage ordentlich.

Unterhalt wird von Deinem versteuerten Gehalt gezahlt.

Auch wenn die Kinder bei Dir leben würden, würdest du sie von Deinem versteuerten Gehalt zahlen.

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@Menuett

die Frage ist unmißverständlich, aber mit der Erklärung "zum Wohl des/der Kinder " hapert es bezeichnenderweise bei denen, die um ihre " Pfründe" fürchten, weil sie nur €urozeichen im Auge haben und denen genanntes Wohl " sonstwo " vorbei geht... (weil die Kinder weniger kriegen, das hab`ich jetzt hoffentlich deutlich genug rübergebracht)

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