Wir sind nicht gläubig. Wie erkläre ich meiner Tochter was Gott, Glaube und beten ist?

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27 Antworten

Ich hab mal einen klugen Spruch dazu gehört:

Wer reif ist für die Frage, ist auch reif für die Antwort.

Das heißt natürlich nicht, dass die Antwort ganz ohne Beschwerden verdaut wird.
Aber letztlich kannst du nicht vorausahnen, was wie verdaut wird.
Unsere Nachbarstochter war jedenfalls entsetzt, als ihr klar wurde, dass das Hühnchen auf dem Teller mit den niedlichen Lebewesen identisch ist.
Meine Kinder waren nicht schockiert, oder ich war nicht dabei.

Letztlich muss jedes Kind viele mehr oder weniger schwer akzeptable Tatsachen hinnehmen, bis es erwachsen ist.
Aber wann es wie was lernt, darauf hast du wenig Einfluss, oder weniger, als du denkst.

Also bleibe ganz ehrlich, bei deiner Überzeugung.
So in der Art, dass das Geschichten sind, die einige Menschen für wahr halten, andere nicht, und dass man es nicht ganz sicher weiß und dass du nicht daran glaubst.

Kinder sind ja nicht dumm, und wenn du da "kindgerecht" das Wissen in Häppchen packst, kann es eben auch dazu zu führen, dass es Religion mit "um den heißen Brei rumreden" verbindet.
Oder es zieht andere, krude Schlüsse, weil es schon merkt, dass hinter dem Thema einige Wichtigkeit steckt.

Und generell denkt ein Kind immer nur so weit, wie es eben ist.
Wenn es eine Frage stellt, will es eine Antwort, und keinen stundenlangen Vortrag. Bis es eben reif ist für die nächste Frage.
Außer es ist in der Warum-Phase. In der lernt es  dass man nicht jede Warum-Frage beantworten kann. Und dass auch Eltern keine endlose Geduld haben.

Letzlich kannst du nichts verkehrt machen. Kinder erobern die Welt aus eigenem Antrieb und auf ihrem eigenen Weg.
Da kann man nur hoffen und darauf hinwirken, dass sie ab und zu mal auf die elterlichen Wegweiser schauen.

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Kommentar von mia68
07.11.2015, 14:00

Eine ganz wunderbare Antwort - DH. :-)

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Geh mal in die Bücherei und sieh dich dort um. sicher gibt es viele geeignete Bücher, Bildmaterial und kindgerechte Worte dazu. Wichtig ist aber vor allem anderen, was du selbst von dem transportierten Inhalt hältst. kinder bemerken schnell, wenn Mama anders drüber denkt und nur pro forma Fragen beantwortet. Sei ehrlich, sag, wie es dir mit christlichem Glauben geht, dass du nicht betest und dir nicht sicher bist, ob es einen Gott gibt. Aber vorsichtig. Kinder sind wundergläubig und der feste Glaube an einen Gott, den sie ansprechen können, bei dem sie ihre Wünsche und ihren kummer abladen dürfen, der sie bedingungslos liebt, kann vieles auffangen. Außerdem hat dein kind ein anrecht auf eigene Erfahrungen und könnte gläubig werden, auch wenn ihr es nicht seid und nicht vorlebt. Diese chance musst du zugestehen. Da sich das Verhältnis zum eigenen Glauben durch die Jahre und durch entsprechende Ereignisse ändert, entwickelst du vielleicht auch mal eine andere Einstellung dazu. betrachte also diese "Aufklärung" auch als Mögichkeit, deine Kenntnisse aufzufrischen und freu dich an neuen Eindrücken für euch beide. Dass es andere Religionen gibt, kannst du andeuten. Wichtig ist die Glaubensrichtung, nach der der kindergarten arbeitet und die Kinder beeinflusst. Hier zeigt sich ja auch, dass du Glauben nicht grundsätzlich ablehnst, sonst hättest du einen kirchlichen KIGA nicht ausgesucht.

