Wird Ausbildungsvergütung des 16-jähr. Kindes mit angerechnet auf Hartz IV-Leistung für den Vater?

5 Antworten

Die Azubi Vergütung wird nur auf den Bedarf bzw.die Leistungen des Kindes angerechnet,welche der Vater für das Kind bekommt,ist doch ganz logisch,dass Kind hat dann selber Einkommen und kann zumindest einen Teil seines Bedarfes aus eigenem Einkommen decken !

Es kommt also darauf an wie viel das Kind an Brutto und Netto Vergütung bekommt und was der Vater für die KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) zahlen muss.

Denn das Kind hat dann einen Kopfanteil der KDU - und der beträgt bei 2 Personen im Haushalt 50 % und dazu kommt der Regelsatz für den Lebensunterhalt,der beträgt ab 2016 für das Kind von 14 - 17 Jahren 306 €.

Angenommen die KDU - würde 500 € betragen,dann stünde dem Kind 250 € und dem Vater 250 € zu und dazu käme dann der Regelsatz von 306 €,demnach läge dann der Bedarf des Kindes bei min.556 € pro Monat.

Würde das Kind jetzt angenommen 600 € Brutto und 470 € Netto bekommen,dann hat das Kind erst mal seine 100 € Grundfreibetrag und von den übersteigenden 500 € ( 100 € - 1000 € Brutto ) steht ihm noch mal 20 %,also noch mal 100 € zu und von 1000 € - 1200 € Brutto noch mal 10 % Freibetrag.

Dem Kind würden dann also diese 200 € theoretisch von seinen 470 € Netto abgezogen,es bleiben dann noch ca. 270 € anrechenbares Netto übrig und dazu käme dann das Kindergeld von dann 190 € und was das Kind sonst noch an sonstigen Einkommen erhält,also wie Unterhalt oder Waisenrente.

Wenn es angenommen nur das Kindergeld hätte,dann läge das anrechenbare Einkommen bei ca. 460 € und der Bedarf in dem Beispiel bei 556 €,demnach würde der Vater noch ca. 96 € für das Kind bekommen.

Dann blieben dem Kind rein theoretisch nur diese 200 € an Freibetrag übrig,wenn es dann so weiter leben und versorgt werden möchte wie bisher,evtl.Taschengeld käme dann noch zu diesen 200 € Freibetrag dazu.

Nein, es wird nicht auf den Vater angerechnet, es wird nur auf die Leistungen des Kindes selbst angerechnet, er muss nicht fuer seinen Vater sorgen, sondern fuer sich selbst. Leben nur die beiden zusammen, dann erhaelt das Kind ja vom Amt seinen Bedarf abzueglich Kindergeld und seinen halben Mietanteil plus halbe Heizkosten. Nur das Kindergeld wird dann ggf. auch auf den Vater angerechnet.

Von den 600 Euro werden 100 Euro Freibetrag abgezogen, vom Rest werden noch 80 % angerechnet, also werden 400 Euro angerechnet.

Die Anrechnung ist nicht korrekt !

Der bzw.die Freibeträge auf Erwerbseinkommen berechnen sich aus dem Brutto,soweit stimmt deine Rechnung,aber dann werden diese Freibeträge theoretisch vom Netto abgezogen,es muss also weniger anrechenbares Einkommen raus kommen.

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Wenn der Sohn mit seiner Ausbildungsvergütung über dem Satz des Hartz IV-Anteil liegt, fällt er aus der Bedarfsgemeinschaft des Vaters heraus. So gesehen wird sein Einkommen natürlich angerechnet. Der Vater bekommt für IHN also nichts mehr.

Natürlich kann er dann nicht kostenlos bei seinem Vater leben, sondern muss diesen Anteil dann direkt an den Vater zahlen.

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Aber: Seit zwei Monaten gehört der nach wie vor in der Wohnung wohnhafte Sohn nicht mehr zur Bedarfsgemeinschaft (... jetzt BAFÖG). Mit der Begründung, dass der Sohn aktuell nicht mehr Hartz-IV bezieht, kürzt das Jobcenter die Nachzahlung um die Hälfte (... die andere Hälfte muss somit die Mutter aus ihrem Regelsatz bestreiten).

Kann das richtig sein? Schließlich empfing der Sohn noch für zehn Monate die Heizwärme. Nur weil vertragstechnisch der Abrechnungszeitpunkt für die Jahresabrechnung zwei Monate liegt, kann der Sohn doch für die zehn Monate nicht als existent betrachtet werden. Wäre die Abrechnung zufällig in seinem letzten Hartz-IV-Monat erfolgt, wäre die volle Heizkostennachzahlung bewilligt worden. Aus meiner Sicht müssten 10/12 der auf den Sohn entfallenden Heizkostennachzahlung bewilligt werden.

Ich bin überzeugt: Hätte es im Gegensatz ein Guthaben gegeben, hätte das Jobcenter dieses Guthaben ohne jegliche Aufsplittung in voller Höhe vereinnahmt.

Rudi

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