Wir haben eine Dogge (Welpe) - Sollen wir dem Hund spezielles Proteinhaltiges Futter geben (damit er schneller wächst)?

15 Antworten

Groß wachsende Hunde werden durch zu proteinreiches Futter nicht "größer und stärker" sondern einfach nur krank!

Zu schnelles Wachstum führt zu Knochenschäden, damit zu Deformierungen etc.

Und daher würde dir auch KEIN seriöser Züchter einer solchen groß werdenden Rasse sagen: Jeder wie er will!

Und wenn man nur einen Hund möchte, damit er größer und stärker als andere wird, dann sollte man seine Motivation, einen Hund der Familie zuzugesellen, dringendst überdenken.


Ich glaube fast, jetzt bin ich selbst auf "Elke" hereingefallen - lol

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@SophieBrunner

"Elke" ist eine bekannte, recht selten gewordene Erscheinung hier im GF, mit immer sehr ausführlichen, gut geschilderten Fragen in gutem Stil und (fast) sicherer Rechtschreibung.

Immer gibt es Nachbarn, häufig sind diese Angler, immer werden persönliche Gespräche dargestellt. Sehr häufig mit sehr "lustigen" Inhalten. So gab es mal einen Welpen, der auf einem Spaziergang von einem Adler in seinen Horst verschleppt wurde, einen Hund, der auf dem Surfbrett in die Weiten des Meeres verschwand und und und

Und immer nicht wirklich ernstzunehmend.

Und du siehst ja selbst, der FS (= Elke) gibt es sogar zu.

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@dsupper

Dank so lieber Leute wie euch, hatte ich das Glück, das meine Antworten Elke-frei bleiben. Wollte nur mal danke für die viele ersparte Schreibarbeit sagen ;) 

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sorry ich bin einigermassen neu hier. ist den Elke und Troll das selbe?

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@82ibba

Naja, nicht alle Trolle sind Elke, aber diese spezielle Elke ist immer ein Troll ;) 

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@82ibba

Nein, nicht so wirklich. "Elke" scheint tatsächlich von ein und dergleichen Person zu kommen, sonst wäre der Schreibstil und die immer (fast) sichere Rechtschreibung nicht so sicher erkennbar. Auch werden Provokationen nicht so offensichtlich in die Frage eingebaut (du kannst es ja hier gut lesen bzgl. der kupierten Ohren, dem Welpenkauf innerhalb 4 Tagen, dem Sohn, der es "stärker und größer" will etc. pp.

Nette Geschichten eben ...

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Als Tierheilpraktikerin kann ich von Fertigfutter nur abraten, außer verrübergehend, wenn man z. B. im Urlaub mit dem Hund ist und keine Möglichkeit zum Barfen hat. Ansonsten habe ich meine eigenen Hund wie natürlich auch die meiner Patientenbesitzer immer zum Barfen geführt. Der Hund soll langsam wachsen damit sich die Knochen mineralisieren können bevor noch mehr Gewicht und Masse drauf kommen. Die natürlichste Form ist das Barfen. Es gibt gute Fachbücher darüber. Mein Favorit ist der leider längst verstorbene Pionier der "natürlichen Rohfütterung" wie es früher hieß: Prof. Dr. W. F. Donath mit seinem Buch "Hunde gesund ernährt". Aber auch gute Futterfleischlieferanten wie z. B. "Frostfutter Perleberg", "Das Tierhotel", "Onlineshop Futterfleisch" die alles aus Lebensmittelqualität anbieten, beraten sehr gerne zu dieser Ernährung. Es ist einfacher als man anfangs denkt und preislich günstiger und natürlich und vorallem sehr viel gesünder als das beste Fertigfutter, denn das ist immer steril, dem fehlen die natürlichen Fäulnisbakterien und alkalischen Stoffe die der Hund, der ja u. a. auch Aasfresser ist, braucht.

Alles Gute!

Uaaaaah - bitte-bitte-bitte NICHT das Wachstum einer Dogge auch noch forcieren. Hat der Züchter denn nicht selbst darauf hingewiesen? Was istn das für einer? Ich hab vor 30 Jahren Irish Wolfhounds gezüchtet und für die Anschaffung der ersten Welpen Gott-sei-Dank einen richtig kompetenten Züchter gewählt. Und ich bin unglaublich dankbar, dass er mir die richtigen und so wichtigen Tipps gab.

Eines der größten Probleme dieser Riesenhunde ist, dass sie genauso schnell wie z.B. ein Chihuahua ihre Größe erreichen, das heißt, dass die superweichen Knochen der Welpen einem ungeheuren Druck ausgesetzt sind. Deswegen muss man gegensteuern - mit Ernährung und natürlich mit Ruhe-Ruhe-Ruhe. Auf GAR keinen Fall aufs Gas treten.

Diese Gentle Giants haben persé schon eine kürzere Lebenserwartung - bedingt durch das höhere Risiko für Magendrehungen und Herzversagen und vor allem anderen HD und andere Haltungsschäden. Und das größte Risiko für diese Hunde ist, dass so einige Züchter um des Verdienstes willen den Wünschen von potentiellen Käufern gerecht werden wollen, die darauf focussiert sind, die größten Tiere statt die gesündesten zu haben.