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Kommentar von lenamarlen123
06.11.2015, 09:03

Das ist kein kirchlicher Kindergarten. Nur in einer Großstadt lebt man Multi Culti und dort gibt es die verschiedensten Kinder. Außerdem kam das Thema mehr durch Weihnachts Lieder wie ihr Kinderlein kommet auf

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Kommentar von lenamarlen123
06.11.2015, 09:33

Ich kann es ja nicht verleugnen das ich nicht so denke. Ich bin nicht so aufgewachsen und sie auch nicht und dann kann ich ja nicht nach 5 Jahren auf einmal so tun als wenn es das einzig wahre ist.

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Ich würde es Ihr so einfach wie möglich erklären. Sag Ihr zum Beispiel das es einige Menschen gibt die glauben, das eine Wesen das Himmel lebt,  das die Welt erschaffen hat und auf die Leute darauf aufpasst. Du solltest Ihr auch erklären das diese Menschen glauben das dieses Wesen einen Sohn hatte der an Weinachten auf die Welt kam.

Vielmehr würde ich Ihr gar nicht erklären, du kannst Ihr sicher auch sagen das viele Menschen etwas anderes glauben. Näher auf andere Religionen eingehen würde ich nicht, das ist im diesen Alter noch nicht nötig.

Mir ist nebenbei auch klar das diese Erklärung nicht das moderne Gottesbild der Christen abdeckt. Ich würde es Ihr so stark vereinfacht erklären, weil eine komplexere Erklärung, eine 5 Jährige meiner Meinung nach nur noch mehr verwirren würde.

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ich würde es so allgemein wie möglich formulieren... erklär ihr einfach dass viele leute an einen allmächtigen gott glauben, der ihnen in schweren zeiten hilft und hoffnung gibt. das haben die menschen schon immer getan, in allen regionen der erde, und es gibt ettliche unterschiedliche religionen und götter. es sind ja im großen und ganzen nichts als geschichten. und diese kannst du ihr ja grob zusammengefasst auch nacherzählen. erkläre ihr auch wie alt diese geschichten sind und dass es sowohl menschen gibt, die diese geschichten glauben, als auch menschen die nicht daran glauben, und dass sie sich irgendwann selbst entscheiden soll ob sie es glaubhaft findet, oder nicht.

auch wichtig wäre es zu erklären dass vieles, z.b. weihnachten, zwar mit religion zu tun hat, aber mitlerweile einfach eine tradition ist, die jeder mitmacht, egal ob man gläubig ist oder nicht, dass es einfach dazu gehört wie geburtstag haben, weil es einfach tolle gelegenheiten sind sich lieb zu haben und eine freude zu machen.

auf keinen fall würde ich großartig ins detail gehen. dass gott angeblich alles sieht, oder es eine hölle gibt für unartige menschen, sowas braucht man garnicht erst anfangen, sonst ist ihre entscheidung von ängsten beeinflusst.

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Also ich würde aufjedenfall Wert darauf legen, dass es objektiv erklärt wird und sie sich selbst eine Meinung bilden kann. Erzähl ihr einfach was du zu dem Thema weißt, du kannst ja eventuell nochmal ein bisschen recherchieren. Ich persönlich finde es auch ein sehr gute Idee, über verschiedene Religionen und nichtnur über das Christentum zu reden :)

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Im Grunde muss es doch nicht so kompliziert sein. Erzähle ihr die christliche Geschichte wie du andere Geschichten erzählst. Das verwirrt das Kind nicht, weil es im Kindergarten dieselbe Geschichte hört. Und dann sagst du ihr, dass es Menschen gibt, die glauben, dass diese Geschichte wahr ist und andere, die glauben, dass es nur eine Geschichte ist. Jeder Mensch muss selber entscheiden, ob er daran glauben will oder nicht. Sie selbst kann aber mit diesem Entscheid noch etwas warten bis sie älter ist.

