Wird ALG II rückwirkend oder für den laufenden Monat bezahlt?

4 Antworten

ALG - 2 wird im voraus gezahlt,also ende Juni für Juli,bei ALG - 1 wird rückwirkend gezahlt,ende Juni für Juni !!!

Du hast am 30. Juni das Geld für Juli erhalten, danach wurde die ALG II- Zahlung eingestellt.

Den Lohn für August bekommst du erst im September, deshalb würdest du das ALG II für August noch bekommen ( Zahlung am 31. Juli ). Das Datum des Zahlungseinganges musst du nachweisen. Sprech die Mitarbeiter des Jobcenter darauf an ( Lohnzahlung "August"erst im Septemberauf deinem Konto ). Falls der Lohn doch im August auf dem Konto ist, musst du die Leistung zurückzahlen.

Man hat Freibeträge aufs Einkommen und die werden erst Abgezogen,bevor eine Rückforderung erfolgt !!!

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ALG2 wird im Voraus gezahlt - am Anfang des Monats erfolgt die Zahlung für den entsprechenden Monat.

Wenn Du im kommenden Monat trotz Arbeitsaufnahme kein Geld bekommst, geht die Leistung so lange weiter (Du musst das mit dem Leistungssachbearbeiter klar besprechen) wie Du bedürftig bist, also kein anderes Geld bekommst.

Dadurch wird es zwar zu einer Überzahlung kommen - die kannst du dann aber zurück erstatten, wenn das Geld dann da ist - oft geht das auch in Raten.

Du musst UNBEDINGT diesen Sachverhalt mit dem Bearbeiter in der Leistungsabteilung besprechen. Am besten die Ergebnisse dieses Gesprächs schriftlich fest halten.

am Anfang des Monats erfolgt die Zahlung für den entsprechenden Monat.

Nicht ganz richtig. Die Zahlung erfolgt in 99,9% aller regulären Fälle im alten Monat und zwar am letzten Werktag des Monats. Denn: Laut Gesetz muss die Leistung vollständig am 1. eines Monats zur Verfügung stehen.

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Vielen dank für die Antwort! Ich hatte dies eigentlich auch so verstanden und auch vorhin gleich eine EMail zur Klärung an das Jobcenter versendet. Sollte man mir die Gelder streichen, kann ich die Arbeit sowieso nicht annehmen und würde direkt in Hartz IV stecken bleiben. Habe dann im selben Atemzug Übergangsgeld und Antrag auf Neubewilligung gestellt...... :-( Auch blöd!

Aber vielen Dank, läßt mich dann doch jetzt etwas beruhigter in die Zukunft sehen. :-)

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Kann das Jobcenter das Geld zurückverlagen?

Hallo Experten...

Eine Freundin von mir hat seit März eine 50% Stelle (Teilzeit), d.h. sie verdient ca. 600 euro Netto. Sie ist Verkäuferin. Vom Jobcenter hat sie eine Aufstockung erhalten, ca. 300 euro. (Bin mir aber nicht sicher wie hoch die Aufstockung ist...sollte auch nur ein Beispiel sein. )

Im Juni und Juli musste sie mehr Arbeiten, weil ihre Kollegen im Urlaub waren. Für Juli hatte sie ca. 800 euro und für Juli ca. 900 euro erhalten. Wie bereits erwähnt, musste sie mehr eingesetzt werden, wegen der Urlaubsvertretung. Für Juni und Juli hatte sie weiterhin die selbe Aufstockung erhalten.

Das Jobcenter wollte vor einer Woche für Juni und Juli eine Gehaltsabrechnung erhalten, die sie auch bekommen haben. Nun fordert das Jobcenter das Geld für Juni und Juli zurück. Laut Bescheid muss sie ca. 400 euro wieder zurück bezahlen.

Das Problem ist u.a. auch Folgendes: Ich weiß das hört sich "doof" an, ABER sie ist eine Person, die sich mit den Behörden nicht so gut auskennt. Sie ist halt sehr naiv, wenn es um solche Sachen geht. Ihr Bildungsstand ist nicht auf dem höchsten Niveau. Ich hoffe ihr versteht was ich meine. Ich respektiere sie, da sie wirklich ein toller Mensch ist und trotzdem versucht auf ihre eigene Füße zu stehen.

Wenn sie gewusst hätte, dass sie Geld zurück zahlen musste, dann hätte sie auch die Urlaubsvertretungen nicht wahrgenommen und währe bei der 50% Stelle geblieben.

Was kann ich für sie tun und wie kann ich ihr helfen?

Meine Fragen:

  1. Kann das Jobcenter das Geld zurückverlagen?
  2. Was ist, wenn sie das Geld nicht zurückzahlen kann? Auch eine Ratenzahlung ist nicht möglich, da sie ab August wieder 600 euro Gehalt erhalten wird?
  3. Kann ich ihr Raten auf die Aufstockung zu verzichten und dafür Wohngeld zu beantragen?

Beste Grüße

PS: ich habe selber mal ALG II bezogen und bin auch froh, dass ich es hinter mir habe. Ich weiß dass die Behörden nicht einfach sind :-)

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P-Konto , warum kann ich teilweise über mehr Geld verfügen als sonst?

Es fällt mir schwer die Frage verständlich zu formulieren , versuche es zu beschreiben . Ich habe einen Freibetrag von 1622,34€ . Nun bekomme ich 1260€ Gehalt , 184€ Kindergeld sowie 184€ aufstockendes Hartz 4 . Jetzt kommt Anfang Dezember Weihnachtsgeld oder Anfang Juli Urlaubsgeld ( je 500€ ) . Diese Gelder muss ich dem Jobcenter melden und zurückzahlen , dass ist aber eine andere Geschichte ! Jedenfalls konnte ich bislang über dieses Geld problemlos verfügen , auch im Juli über das Urlaubsgeld . Am 15. August jedoch ( Monat mit normalem Geldeingang ) macht die Bank mein Konto dicht ! Freibetrag überschritten ! Tatsächlich , so habe ich nachgerechnet , lag ich bis zu diesem Zeitpunkt mit Miete und allem was dazugehört knapp über dem Freibetrag . Aber im Vormonat lag ich doch weit darüber und hatte keine Probleme ? ! Jetzt weiß ich nicht wie ich mich verhalten soll wenn Ende November das Weihnachtsgeld kommt ! Zur Schuldnerberatungsstelle laufen ? Wieder Formular Paragraph 850 Kzpo ? Oder komme ich auch so dran ? Ich übernehme auch keine Gelder vom Vormonat in den nächsten ! Weihnachtsgeld kommt mit der November - Abrechnung , Urlaubsgeld mit der für Juni . Das P- Konto überfordert mich etwas :-(

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