Wir zahlt Notar, wenn wir als Verkäufer den Notar vor Beurkundung abgesagt haben. Beauftrager war der Käufer. Wir haben beim Notar per Mail abgesagt?

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4 Antworten

Kostenschuldner der Entwurfsgebühr ist derjenige, der den Antrag auf Fertigung des Entwurfs erteilt hat (§ 29 Nr. 1 GNotKG). Ist der Auftrag von mehreren Personen erteilt worden, haften diese dem Notar als Gesamtschuldner. Ein kostenpflichtiges Erfordern wird jedoch noch nicht darin gesehen, dass der Vertragsgegner dem Notar sein Einverständnis mit der vom anderen Vertragsteil beantragten Entwurfserstellung mitteilt. Stimmt er jedoch der Beauftragung des Notars zu, ist er weiterer Schuldner, da er in diesem Falle den Entwurf ebenfalls erfordert hat. Gleiches gilt, wenn der Vertragsgegner in die Entwurfserstellung derart eingreift, dass er dem Notar eigene Änderunsgwünsche mitteilt.

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Derjenige zahlt die Entwurfskosten des Notars der die Unterzeichnung des Kaufvertrages schuldhaft unterläßt; im geschilderten Fall sind Sie das, da Ihnen plötzich einfällt, dass Sie ein einmal festgelegtes Auszugsdatum nicht einhalten und deshalb die Vertragsunterzeichnung  platzen lassen.

Vielleicht wäre ein netter Hotelaufenthalt  für ein paar Tage  günstiger gewesen.

Bleibt für Sie zu hoffen, dass der geprellte Käufer nicht noch Schadenersatzansprüche geltend macht!?!

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.... wir waren uns einig, ... wir haben den Termin vereinbart, .... wir haben abgesagt,

... wir bezahlen somit die Rechnung, wer denn auch sonst?

Und vielleicht sogar noch mehr, fürchte ich.

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Wer den Kuchen bestellt, der bezahlt auch. Auftraggeber war der Käufer. Also zahlt er.

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Kommentar von wurzlsepp668
30.07.2016, 12:10

der letzte Termin wurde durch den VERkäufer vereinbart ....

somit ist die Rechnung des Notars (meiner Meinung nach) gerechtfertigt.

lt. Fragestellung waren sich Käufer und Verkäufer ja auch einig. Komischerweise auch über den Auszugstermin, der dann doch zu kurz war.

warum soll dann der Käufer zahlen?

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