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Ich würde versuchen, ihr ganz wertneutral das Konzept einer Religion zu vermitteln. Daß es Menschen gibt, die glauben, daß es mehr gibt als das, was man sieht, die an eine höhere Macht glauben usw. (ich glaube, für Konzepte wie Leben nach dem Tod, Erlösung etc. könnte es etwas früh sein, das Kind könnte sich aus lauter Angst, etwas falsch zu machen in eine Richtung gedrängt fühlen). Und daß es in verschiedene Formen davon gibt. Dann kannst du ihr ein bißchen christliche Mythologie erzählen, und sei es nur, damit sie in der KiTa nicht durch Nichtwissen zum Außenseiter wird. Unter Umständen will die Kleine eh nur eine knappe Erklärung und ist damit zufrieden, wenn sie mehr Fragen stellt, würde ich das möglichst breit aufstellen, um von Anfang an Toleranz für verschiedene Religionen zu vermitteln.

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Also ich bin selbst noch nicht erwachsen, aber ich weiß noch, wie meine Mutter mir das erklärt hat, als ich noch klein war (bin jetzt 14 und Atheistin). Sie hat mir erzählt, was die verschiedenen Religionen glauben (hauptsächlich natürlich Christentum) und hat gesagt, ich kann selbst entscheiden, ob ich etwas glauben will oder nicht (Ich war in der 1. Klasse). Ich habe mich dagegen entschieden, daraufhin fragte mich meine Mutter, ob ich weiterhin in den Religionsunterricht gehen wil, wenn ich das nicht glaube, ich antwortete Nein und durfte daraufhin in Ethik gehen.
Nun boykottiere ich jegliche Art von Religion, vor allem das Christentum, Sekten und den Islam, da ich die Kindermissbräuche von Priestern, psychische Manipulation oder die Unterdrückung von Frauen auf keinen Fall unterstützen möchte.

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Das Problem habe ich hinter mir.

Ich habe bei meiner Tochter versucht, ihre Fragen zur Religion zu beantworten. Sie kürzte es ab und fragte, woran ich glaube. Wie ich geantwortet habe, gehört nict hierher. Jedenfalls hat sie sich für meine Richtung entschieden.

Anderen Eltern, die vielleicht kein so großes Vertrauen genießen, würde ich raten, verschiedene Religionen bekannt zu machen. Vor allem sollte man eine Distanz zu allen zeigen, auf die Vielfalt von Religionen hinweisen, und betonen, dass jeder selbst entscheiden sollte, ohne sich an anderen zu orientieren.


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Kommentar von ThomasJNewton
07.11.2015, 22:09

Vertrauen genießt man nicht, man gibt es.

Das sage ich dir, als alter Sack.

Als würde ich deine geheime Botschaft nicht erkennen.
Wie ich immer meinen Kindern sagte, Eltern sind zwar blöd, aber nicht so blöd, wie die Kinder denken.

Das gilt auch in Gegenrichtung!

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Mit den einfachsten Worten, die dir zum Glauben und zu Gott einfallen, solltest du versuchen es zu erklären. 

Eine darauf bezogene alltägliche Situation, die sich ergeben könnte, daran würde ich anknüpfen um es ihr altersgerecht verständlich zu machen.

Intensiv würde ich gar nicht erst versuchen darauf einzugehen denn mit 5 Jahren wird sie all das, was dahinter steckt, noch nicht verstehen.

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Hallo LenaMarlen

Vorweg: Unsere ist auch 5. Kann Dich also verstehen. Grosstadt, usw.

Mach Dir keine allzu grossen Sorgen: was Weihnachten bedeutet, bekommt Deine Tochter im Kindergarten schon mit. Dir muss aber klar sein, um was es dabei eigentlich geht, wenn Gott Mensch wird und nicht umgekehrt. Denn nur dann kannst Du es dem Kind vorleben oder  zeigen, ohne viel Worte machen zu müssen. Ich will sagen: wenn man den Glauben verstanden hat, braucht es nicht mehr viel Worte. Zeigt euch vielmehr einfach als Menschen, denen Weihnachten wichtig ist, denen die Liebe etwas bedeutet.

