Wird das Geld gegen gerechnet?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Das müsste Dir Deine Mutter sagen können, denn nach 4 Monaten was Du schon Arbeitest müsste Deine Mutter schon einen neuen Bescheid von der ARGE- erhalten haben ! Sie ist Verpflichtet jede Änderung der ARGE mitzuteilen ! Wenn Du noch unter 25 Jahre bist und mit Deiner Mutter eine Bedarfsgemeinschaft bildest,stehen Dir 299 Euro ALG2 zu plus einen Freibetrag von deinen Verdienst !

Hier ist die Berechnung wieviel Freibetrag Du hast ( F.B. geht vom Brutto aus und muß dann vom Nettoverdienst abgezogen werden , hast Du nach dem Abzug des F.B. noch mehr als 299 Euro im Monat wird das Geld Deiner Mutter neu berechnet !

  1. F.B. von 0,00 Euro bis 100,00 Euro hast Du 100,00 frei
  2. F.B.von 100,01 Euro bis 1000,00 Euro hast Du 20% frei = 180,00 frei
  3. F.B. von 1000,01 Euro bis 1200,00 Euro hast Du 10% frei = 20,00 frei Sind zusammen 300 Euro Freibetrag den die ARGE- nicht als Einkommen anrechnet ! Falls Du Kindergeld bekommst,zählt als Einkommen und muß mit Abgezogen werden! Es gibt noch eine Ausnahme für Alleinstehende mit minderjährigen Kind im Haushalt Die Freibetragsgrenze liegt dann nicht bei 1200 Euro Brutto sondern bei 1500 Euro Brutto sind 30 Euro pro Monat !

schön das es noch solche kinder gibt.wenn du einen 400,-job hast bekommst du dieses brutto wie netto also ausgezahlt. Da ihr ,so wie ich rausgelesen habe eine bg seid,muss dies deine mutter beim amt angegeben haben und darauf eine neue berechnung alg 2 bekommen haben. Auch wenn du mit der lehre anfängst muss deine mutter dieses dem amt mitteilen dann wird es wieder eine neue Berechnung geben. Wenn ihr weiterhin in der bg seid richtet sich die höhe der soz.hilfe immer nach euer beider einkommen.rein rechnerisch ist da schon mit etwas weniger zu rechnen.wie schon gesagt nach euer beider einkommen.aber das kuriuose an der sache ist wenn jeder für sich eine bg ist bekommt man manchmal mehr nur mal als denkanstoss. Auf den "trichter" wärest du nicht die einzigste. ich finde wirklich arbeitswilligen sollte man schon mal den tipp geben , und ausserdem willst du glaub ich doch nicht ewig deiner mutter auf der tasche liegen. rechnet mal das beispiel durch wenn einer alleine wohnt was es für zuschuss gibt. dann kommt man zu einem etstaunlichem ergebniss. Mfg rudi

Einmal mehr: mit Ausnahme des Kindergeldes - sofern dir überhaupt Kindergeld zusteht -, das du nicht zu deiner Bedarfsdeckung benötigst, darf dein Einkommen nicht bei deiner Mutter angerechnet werden; verdienst du genug, um deinen individuellen Bedarf - Regelsatz + kopfanteilige KdU - zu decken, fällst du aus der BG mit deiner Mutter raus.

Außerhalb einer BG wäre theoretisch nur eine Einkommensanrechnung über die Unterhaltsvermutung des § 9 Abs. 5 SGB II zulässig; um der zu widersprechen reicht eine einfache wahrheitsgemäße Erklärung, dass kein tatsächlicher Unterhalt geleistet wird, da die Vermutung keinerlei Unterhaltspflicht begründet.

Was möchtest Du wissen?