Wird bei einer Eidesstattlichen Versicherung automatisch gepfändet?

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3 Antworten

Eine Vermögensauskunft (früher: eidesstattliche Versicherung) hat erst einmal nur die Auswirkung, dass sie ihre Vermögensverhältnisse offenlegen muss. Der Gläubiger beantragt das aber in der Regel gerade deswegen, um sich zu informieren, ob es etwas zu pfänden gibt. Mit einer Einkommens- und Kontopfändung sollte sie schon rechnen, obgleich wohl nichts zu holen sein wird (beim Konto nur dann nicht, wenn P-Konto vorhanden, evtl. ist Weihnachtsgeld pfändbar, je nach Höhe). Das Auto wird schon deswegen nicht gepfändet, weil es keinen nennenswerten Erlös verspricht. Außerdem könnte es aus beruflichen Gründen unpfändbar sein, je nach Einzelfall.

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Ihr Auto wird nicht gepfändet werden, da dies ja nichts mehr wert ist. Bei der Freundin kann nichts gepfändet werden, da sie ja unter der Pfändungsfreigrenze verdient. Dies sind bei einem ledigen ohne Kinder 1049.- Euro die pfändungsfrei sind.

Sie sollte aber dringend Ihr Girokonto in ein P-Konto umwandeln lassen, damit Ihr Geld sicher ist:

http://www.schuldnerakuthilfe.com/p-konto-girokonto.html

Die EV läuft unabhängig von Pfändungen und dient in der Regel nur dazu den Gläubiger zu informieren, wo er noch pfänden kann. Früher hiess diese EV Offenbarungseid, danach eidesstattliche Versicherung und jetzt Vermögensauskunft. Es ist alles das Gleiche nur, dass man durch den Namen, den man sanfter gestaltet hat optisch den Schrecken nehmen will...alles Unsinn, mit dem sich die Bürokraten den Tag rumbringen, den wir bezahlen.

Grundsätzlich kann das Weihnachtsgeld vom Gläubiger gepfändet werden, jedoch nicht in voller Höhe. § 850a Nr. 4 ZPO regelt nämlich, dass Weihnachtsvergütungen bis zum Betrag der Hälfte des monatlichen Arbeitseinkommens, höchstens aber bis zum Betrag von 500 Euro, unpfändbar sind.

TIPP1:Wenn Deine Freundin sich irgendwann mal ein neues oder höhenwertiges Auto kaufen möchte sollte sie dies auf Deinen Namen oder anderen Namen Kaufvertragsmässig tun. Sie kann dann ruhig das Auto auf sich anmelden, versichern und fahren. (Eigentümer ist der auf den der Kaufvertrag steht und NICHT!!!! wer es anmeldet, was viele falsch verstehen). Dann passiert auch mit teuren Autos nichts....

TIPP2:Wenn möglich Weihnachtsgeld abtreten und von Lebenspartner pfänden lassen. Ansonsten bar als Sondervergütung oder in Naturalien auszahlen lassen.

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Sie benötigt das Auto um zur Arbeit zu kommen ,da wird es nicht gepfändet.Würde sich auch nicht mehr rentieren ,da käme zu wenig rum .

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