Denn geht es im Glauben nicht stets um die Liebe? Die Liebe ist nicht wankelmütig, sondern sie ist treu. Aber auch wenn die menschliche Liebe auch nicht immer treu ist, wie wir alle wissen - würdest Du eurem Kind nicht sagen, dass die Liebe ewig sei?

Glaube bedeutet, der Liebe zu vertrauen. Im Vertrauen, dass man geliebt wird, zu leben. Dass es die ewige Liebe nur in Gott gibt. Dass Gott aber Mensch geworden ist, damit wir nicht wie Gott werden müssen. Vielleicht so


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Kommentar von RobinsonCruesoe
06.11.2015, 10:47

Ich möchte noch etwas ergänzen. Natürlich kannst Du Deiner Tochter aufgeklärt und abgeklärt, natürlich immer "respektvoll" erklären, dass es manche "sooo" sehen und andere "sooo", wie manche hier vorschlagen. Aber ich denke nicht, dass man als Eltern so distanziert sein und vor allem bleiben kann. Das ist eine Illusion. Wir leben nicht im Seminar. Will man das seinen Kindern antun?

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Glauben ist vertrauen und hoffen. Das ist in weltlicher Hinsicht, beispielsweise Freunden zu vertrauen, oder auf die eigenen Möglichkeiten zu vertrauen (wie beispielsweise beim Fahrradfahren oder Schwimmen) nicht viel anders, als in religiöser Hinsicht.

Wenn Du Deinem Kind Fragen zu Gott, zu Christus, zum Glauben, und zur Religion beantworten möchtest, würde ich Dir empfehlen, selbst entsprechend nachzulesen. Das kannst Du einerseits, indem Du eine Bibel kaufst (ich persönlich favorisiere die Einheitsübersetzung, weil diese in recht modernem Deutsch geschrieben, daher recht leicht verständlich, und gemessen an der Lutherübersetzung recht nahe am Originaltext ist), andererseits aber auch, indem Du auf Seiten wie bibleserver.com entsprechend vorbeischaust. die Bibel ist recht umfangreich und ist eine Sammlung von über 60 Büchern, aber was Christus der Bibel nach gelehrt und vorgelebt hat, findet man hauptsächlich in den Evangelien der Apostel Matthäus, Markus, Lukas und Johannes. Zudem steht auch in diesen erwähnten ersten vier Büchern des Neuen Testaments so einiges über die Natur Gottes und Jesu Christi, wobei ersterer in Bezug auf Christus mehrfach von seinem Sohn gesprochen haben soll, und Christus entsprechend über seinen und zu seinem Vater sprach.

Was Weihnachtslieder angeht, wie wäre es, in etwa 1,5 Monaten eine Weihnachtsandacht zu besuchen? Darin könntest Du eventuell weitere Antworten bekommen, die Du Deinem Kind leichter verständlich weiter geben könntest. 

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Kommentar von Maisbaer78
07.11.2015, 09:56

Es gibt meist einen Grund, warum Menschen glauben oder nicht. Um die Frage nach dem "Was ist das" zu beantworten, müsste wohl kaum eine Bibel her noch der Besuch einer Andacht.  Beides schiebt die Beantwortung der Frage ziemlich weit hinaus bzw. gibt der Fragestellerin noch immer nicht die passenden Worte für die Ohren Ihres Kindes mit.

Oder fällt dir eine Stelle im Buch der Bücher ein, die kurz und bündig erklärt warum Menschen an einen Gott glauben und was Gott eigentlich ist?

Die Geschichte von Weihnachten sollte man auch lieber nicht so genau erklären, vorallem, dass Jesu Geburt mal eben "Umdatiert" wurde, um mehr Anklang bei den Heiden zu finden.  Das Kind könnte den Eindruck gewinnen, die christliche Lehre sei mehr oder weniger "ausgedacht".

Die Mutter sucht schlicht nach den richtigen Worten um Ihrem Kind darzulegen, was sie selbst (wie auch ich) nicht nachvollziehen kann.

