Wird Angela Merkel sehr gehasst?

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15 Antworten

Ich bezweifle, dass die Mehrheit sie hasst. Aber der Unmut wächst, man wird skeptischer & die Zufriedenheit mit Merkels Regierungsstil sinkt kontinuierlich. Sie beweist mMn immer mehr, dass sie inzwischen ihren politischen Zenit überschritten hat, zusehends hilflos wird und nicht mehr weiß, was sie eigentlich machen soll. 

Dass sie den Spruch "Wir schaffen das" erneut im Brustton der Überzeugung hinausposaunt und damit knallhart ignoriert, dass Multikulti nicht funktioniert (ich glaube nicht, dass sie das noch nicht weiß!) also wieder die Stimmung im VOlk mit Füßen tritt, spricht einmal mehr dafür.

Ich persönlich bin der Meinung, dass sie wissen soll wann es genug ist und sie nicht mehr antreten sollte. Denn zumindest bis zur Flüchtlingskrise war sie eine gute Regentin & sollte auch als eine in den Köpfen behalten werden, die eigentlich auch ordentliche Ideen verwirklichte im Gegensatz zur Schröder-Reformlüge & nicht als eine Person, die im Zuge der Flüchtlingsdebatte die Zeichen der Zeit nicht erkannte und am Volk vorbeiregierte.

Also >>gehasst<< ist nicht die richtige Wortwahl. Ich denke allerdings, eine Mehrheit ist mit der derzeitigen Politik unserer Bundeskanzlerin nicht einverstanden.

Mit Angela Merkel hat Deutschland nach Helmut Kohl gefühlt eine fähige Nachfolgerin in der CDU erhalten, man hatte auch lange Jahre die Meinung, mit ihr ist Deutschland auch weiterhin global gut vertreten, die richtige Frau zur richtigen Zeit. Die globale Weltwirtschaft ist ein Erfolgsgarant für Wachstum und Wohlstand auf unserem Planeten, die globale Armut hat man leider nicht zur Kenntnis genommen und davor die Augen verschlossen. Man wollte sie nicht wahrhaben, und jetzt hat uns die Gegenwart eingeholt.

Mit Beginn des Syrien-Glaubenskrieg hat sich nun endgültig die Welt verändert, die Flucht aus der Armut wird zum Alarmsignal für die
Wohlstandsländer, und die Politik muss zur Kenntnis nehmen, dass sie in der
Vergangenheit auf ruhigen Plätzen saß und die Pfründe verteidigt wurden. Die
dürfte ab sofort vorbei sein, jetzt ist Klasse statt Masse gefordert.

Nun müssen wir feststellen, dass Deutschland von einer Kanzlerin geführt wird, die der Meinung ist, dass die Armutswanderung nach Europa ihr alleiniges Anliegen ist, und hierbei die Meinung anderer EU-Mitgliedsländer ignoriert und vorgeben will, wie viele Flüchtlinge jeder aufzunehmen hat. Ein Deal mit der Türkei war der Höhepunkt.

Die Türkei wird zur Drehscheibe der Armutswanderung und lässt sich die Weiterreise nach Europa mit einem Wege Zoll pro Flüchtling von der EU
bezahlen. Zudem verlangt sie die Visa-Freiheit für alle türkischen Landsleute.
Will man damit u. a. die Kurden auffordern, nach Europa auszuwandern, um in
Sicherheit zu leben, die es im eigenen Land nicht gibt?

Mit den vergangenen drei Landtagswahlen im März 2016 hat Angela Merkel, aber auch die SPD die Antwort der Wähler erhalten. Ein großer Anteil ihrer Stammwähler hat Grün und die AfD gewählt. >>Weiter so<< geht nicht mehr. Wie wird Europa und vor allem Deutschland in fünf Jahren aussehen? Ich habe gespaltene Gefühle und rufe die Politiker auf: Handeln sie jetzt nach dem Willen der Bevölkerung und drücken Sie nicht immer Ihr Mitleid aus. Deutschland ist stark, aber nicht die Welt und hat genug eigene Probleme. Gesunder Wohlstand geht mit gezielter Immigration einher, was wir schon immer bewiesen haben, aber ungesund macht krank; auch dieses wissen wir nicht erst seit heute.