Und deswegen züchten viele auf Größe und versäumen nicht selten auch noch, die Leute auf die Risiken aufmerksam zu machen. Das gabs und gibts auch bei Irish Wolfhounds, aber das sind eben Windhunde, weshalb doch noch einige mehr auf den Bewegungsapperat der Tiere achten.
Ist ja nun auch nicht so, als wären die übergroßen 'Störche' unter diesen Rassen wirklich schön, sie sehn einfach aus wie Störche im Salat und sie bewegen sich auch so - nicht selten unter Schmerzen.

Das gibts auch unter Menschen, wirklich übergroße Menschen über 2,20 haben meistens ziemliche Probleme - echt, tu deinem Hund das nicht an. Und wenn der Züchter nicht intensivst und vehement auf diese Risiken hingewiesen hat, gehört ihm der Hosenboden so stramm gezogen, dass er meint sein Ar*** sei geliftet.

WENN von Anfang an explizit drauf geachtet wird, die Risiken zu berücksichtigen und zu minimieren, sind das wundervolle, sanfte und gesunde Tiere, die ein glückliches Leben führen können. Aber wenn nicht, kann sowas dabei rumkommt. Und ich habe nicht die heftigsten Fälle gewählt, sondern eher durchschnittliche Ausprägungen. Glaub mir - das willst du nicht wirklich.


 - (Tiere, Hund, Welpen)  - (Tiere, Hund, Welpen)  - (Tiere, Hund, Welpen)

Irish Wolfhounds sind so tolle Hunde! Irgendwann möchte ich auch einen dieser Hunde haben :)

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@Prettylilthing

Aaaah - ja, ich versteh dich saugut, ich bin auch heute noch ein Fan dieser Hunde, ihr sanftes Wesen ist einfach unübertroffen. Man sollte sich allerdings auch über die Nachteile der Größe an sich im Klaren sein.

Bewegungsapperat, Magen und Herz sind die Hauptschwachstellen - aber nicht speziell bei Irish Wolfhounds, sondern bei allen übergroßen Hunden. Und das führt im Vergleich zu mittelgroßen und kleineren Rassen zu einer ziemlich geringen Lebenserwartung. Bei Irish Wolfhounds liegt die bei 6 bis 10 Jahren, bei Doggen sogar nur bei 6 bis 8 Jahren.

Schon die Aufzucht der Welpen stellt hohe Anforderungen an den Halter, weil man sie einerseits möglichst ruhig halten muss, damit Knochen und Gelenke das enorme Wachstum ohne Schäden überstehen - und das bei einem Hund, der andererseits zu den Windhunden gehört und für sein Leben gerne rennt. Da ist schon die Gratwanderung zwischen Ruhe-gönnen und Bewegungsdrang-nachgeben ein ziemlicher Drahtseilakt.

Auch neigen sie zu Magendrehungen, die nicht selten tödlich verlaufen. Am besten die Fütterung mindestens auf 2, gerne auf 3 Mahlzeiten täglich verteilen. Und drittens besteht bei den Riesen das Risiko, dass das Herz schlapp macht - auch mir ist eine Hündin mit 4 Jahren umgefallen und war tot. Nicht mal auf einem Spaziergang, sondern daheim. Einfach so. Bei Dobermännern soll das Risiko einer Herzschwäche zwar noch einiges höher sein, aber die Riesen sind einfach aufgrund ihrer Größe und dem im Vergleich eher kleinen Herzen auch ziemlich anfällig.

Aber wenn man achtsam und verantworungsvoll mit ihnen umgeht, kann man durchaus lange viel Freude mit diesen ungeheuer sanftmütigen Gesellen haben - Winston wurde zum Beispiel 12 Jahre alt, ohne je krank gewesen zu sein. Und man kann bei einem Irish Wolfhound kaum einen Erziehungsfehler machen, der dazu führt, dass er aggressiv und bissig wird. Vom Wesen her waren, sind und bleiben sie einfach die Gentle Giants schlechthin.
Außerdem gibt es kaum einen Irish Wolfhound, der springt und ein Zaun von 1,20 m Höhe reicht locker, um sie aufzuhalten, im Grunde würde schon 1 Meter ausreichen, aber um sicher zu gehen, empfehle ich 1,20m - darüber würden sich Schäferhunde & Co. schier totlachen.
Und von den drei Risikofaktoren abgesehen ist der Irish Wolfhound äußerst robust und neigt kaum zu anderen Krankheiten. Es kommt schon mal vor, ist aber im Vergleich zu anderen Hunderassen eher selten.
ist so widerstandsfähig, dass die häufigste Ursache für ein
vorschnelles Ende meiner Ansicht nach bei Züchtern zu suchen ist, die nicht mit offenen Karten spielen. Diese Vorgehensweise ist in meinen Augen Betrug am Käufer und ein Verbrechen am Hund.
Nur wer weiß, worauf er achten muss, kann die Risiken minimieren.