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Kommentar von scrutinize
08.11.2015, 11:57

Glauben ist vertrauen und hoffen.

Und worauf vertrauen und hoffen? Kannst du mir darauf eine Antwort geben?

Durch genau solche verwaschenen Phrasen weiß heute niemand mehr so richtig, was der Glaube eigentlich ist.

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ich kann dir Sachen von Neale Donald Walsch empfehlen. Speziell für Kinder gibt es das Buch:   Ich bin das Licht!: Die kleine Seele spricht mit Gott. Eine Parabel für Kinder   (gibt auch ein Video davon  

)

Für dich selber, wenn du dir keine Bücher von ihm kaufen willst, gibt es auch einige Youtube Videos.

Ich persönlich glaube schon an Gott, nicht nur wegen meiner Erziehung sondern vor allem wegen einiger persönlicher Erfahrungen die ich des öfteren in früheren Jahren meines Lebens gemacht habe. Ich machte ein paar Astralreisen, außerkörperliche Erlebnisse. War sehr eindrucksvoll und interessant.

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Viele verwechseln kindisch mit kindlich, wenn es um den Glauben geht.

An Gott zu glauben ist natürlich nicht bloß den Kindern vorbehalten, sondern allen, allerdings sagte Jesus etwas sehr Markantes in dem Zusammenhang zwischen Kindhaftigkeit und Glaube, worüber es sich wirklich lohnt, ein paar Gedanken zu machen:

"Zu derselben Stunde traten die Jünger zu Jesu und sprachen: Wer ist doch der Größte im Himmelreich? Jesus rief ein Kind zu sich und stellte das mitten unter sie und sprach: Wahrlich ich sage euch: Es sei denn, daß ihr umkehret und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen. Wer nun sich selbst erniedrigt wie dies Kind, der ist der Größte im Himmelreich. Matthäus 18, 1-4:1)

Allein die Frage seiner (noch unbekehrten) Jünger "Wer ist doch der Größte im Himmelreich?" zeigt, dass es ein natürliches Bedürfnis des Menschen ist, sich zu erhöhen und etwas Großes zu sein. Sie suchten wie kleine Kinder nach Rängen. Sie hatten noch keinerlei Erkenntnis darüber, wie Gott die Dinge sieht und wie er Größe beurteilt. Und dann kommt plötzlich so ein desillusierter Rückschlag aus Jesu' Antwort:

"Es sei denn, daß ihr umkehret und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.

Ein Kind?! Ein Kind ist doch naiv, und dumm, und unerfahren, und versteht noch nichts vom Leben und kann gerade noch so auf seinen Beinen stehen. Richtig? Aber es hat eine Fähigkeit, die den meisten Erwachsenen fehlt bzw. im Laufe ihres Lebens verlorengeht, nämlich zweifelsfrei zu glauben.

Das liegt hauptsächlich daran, dass man im Laufe seines Lebens und Erwachsenwerdens belogen, betrogen, enttäuscht und unser Vertrauen von Mitmenschen missbraucht wird, und diese bitteren Erfahrungen machen es einem zunehmend schwer, jemandem wirklich zu vertrauen, ja, sogar Gott zu glauben, obwohl er noch nie jemanden belogen hat.

Wir Erwachsenen sind so unglaublich gut darin, an Gott zu zweifeln und uns fallen 1000 Ausreden ein, ihn nicht beim Wort zu nehmen. Und genau das ist es, wovon wir umkehren müssen, wenn wir zu Gott kommen wollen. Gott sucht nicht nach blinder Unterwürfigkeit, sondern fordert jeden auf, ihn zu suchen und an den zu glauben, der noch nie ein Versprechen gebrochen hat.

Jesus sagte dazu: "Welcher unter euch kann mich einer Sünde zeihen?" (Johannes 8, 46)

Aber niemand konnte ihm auch nur eine einzige Lüge nachweisen, obwohl die religiösen Führer seiner Zeit pausenlos wie Jäger auf seine Worte gelauert haben, um irgendwas Falsches aus seinem Mund zu erjagen. Es ist ihnen nicht gelungen. Jesus hat bis zum Ende in allem Recht behalten. Sogar der harte Kriegshauptmann, der am Kreuz stand, als Jesus starb, bekannte, dass er Gottes Sohn gewesein sein musste (Markus 15,39), weil alle seine Vorhersagen, sogar sich selbst betreffend, eingetreten sind.

