Wird bei Scheidung Wert des Hauses aufgeteilt, trotz Grundbucheintrag?

5 Antworten

Hallo H200066,

es geht bei deiner Frage um das Problem "ehebedingter Zuwendungen". Danach hättest du Rückforderungsansprüche, wenn du die Investitionen ins Haus in der Erwartung getätigt hast, dass die Ehe fortbesteht. Mit dem Zugewinn hat das erst im zweiten Schritt zu tun. In diesen Fällen kommt es auf die richtige Argumentation an. Ohne juristische Begleitung wirst du kaum vorankommen.

iurFRIEND AG

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Scheidung ist jetzt nicht so mein Thema:

ihr lebt im Zugewinn, jeder hat einen Nachweis über sein in die Ehe eingebrachtes Vermögen. Sprich du Bargeld, Frau Geld plus Grundstück. (welches im Optimalfall bei Eheschließung bewertet wurde)

Ihr habt ein aktuelles gemeinsames Vermögen : alles was dazwischen liegt ist Zugewinn über dessen Verteilung sich die Anwälte im Zuge der Scheidung zanken.

Verkaufen kann sie das Haus allein, ohne dir einen Cent zu geben. (nach der Scheidung)

Wenn ihr in Zugewinngemeinschaft lebt und das Haus nach Ehe angeschafft hat gehört dir eine Hälfte davon (bzw. steht dir zu. ob du ausbezahlt wirst oder halt anteilig ins Grundbuch geschrieben wirst müsst ihr unter einander klären).

Das Haus gehört demjenigen, auf dessen Grund es steht.

jeder hat ca. die Hälfte gezahlt.

Ist eine Grundschuld zu Deinen / ihren Gunsten eingetragen?

Was würde nun bei Scheidung passieren?

Soweit das Haus während der Ehe errichtet wurde, hast Du Anspruch auf die geldwerte Hälfte des Hauses.

Danke, wir haben keinen Kredit aufnehmen müssen. Jeder hat sein Erspartes reingesteckt. Die Frage ist halt nun ob ich dann wenigstens dass wieder bekomm obwohl ich nicht im Grundbuch stehe?

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Sie erhalten bei einer Ehescheidung (Zugewinngemeinschaft vorausgesetzt) den Zugewinnausgleich, der sich für Sie aus der Hälfte der Differenz des Wertes bei der Fertigstellung des Hauses während der Ehe und seinem Wert bei der Auseinandersetzung ergibt.

Sofern Sie Nachweis darüber führen können, dass Sie einseitig Beträge (Problematik: "ehebedingte Zuwendung") eingebracht haben, könnten die, wenn auch nicht ganz unproblematisch, Berücksichtigung finden.

Im Übrigen gehen Sie leer aus, da Sie es versäumt haben, sich ins Grundbuch eintragen zu lassen.

Da haben Sie vor drei Jahren an der falschen Stelle gespart!:

Gibt es Alternative zum Notar?
Wir wollen bauen! Grundstück ist von meiner Frau, ich bring aber finanziell was ein! Wenn ich das nicht festhalte gehört mir ja später nix! Notar ist aber sehr teuer, gibt es Alternativen?
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