Wir wollen ein vermietetes Reihenhaus kaufen und beabsichtigen nach Grundbucheintrag eine Eigenbedarfsndigung auszusprechen. welche Kündigungfrist?

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6 Antworten

Die gesetzliche Kündigungsfrist für Vermieter richtet sich nach der Wohndauer. Bis 5 Jahre sind das 3 Monate.

Eine längere kann der Vermieter gerne "ansetzen", nur keine kürzere.


Zu beachten wäre eine evtl. Befristung des Vertrages oder ein Kündigungsverzicht.

Darum den Mietvertrag vor dem Kauf unbedingt einsehen!


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Hier ist ein sehr sinnvoller Link:

http://ratgeber.immowelt.de/a/kuendigung-wegen-eigenbedarf-so-sollten-vermieter-vorgehen.html

12 Monate müsst Ihr nicht gewähren, könnt es aber natürlich tun. Rechtlich gesehen, müssen es in Eurem Fall drei Monate Kündigungsfrist sein.

Zu beachten ist auch, dass der Mieter bei einer Eigenbedarfskündigung vorher ausziehen kann, wenn er etwas findet.

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Kommentar von anitari
28.08.2016, 15:17

Zu beachten ist auch, dass der Mieter bei einer Eigenbedarfskündigung vorher ausziehen kann, wenn er etwas findet.

Aber nicht ohne Beachtung seiner eigenen Kündigungsfrist, falls dadurch der Vertrag früher endet als durch die Kündigungsfrist des Vermieters.

Es sei denn Vermieter und Mieter einigen sich auf einen Aufhebungsvertrag.

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nach Grundbucheintrag kannst du dem Mieter mit einer Frist von 3 Monaten wegen Eigenbedarf kündigen, vorausgesetzt der Eigenbedarf ist rechtmäßig nach § 573 Absatz 2 Nr. 2 BGB begründet.

"Mieter lehnt Kauf ab" spielt keine Rolle.....

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Wie gesagt. Recht haben in Recht bekommen sind Zweierlei. Bei Freunden hat es in einem ähnlichen Fall fast eineinhalb Jahre gedauert bis sie die gekaufte Eigentumswohnung beziehen könnten. Aber wenn man die Konsequenzen nicht tragen muss kann man aus der Entfernung schlau daherreden.

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Kommentar von Neapelgelb
21.01.2017, 14:31

??? gefragt war nach der Kündigungsfrist. Die ist gesetzlich festgelegt, Was hat das mit schlau dahrreden zu tun?

Mir schein,du kennst die Antwort nicht und redest selber schlau daher.

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Auf jeden Fall einen Fachanwalt fragen. Darauf gibt's keine Pauschalantwort. Nach meinem Wissen ist die Kündigungsfrist auch abhängig davon ob besondere Härten beim Mieter vorliegen also Behinderungen, besonders viele Kinder oder schon sehr alt. Ist das Haus in einer Region in der Wohnraum knapp ist, kann das ebenfalls die Kündigung verzögern. Am Besten einigst Du Dich mit dem Mieter vor der Unterschrift auf dem Kaufvertrag.

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Kommentar von anitari
28.08.2016, 13:53

Nach meinem Wissen ist die Kündigungsfrist auch abhängig davon ob besondere Härten beim Mieter vorliegen also Behinderungen, besonders viele Kinder oder schon sehr alt.

Die Kündigungsfrist ist allein von der Wohndauer abhängig.

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Kommentar von uni1234
28.08.2016, 13:57

Völliger Unsinn. Für die Antwort braucht man weder einen "Fachanwalt" noch besondere Umstände.

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Kommentar von wildeHummel
28.08.2016, 13:58

Außer er klagt gegen die Kündigung au eben diesen Gründen. Dann kann sich Kündigung deutlich in die Länge ziehen. Ich spreche da aus eigener leidvoller Erfahrung. Außerdem bedeutet Kündigung noch nicht gleich Auszug. Wenn der Mieter sagt, dass er in der Kürze der Zeit nichts anderes finden konnte, kann er erst mal wohnen bleiben. Bis man ihn dann mit einer Räumungsklage rausbekommt kann viel Zeit vergehen.

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Kommentar von Colombo1999
28.08.2016, 15:20

Hieran ist nahezu alles falsch, denn es gibt eindeutige rechtliche Regelungen, außer der Hinweis auf besondere Härten. Der wird dann aber meist damit gelöst, dass der auf Eigenbedarf Kündigende evtl. die Umzugskosten übernimmt.

Vielleicht frage ich beim Kauf eines Hauses den Mieter??? Darauf kann ich Rücksicht nehmen, wenn ich sehr sozial eingestellt bin und mich scheue, jemandem zu kündigen. Aber es ist genauso möglich, dass der Mieter dem jetzigen Eigentümer signalisiert hat, dass er demnächst umziehen möchte, so dass der Eigentümer den Verkauf zum jetzigen Zeitpunkt für recht angemessen hält.

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Die Kündigungsfrist richtet sich nach der Mietdauer.

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