2) Und dann kommt im nächsten Satz etwas, was man heute gar nicht mehr gerne hört, nämlich die Selbsterniedrigung. Wenn es ein Fremdwort des 21. Jahrhunderts gäbe, dann wäre es vermutlich genau das. Ein Kind weiß, dass es nichts Großes vorzuweisen hat, und genau so verhält es sich auch gegenüber seinen Eltern. Ein Kind weiß, dass es auf seine Eltern angewiesen ist und versucht nicht erst, aus sich selbst heraus zur Größe heranzuwachsen. Und so sollte auch unsere Haltung gegenüber Gott sein.


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naja geb einen kleinenüberblick was religion ist. dann das manche menschen denken dass es einen gott gibt der die menschen und alles gemacht hat und ihn dankbar dafür sind... und es verschiedene religionen gibt.. ist eine sehr schwierige geschichte... vorallem wenn man es wertfrei machen möchte... denn letztendlich wird dann die frage kommen: woher kommen die menschen hat die jetzt ein gott gemacht oder was ist der ursprung?!?  

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Es gibt viele verschiedene Kinderbibeln in denen die Geschichte Jesu gut und für kinder verständlich dargestellt wird. Meine Mutter hat mir hieraus immer vorgelesen als ich auch ca in dem Alter war. Ich hoffe ich konnte helfen

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Wie erkläre ich meiner Tochter was Gott, Glaube und beten ist?

"Liebe Chantal Luise (^^), es gibt Menschen die sind anders und glauben an höhere Mächte und der gleichen. Lass dich von denen nicht beeinflussen. Lass die anderen Kinder ihre Religion und sie werden dich auch in Ruhe lassen"

Bücher?!....mhh...es gibt da ja ein schönes Buch (ich habs zwar nicht gelesen, aber die Rezensionen fand ich toll^^):

Wo bitte geht's zu Gott? fragte das kleine Ferkel von Michael Schmidt-Salomon (Religionskritiker und Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung)

http://www.schmidt-salomon.de/ferkel.htm

Das Buch wollten Religiöse sogar mit dem §166 StGB verbiten lassen. Unfassbar ^^

Viel Glück!

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Schau, da gibt es Leute, die glauben im Himmel sitzt ein alter Mann der zaubern kann. Diesen Mann nennen sie Gott. Sie glauben dass Gott alles geschaffen hat was es gibt. Die Erde, die Bäume, auch die Tiere und die Menschen.

Die Christen glauben dass zu Weihnachten Gott einen Sohn auf die Erde geschickt hat, Jesus. Deswegen feiern wir Weihnachten. Das alles steht in einem Buch, der Bibel.

Die Moslems glauben auch an Gott. Aber sie glauben dass sie die Bibel besser verstehen als die Christen und deshalb haben sie ihr eigenes Buch geschrieben, den Koran.

Die Juden waren als erstes von den dreien da und haben auch ihr eigenes Buch, den Talmud.

Du siehst alle 3 glauben eigentlich an den gleichen Gott und jeder hat sein eigenes Buch und jeder glaubt dass sie Recht haben.

Und alle streiten sich darum wer besser an den alten Mann im Himmel glaubt.

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"Hör zu, mein Kind:

Mit Gott ist es wie mit dem Osterhasen:
Auch wenn wir ihn nicht sehen und nicht genau wissen ob er existiert,
so ist er immer noch gut dazu um für ordentlich Umsatz in den Geschäften zu sorgen und als Antwort zu dienen für all die Fragen
für die die Wissenschaft noch nicht die Antwort gefunden hat.
Kurzgefasst könnte man sagen, er ist ein Mittel zum Zweck."

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