Wir werden vom Jugendamt unter Druck gesetzt bezüglich Heilpädagogischen Kindergarten, welche Optionen haben wir?

3 Antworten

Du scheinst eine sehr eigenwillige und eigene Einschätzung der Situation zu haben. Eine Entwicklungsverzögerung kann sich weder daraus ergeben, dass ein Kind nicht mit Gleichaltrigen zusammen ist noch daraus, dass es zu Hause angemessen betreut wird.

An dieser Stelle liegt eine ganz offensichtliche drastische Fehleinschätzung deinerseits vor. Inwieweit deine weiteren Beobachtungen und  Einschätzungen von begründeter Auffassung abweichen, kann ich nicht beurteilen.

Wo eine Entwicklungsverzögerung vorliegt, ist eine heilöpädagogische Förderung dringend notwendig. Es wäre unverantwortlich, eurem Kind diese Chance zu verbauen.

Und soll dafür in Kauf nehmen, das mein Kind Gewalt erleben muss? Wenn sie aus dem sozialen Sektor kommen, müssten Ihnen ja die Folgen auf die weitere Entwicklung bekannt sein? 

Ebenfalls hat das selbstverständlich eine Auswirkung auf die Entwicklung des Kindes , wenn es wenig soziale Kontakte hat, und besonders auf andere Kinder bezogen (lernen zu teilen, Konflikte austragen, Regeln erlernen, an Angeboten im Kindergarten teilnehmen uvm.)

Ich habe in meinem Beitrag geschrieben dass ich auf jeden Fall einsehe dass mein Kind nun Unterstützung braucht, sage jedoch auch: nicht unter diesen Umständen!

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Sei froh, dass dir das Kind nicht ganz weggenommen wird. Du hast dein Kind null gefördert und dir nicht die geringste Mühe gegeben. Daher die Entwicklungsverzögerungen? Schon mal überlegt, was später aus den Kind werden soll, wenn du so weiter machst? Mach dich auf den Weg und besichtige alle heilpädagogischen Kindergärten in deiner Nähe. Erkundigen dich nach den dortigen Konzepten und Förderungen, bevor du wählst. Aber du musst auch selber was machen. Besuche Elternkurse, damit du mal lernst, wie man sein Kind fördert und weiter bringt. Es ist nicht die Aufgabe des Kindergartens, sondern in erster Linie ist das dein Job!

Die Annahme, dass  das Kind nicht gefördert wurde im häuslichen Rahmen ist erstmal ganz falsch. Der Vater ist sogar vom Fach :)

Ich hatte gehofft, dass mir jemand eine gute Idee gibt, wie man eine Inklusion bekommt statt Heilpädagogischen Kindergarten, das wäre nämlich die optimale Lösung für mein Kind 

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Wenn das Kind ausreichend gefördert worden wäre, hätte es ja keine Entwicklungsverzögerungen. Und was hindert dich daran, dir selber einen Kindergarten Platz zu suchen? Warum aufs Jugendamt abwälzen? Da gehört schon ein bisschen Mühe dazu. Und warum hatte dein Kind vor der Kindergarten Zeit keinen Kontakt? Es gibt unzählige Möglichkeiten von Musik bis Turnen usw.

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Alles ist besser als die Schule also,los wenigstens ist das Kind dann nicht alleine,wenn ihr weg seid.

Das Kind ist natürlich nicht alleine, wir haben eine Babysitterin, und die Großeltern springen auch ein, jedoch ist das nicht vergleichbar mit einem Kindergarten, wo die Kinder miteinander spielen

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