Wir haben unserem Markler die schriftliche Zusage über einen Hauskauf gegeben. Auf einmal verkauft er es an wen anders. Geht das?

3 Antworten

Zum einen ist das ein Makler und kein Markler! Das aber nur nebenbei... :) 

Dieser Makler "vermakelt" die Immobilie im Auftrag des Eigentümers, er verkauft das Haus also nicht selbst.

Wenn der Eigentümer also von jemand anderem 10.000 € mehr bekommt, dann wird er an den anderen Interessenten verkaufen, das ist doch völlig normal.

Eine Kaufzusage per Email hat zudem gar keinen rechtlichen Bestand, bei einem Kaufvorvertrag (ggf notariell abgeschlossen) sähe die Sache anders aus.

Danke schonmal, ist zwar nicht die Antwort die ich erhofft habe aber...

Klar, dass der Verkäufer unter Umständen auf ein höheres Gebot so reagiert. Der Makler ;-) hätte aus meiner Sicht aber soviel Anstand zeigen können, und so lange die Hand drüber gehalten können, bis es letztendlich zur Vertragunterzeichnung gekommen wäre und dem anderen Interessenten zunächst absagen oder bin ich da zu sehr von der alten Schule wo noch ein Wort ein Wort war.

Ich meine, wir hatten ja zugesagt und das wurde reserviert...?

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@DavidMa1983

Die Provision des Maklers orientiert sich an der Höhe des Verkaufspreises, was glaubst Du, wo also dessen Interessen liegen? 

Zudem wird Dir auch kaum eine Bank eine Finanzierung auf Grund mündlicher Zusagen gewähren, ohne notarielle Verträge läuft da gar nichts, oder war das bei Eurer Bank anders?

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@LaraLu69

Hallo LaraLu69, ich finde solche Kommentare einfach ungerecht und gehen an der Realität vorbei.

Der Makler ist verpflichtet alle Parteien, insbesondere den Verkäufer, über weitere Angebote zu informieren. Tut er das nicht, handelt er treuewidrig und kann seinen Provisionsanspruch verlieren.

Ein Zurückhalten eines Preisangebotes kann für ihn also höchst unangenehm werden!

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@DavidMa1983

Es wäre fair gewesen, wenn der Makler, sobald er es wusste mit dem höheren Angebot, Ihnen hätte diese Mitteilung zukommen zu lassen. 

Sollte es jedoch so gewesen sein, dass der Makler wirklich erst kurz zuvor dieses neue, höhere Angebot erhalten hat und selbstverständlich dem Verkäufer diese neue Nachricht mitteilt, kann der Makler gar nichts machen, wenn der Verkäufer nun doch das andere Angebot annehmen will. 

Der Makler ist ja nicht der Eigentümer, denn der Eigentümer kann letztendlich mit seiner Immobilie machen, was er will. 

Theoretisch sogar beim Notartermin nicht unterschreiben, einen höheren Preis fordern oder einfach absagen. 

Der Makler ist nur ausführendener "Bote" ... und es gehört zum Vertragsverhältnis, dass der Makler dem Verkäufer die bestmöglichsten Verkaufsmöglichkeiten offenbart, also eben auch einen höheren Kaufpreis ...

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@blumenauer

Der Makler hat hier dem Verkäufer gar nichts vorenthalten!  Bitte die Frage richtig lesen!

Er hat dem Kaufinteressenten, der keinen Kaufvorvertrag abgeschlossen hatte, mitgeteilt, dass die Immobilie zu einem höheren Preis an jemand anderes veräußert wird.... ;)

Das mag unanständig gewesen sein, ist aber rechtlich völlig okay....

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