Wir haben in Physik ein Experiment gemacht das ich nicht ganz verstehe.Kann mir das jemand erklären?

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5 Antworten

was du hier hast, ist im prinzip ein Spannungsteiler.

der strom fließt durch das nasse papier. wenn du jetzt 10 cm abstand zwischen den kontakten mit der Spannung hast, dann bedeutet das dass dein Spannungsfeld 1 volt pro cm aufweist. d.h. wenn du die prüfspitzen deines messgerätes im Abstand von 1 cm ansetzt, dann kommt 1 volt raus. bei 1,5 cm abstand sind es dann 1,5 volt...

im praktischen wird das gerne für regelungen eingesetzt z.B. um mit Potis was einzustellen. an den enden der Widerstandsbahn hast du eine feste, bekannte spannung, in der regel 10 volt. so hast du dann zwischen dem Eingang (0 volt) und dem ausgang (10 volt) an jeder stelle der schleifbahn eine andere spannung. durch verschieben des schleiferkontaktes kannst du sie dann am dritten kontakt des poti abnehmen.

lg, Anna

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Das ist ein Spannungsteiler aus mehreren in Serie geschalteten Widerständen.

Beim Spannungsteiler teilt sich die Gesamtspannung (offenbar 10V) auf die Einzelelement auf.
Zusammen muss es aber immer 10V geben.

Je meher Elemente es gibt, desto kleiner ist die Spannung pro Element.
Und je mehr Elemente du mit dem Spannungsmesser "überbrückst", umso grösser wird wieder die gemessene Spannung, weil du mehrere dieser Teilspannung addiert misst.

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Warum fließt im Kabel nicht überall die gleiche Spannung ?   

Weil eine Spannung eben nicht fließt, sondern an einem Widerstand anliegt, so ähnlich wie das Druckgefälle zwischen Ein- und Auslass einer Wasserdrossel (Das ist eine Staustelle oder ein Widerstand) in einem Wasserrohr-Kreislauf. Was im Kabel fließt, ist der Strom (Das sind bewegte Ladungsträger), und der ist im unverzweigten Stromkreis auch an jeder Stelle gleich.

Zwischen zwei Punkten an einem elektrischen Leiter kann keine Spannung anliegen, wenn dazwischen kein Widerstand liegt. Es entsteht gewissermaßen kein „Stau“. Wenn der Stromkreis unterbrochen wird, liegt an der Unterbrechungsstelle die volle Spannung der Stromquelle an. Der Widerstand ist theoretisch unendlich, die Stromstärke null. Mit abnehmendem Widerstand steigt die Stromstärke bei abfallender Spannung. Bei null Widerstand (Kurzschluss) würde die Stromstärke theoretisch gegen unendlich gehen, da brennt aber lange vorher etwas durch.

Bei dem beschriebenen Versuch habt ihr einen Spannungsteiler. Die Teilspannungen an den Teilwiderständen addieren sich auf zur Gesamtspannung.



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Das kannst du die als Reihenschaltung von Widerständen (hintereinander) vor stellen. Jeweils ein Widerstand zwischen zwei Punkten. An jedem Widerstand fällt eine Spannung ab. Der Strom ist überall gleich. Wenn weiniger Widerstände zwischen deinem Meßgerät und der Spannungsquelle sind umso höher die gemessene Spannung, weil du dich der Spannungsquelle annäherst.

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In einer Reihenschaltung addieren sich die Teilspannungen zur Gesamtspannung, wenn man also den Spannungsabfall zwischen dem 1. und dem 5. (oder eher 6., also zwischen einem Punkt vor dem 1. und nach dem 5. Widerstand) aus 10 Widerständen misst, dann misst man nur die Hälfte der Gesamtspannung. Ist das der Effekt, den ihr gemessen habt?

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