Die Kernfrage ist: Ist Bundeskanzlerin Angela Merkel noch die richtige Frau zur richtigen Zeit?

Ihre politischen Ansichten nicht zu teilen, bedeutet nicht, sie zu hassen. Ob die Deutschen mit ihrer Politik mehrheitlich zufrieden sind, wird die nächste Bundestagswahl zeigen. Im Moment zeichnet sich aber kein Kandidat ab, der mehr Stimmen bekommen könnte. Insofern scheint sie nicht so unbeliebt zu sein, wie einige es gerne hätten.

Durch die große Anzahl von Flüchtlingen wird sie immer mehr und mehr "gehasst" somit gewinnt die afd stimmen obwohl viele afd Wähler eigentlich nicht mal so rechts sind.

archibaldesel 30.07.2016, 12:49

Wie viele Flüchtlinge sind denn in den letzten drei Monaten in Deutschland angekommen?

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19umut07 30.07.2016, 17:37

woher soll ich das wissen. Auf jeden Fall sind es zu viele für die deutschen.

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Schwer zu sagen
Man hört immer nur die, die gegen etwas sind. Denn die, die dafür sind schweigen darüber, denn worüber sollten Sie sich auch aufregen.

Der Widerstand gegen Sie und ihre Politik wächst zunehmend.

Das zeigen auch die Umfragewerte.

Mikromenzer 30.07.2016, 11:30

Sie ist durch ihre Kompromisslosigkeit für das erstarken der AFD und rechten Parteien die Hauptverantwortliche.

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archibaldesel 30.07.2016, 12:48
@Mikromenzer

Eigentlich ist sie an allem Schuld. 

Gestern ist meine Pizza verbrannt. Danke Merkel!!

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Nein.
Vielliecht grummelt mal der eine oder andere, aber Hass sicher nicht.

Ich denke nicht, dass sie "gehasst" wird.

Sie ist halt "Teflon-Merkel"...alles prallt ab. Nicht Fisch, nicht Fleisch.

Es spielt noch nicht mal eine Rolle, ob sie Mann oder Frau ist.

Sie ist halt "DAS" Merkel...

Die vernünftigen Nichtducker sind gegen Merkel. Ich auch.

sie wäre kaum bundeskanzlerin, wenn die mehrheit dagegen wäre.

ratatoesk 30.07.2016, 11:41

Da der Kanzler nicht vom Volk gewählt wird und die Mehrheit nicht CDU wählt ,könnte es schon sein,das die keiner mag.Naja ausser Afrikaner ,Balten,Gutmenschen ect.

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Fielkeinnameein 01.08.2016, 15:07

Die Leute wählen auch seit 30 Jahren die gleichen Parteien obwohl diese Renten kürzen und Lohndumping voran treiben sowie Riesterabzockrenten einführen .. ergo kann man sagen das die meisten die diese Regierungen wählen einfach Idio**** sind.

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Die Mehrheit hat CDU gewählt, also ist die Mehrheit für Angela Merkel. Die Minderheit kann sich in den Medien aber besser darstellen.

ratatoesk 30.07.2016, 11:25

Die dumme Mehrheit hat CDU gewählt,weil sie die Merkel garnicht mit der CDU in Verbindung bringen.

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ratatoesk 30.07.2016, 11:31
@stubenkuecken

Das entbehrt jeder Logik,entspricht aber der Wirklichkeit,das haben verschiedene Umfragen gezeigt.

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ratatoesk 30.07.2016, 11:37
@stubenkuecken

wusste das das kommt,aber das ist schon so lange her ,da such mal selber.

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stubenkuecken 30.07.2016, 11:46
@ratatoesk

Du machst es Dir sehr einfach, eine Behauptung aufzustellen und die Beweise sollen sich andere selber suchen. 

Es ist allgemein bekannt das Angela Merkel Mitglied der CDU ist und von Helmut Kohl projektiert wurde. Wenn du das Gegenteil behauptest, musst Du es auch beweisen können.

