Wird aufgrund von Digitalisierung und Robotik die Mehrheit der arbeitenden Menschen in 20 Jahren noch verünftig bezahlte Jobs vorfinden in der BRD?

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9 Antworten

Das wird genauso sein wie bei allen einschneidenden technischen Neuerungen bisher: es wird kurzzeitig zu hoher Arbeitslosigkeit kommen, bis sich die neuen Arbeitsbereiche herauskristallisiert haben. Hierbei werden viele geringqualifizierten und fast alle nicht (mehr) umschulbaren Arbeitskräfte aus dem Arbeitsmarkt herausfallen.

Es gibt eine menge berufe die  Roboter  nicht ausführen können alleine   die Handwerksberufe  dürfte schwer bis unmöglich  von Robotern   erledigt werden könne  vielleicht eher das schleppen aber   es müssten dann  Roboter in Menschen Form sein und selbst dann können die nicht alles   machen.Welcher  Roboter ist schon kreativ,einfallsreich,Erfinderisch das  muss oft schon  der Handwerker beim Kunden dienst sein! Nicht jeder beruf kann  durch eine Maschine erledigt werden!

Aber  mit  jeden  neuen tätiegkeitsfeld entstehen auch neue  berufe  aber derzeit ist  ein Roboter in menschen- Form nicht möglich da  der Daumen  zu  viele Energie braucht als damit ist dan auch nicht alles  mehr möglich !

Wen man es genau nimmt leben  wir schon in so einem zeitaltter ca 22 jahre  später.!

Früher waren in einer Werkshalle z. B. 100 Menschen beschäftigt. Durch die Automatisierung brauchte man dann nur noch 5 bis 10 Leute. Alle anderen Arbeitsplätze fielen weg und dennoch ging es stets weiter aufwärts.

Durch die Digitalisierung werden auch neue Arbeitsplätze geschaffen. In der Entwicklung, Herstellung der Produkte.

Dafür werden Menschen gebraucht, die sich diesen Aufgaben stellen können. D. h. sehr gut ausgebildetes Personal, um den Anforderungen gerecht werden zu können.

Wer nicht beriet ist sich diesen Anforderungen zu stellen, der bleibt auf der Strecke. Das war eigentlich schon immer so.

Jobs wie früher in der Autoindustrie, wo viele den ganzen Tag nicht anderes machten, als die Radmutternan an den Fahrzeugen zu befestigen, solche Arbeitsplätze werden durch Roboter ersetzt.

Dazu bedarf es keiner Lehre oder speziellen Ausbildung. Wer nicht bereit ist, einen dem Bedarf der Wirtschaft angepassten Beruf zu erlernen, der wird es schwer haben.

Auch im Handwerk werden die Anforderungen immer grösser, weil man da auch nicht auf der Stelle tritt.

Gut bezahlte Jobs wird nur der finden, der in das System passt.

Deshalb sehe ich die nichtlimitierte Zuwanderung ungelernter Menschen als ein grosses Problem für die Zukunft. Wir haben , so man eine nicht geturkte Arbeitslosenstatistik als Realität hernimmt, derzeit ca. 4 Millionen Arbeitslose.

Diese Zahl wird weiter steigen, je mehr ungelernte Menschen zu uns kommen., die kaum oder nur schwer in unsere Arbeitswelt integriert werden können.

Arbeiten für die man keine Ausbildung benötigt wird es auch weiterhin geben. Aber um die Anzahl der zu vergebenden Arbeitsplätze werden sich dann entsprechend mehr Menschen anstellen.

Aber selbstverständlich. Berufe verändern sich im Laufe der Zeit. Das war schon immer so, und das wird auch zukünftig so bleiben.

Hallo,

vor 40 Jahren, als die Computer aus den Rechenzentren auf die Schreibtische kamen , prophezeite man das papierlose Büro dadurch.

Und wie sieht es heute aus ?

Der Papierkrieg ist noch viel größer geworden als früher, den aus rechtlichen Gründen ist man ja gezwungen, alles aus zudrucken um Belege zu haben.

Wer sich noch an die ersten 8 Zoll-Disketten erinnert,weiß was ich meine.

Eine interessante Überlegung. Zum Beispiel: Selbstfahrende Autos, die Taxidienste machen. Müsste da die Versicherung nicht auch auf den Fahrer (Roboter) laufen, und müsste er nicht auch Steuern zahlen?

Diese Mär, dass die Digitalisierung Jobs frisst, ist einfach nicht tot zu kriegen und keimt interessanterweise immer wieder mal auf. Hört man besonders gern übrigens aus dem Einzelhandel. Aber das ist so nicht richtig. Die Jobs verschieben sich nur. Was in den letzten Jahren so vielleicht im Einzelhandel weniger geworden ist, ist in anderen Branchen wie zum Beispiel bei Online Shops, aber auch bei Logistikern dazugekommen.

Aber es stimmt schon. Vieles dürfte spezieller werden. Wir beschäftigen uns gerade damit wie man interne Prozesse bei der Datenverarbeitung besser und vor allem effektiver anpacken kann. Wer es genauer wissen will: http://www.industry-press.com/datenqualitaet/

Und ich glaube, das sind Sachen, die nicht so schnell komplett maschinell gelöst werden können, weil es dafür auch künstlicher Intelligenz bedürfen würde.

So verhält es sich mit vielem anderen auch. Es werden Dinge zwar wegfallen, auf der anderen Seite entstehen dafür aber neue. Man muss nur wandelbar sein und sich immer weiter entwickeln und dazu lernen.

Wie kommst du darauf, dass es keine neuen Tätigkeiten geben würde?

Übrigens sind Was-wäre-wenn-Fragen auch nicht wirklich beantwortbar. Oder besser gesagt, es gibt zigtausend mögliche Antworten.

Natürlich wie soll der Staat sonst Steuern bekommen? Von den Robotern? Außer man muss eine Steuer auf die Roboter bezahlen.

Gilbschleuder 01.08.2017, 15:43

Wo denn? Vordenker wie Bill Gates haben schon eine Robotersteuer ins Gespräch gebracht.

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