Wir haben einen Prozess gewonnen und der Beklagte muss alle Kosten tragen nach einem Abgleich. Trotzdem müssen wir unseren Anwalt bezahlen. Warum?

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6 Antworten

     Wir haben vom gericht nach einem abgleich 5000€ zugesagt bekommen. 

Was soll ein "Abgleich" sein? Habt Ihr einen Vergleich geschlossen, dass Ihr 5.000,- Euro bekommt?

Wenn es ein Vergleich ist, dann habt Ihr nicht gewonnen, sondern sozusagen einen Kompromiss zwischen Eurer Forderung und demwas der Beklagte wollte.

Bei einem Vergleich zahlt jeder seinen Anwalt selber.

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Vergleich nennt sich das, Nicht "abgleich"!. In diesem Fall werdet ihr euren Anwalt Bezahlen müssen. Es war ja keine Verurteilung, und den Prozess habt ihr dadurch auch NICHT gewonnen! Einem Vergleich stimmen beide Prozessgegner zu!

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Kommentar von Baris63
07.04.2016, 13:51

Danke für die antwort. Als uns von dem richter dass vorgeschlagen wurde, hat er aber nicht erwähnt das wir dann was davon an dem anwalt dann zahlen müssen. Was würde denn passieren wenn wir stellung beziehen und damit nicht einverstanden sind? Der richte hat uns gefragt ob wir damit einverstanden wären wenn wir 5000€ auf die hand bekommen und nicht 5000€ minus ca. 2500€.

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Kommentar von aribaole
07.04.2016, 13:57

"Stellung" werdet ihr NICHT mehr Beziehen können, denn ihr wahrt ja Einverstanden! Euer Anwalt hätte euch aber sagen können/müssen, was auf euch zukommt.

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Es kommt auf die FEINHEITEN an.  Aber irgendwie gibt Deine Frage keinen Zusammenhang.

Lies mal genau die Kostenvereinbarung im VERGLEICH.

Meistens lautet diese: die Kosten des Verfahrens werden gegeneinander aufgehoben (d. h. jeder trägt die Hälfte der Verfahrenskosten) und weiter: die außergerichtlichen Kosten trägt jeder selbst.

Da muss nicht der Richter reagieren, sondern DEIN Anwalt! Dieser weiß, was dies bedeutet! Aber ich erlebe immer wieder, dass diese sich  diese darüber keine Gedanken machen.

DEIN Anwalt hätte auch anregen können, dass die GEGENSEITE auch Eure außergerichtlichen  Kosten übernimmt, aber dazu hätte diese einverstanden sein müssen. Wenn nicht,  dann hätte es wahrscheinlich   k e i n e n Vergleich gegeben und der Richter hätte später ein Urteil gemacht.

 Sollte tatsächlich der Beklagte  a l l e  Kosten tragen müssen,  dann zahlt ihr keinen Cent. Der Anwalt wird seine Kosten mittels eines Kostenfestsetzungsbeschlusses von dem Gegner holen.

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weil der anwalt da nicht auf sein geld warten möchte. kann der gegner jetzt nicht zahlen nutzt es euch wenig das er eigentlich zahlen müsste.

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Kommentar von Baris63
07.04.2016, 13:09

Danke für die schnelle antwort. Er meint es würden 2500€ sein aber das möchte er uns nicht an tun und verlangt jetzt nur 1000€

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Warum lasst ihr euch das nicht nochmal von eurem Anwalt erklären?

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Kommentar von Baris63
07.04.2016, 13:17

Dass haben wir aber er lässt einen kaum ausreden und meint das wir das tragen müssten weil die finanzverhältnisse von uns nicht schlecht wären und trotzdem mit zahlen müssten nach einem abgleich. Ich verstehe nur nicht warum ein anwalt auf 1500€ verzichtet. Ich denke dass da mehr dahinter steckt

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Die Kosten kannst du bei dem Beklagten einfordern!

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Kommentar von Baris63
07.04.2016, 13:11

Warum nimmt der anwalt es nicht gleich von der gegenpartei? So müsste ich ja dann wieder vorgericht.

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