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archibaldesel 30.07.2016, 12:46
@ratatoesk

Wenn du es wusstest, die Quelle jedoch nicht kennst, hättest du dir den Kommentar vielleicht schenken sollen. So ist es nämlich nur eine unbegründete Behauptung.

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Die Umfragen zeigen das die Mehrheit gegen ihre Politik sind und vor allem dem "Wir schaffen das" nicht glauben.

Ich bezweifle das sie 2017 noch Kanzlerin bleiben wird. Das heißt aber nicht das die CDU nicht wieder stärkste Kraft werden kann.
Hoffen wir das die CDU wieder zurück zur konservativen Partei kommt, die sie einmal war und nicht wie durch Merkel plötzlich noch mehr nach links wandert.

Ich glaube kaum dass, abgesehen von ein paar Spinnern, Angela Merkel gehasst wird.

Warum auch? Wenn ich einen Politiker nicht mag, wähle ich ihn und seine Partei nicht.

Frau Merkel hat aber noch immer die Mehrheit der Deutschen hier sich und wird auch regelmäßig positiv beurteilt. Zwar ist sie hinter Steinmeyer,  Kretschmann und Schäuble zurück gefallen, hat aber noch immer eine positive Bewertung von 1,4 und liegt damit aber vor v.d. Leyen, de Maisiere, Gisy, Gabriel, Seehofer usw.

Es scheint so zu sein, dass eine Gruppe von Leuten Merkel in den Medien verunglimpfen will.

Braini1000 30.07.2016, 12:10

anlässlich dazu ein Ausschnitt aus einer Bundespressekonferenz: https://youtu.be/YBpyJ6zp1kY

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wfwbinder 30.07.2016, 12:59
@Braini1000

Da sieht man das allgemeine Dilemma von Politikern.

Seit einer Woche gibt es auch hier massenhaft die Fragen "ist es noch sicher" und "ich habe Angst."

Würde die Regierung/Frau Merkel nun sagen "die Vorfälle sind bedauerlich, aber statistisch gesehen völlig unbedeutend (was richtig ist), wie sehen keine Veranlassung mehr Polizei und andere Maßnahmen zu ergreifen," so würde man ihnen zur Last legen, dass sie nicht auf die Ängste der Bevölkerung eingehen.

Ich bin auch gegen mehr Überwachung, bzw. bezweifele, dass mehr Polizei da viel bewirkt. OK, eine Polizeistreife in der Einkaufszentrum hätte den Amokläufer eventuell kassieren, bzw. kampfunfähig machen können, aber 10 % mehr Polizei (ca. 30.000 Leute) garantiert nicht, dass die Leute wirklich immer da sind, wo etwas passiert.

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Satoshii 30.07.2016, 18:24
@wfwbinder

Die Angst ist jedoch vollkommen Nachvollziehbar. Es gibt genügend Studien die beweisen das die meisten Muslime in DE und anderen europäischen Länder sich eben nicht integriert haben und ihre Religion über dem Gesetz stehen sehen.

Man siehe nach Frankreich, sowas will man hier bestimmt nicht und das ganze hat hier erst angefangen. Die deutsche Polizei hat ja nun schon mehrmals schlimmeres verhindert (siehe Fußballspiele und Düsseldorf).

Zu sagen die 'Sicherheit' (Kriminalität) wäre durch die Flüchtlinge (von denen 70 oder 75% laut EU-Minister keine echten sind) nicht angestiegen ist, ist leider nicht so richtig.

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wfwbinder 30.07.2016, 21:45
@Satoshii

  Es gibt genügend Studien die beweisen das die meisten Muslime in DE und anderen europäischen Länder sich eben nicht integriert haben und ihre Religion über dem Gesetz stehen sehen.

Wenn "die Muslime" das Problem sind, stellt sich mir nur die Frage, warum fast alle Terroristen Araber, oder Konvertiten sind. Keine Türken (größter Anteil in Deutschland, keine Indonesier, keine schwarzafrikanischen Moslems).

Außerdem ist das Risiko durch Terrorismus tatsächlich so gering, das es statistisch kaum messbar ist.

Ich vernachlässige es jedenfalls und kümmere mich um messbare Risiken.

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Braini1000 30.07.2016, 12:15

Byebye Rechtsstaat

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