Ich schreib dir das alles, weil du dich mit dem Gedanken trägst, einen dieser (traumhaften!) Hunde zu dir zu nehmen. Es ist leider gang und gäbe, dass Züchter diese Risiken verschweigen, weil sie befürchten, dass ein potentieller Käufer abgeschreckt wird. Wenn wirtschaftliche Aspekte wichtig werden, bleiben die Tiere (und natürlich auch die Käufer) oft auf der Strecke. MUSS nicht, kann aber. Die Züchter, von denen ich meine traumhaften Lieblinge hatte, waren Gott-sei-Dank anders, die haben mir das richtig eingeimpft - ich wusste genau, auf was ich zu achten hatte.
Das mit Emilys Herztod ist zwar trotzdem passiert, aber bis auf meine absolute Lieblingshündin Cora haben alle die durchschnittliche Lebenserwartung um einiges übertroffen. Cora (meine Püppi - Gott, war die toll) ist mit 6 an Knochenkrebs erkrankt, aber das lag nicht an der Rasse, jeder Hund kann Krebs bekommen und gerade da sind z.B. Labradore/Retriever weitaus gefährdeter.

Ich hatte die Zucht damals übrigens aus beruflich-zeitlichen Gründen aufgegeben. Ich war einfach zuviel unterwegs, um den Tieren wirklich gerecht werden zu können. Sie waren zwar nie alleine, aber für den Auslauf war ich zuständig. Und auch, wenn sie auf dem Grundstück viel Platz zum Toben hatten, war das natürlich nicht genug - und wenn ich wegfuhr, wenns noch dunkel war und heimkam, wenns schon wieder dunkel war, dann wars halt Essig mit dem Auslauf (ein Spaziergang an der Leine reicht nicht wirklich. Das war der Grund, nicht die Risiken, denen große Rassen ausgesetzt sind. Ich habe in all den Jahren nur Emily deswegen verloren und deswegen hätte ich nicht aufgehört. Man muss es einfach nur wissen und sich drauf einstellen, dann klappt das schon.

Boa, wieder maln halber Roman geworden, ich bin echt unverbesserlich *gesteh*

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@ancanei

Danke für die Infos! :) Ich hab mich schon ein wenig informiert und auch speziell über die "Nachteile", nenn ich das nun mal, bei großen Rassen. Noch ist es nicht so weit und es wird wohl auch noch ein paar Jahre dauern, da wir momentan noch unseren Welpen haben und mein Mann mit der Army [und mir :D ] alle paar Jahr wo anders hinzieht kommt es gerade noch nicht in Frage, da ich ungern mit so einer großen Rasse Übersee fliegen möcht, sollte es passieren. 

Ich werd mir deinen Text auf jeden Fall abspeichern, der wird mir in Zukunft irgendwann noch hilfreich sein. :)

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@Prettylilthing

Freut mich total, wenn ich helfen konnte.
Damals hat mir der Züchter auch noch ein paar Ernährungstipps gegeben, z.B. Quark und auch mal Joghurt (je nach Verträglichkeit) oder ab und an ein Ei mit Schale (aber keine aus üblichen Legebetrieben, wer weiß, was da alles an Antibiotika usw. in den Schalen landet) - wegen Kalzium usw., vielleicht beim Tierarzt nachfragen. Auch Vitamin B 12 oder ein Vitamin B-Komplex (darauf schwör ich noch heut) und vor allem im Winter ab und zu ein Schuss Öl oder Ölsardinen (wegen mehrfach ungesättigter Fettsäuren).
Und halt noch frische Kalbsknochen, ab und zu Pansen oder so.

Aber das ist halt 30 Jahre her, damals hat noch kein Mensch 'gebarvt' und überhaupt... - aber den Hunden hats wohl gutgetan, zumindest hab ich damit keine schlechten Erfahrungen gemacht. Am besten mal den Doc fragen, was man zur Stärkung der Knochen und Gelenke so füttern kann :) 

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Wenn dann hochwertige Proteine keine ,,spezielle Proteinnahrung,, oft ist die Qualitativ nicht sehr gut und du tust eher was schlechtes als was gutes

mit Barf liegst du da richtig da kannst du dein Protein auch selbst ausrechnen-Barfrechner googeln- aber bedenke wenn ein Hund zu schnell wächst besonders ein großer kann er mit den Gelenken Probleme kriegen (Entzündungen)

Große Hunde sollten nicht noch dazu gezwungen werden zu wachsen das wird sie krank machen.

Wie groß ein Hund genau wird hängt nicht unbedingt am Futter sonder sehr viel mehr an den Genen. Schau dir seine Eltern an und so im dreh wird er auch werden. Was andreres zu wollen ist leider wenn ich es sagen muss naiv und egoistisch. 

Es sollte dir als Erwachsenen darum gehen was dem Hund gut tut und nicht das dein Sohn einen rießen Hund will. Sorry wenn ich da so direkt bin. Oder willst du das was dein Sohn will? wenn dem so ist seid ihr beide nicht reif für nen Hund.

Wenn er so wird toll, aber wenn nicht willst du ihn dann wieder abgeben? Weil er kein Riese wurde?


Habt ihn lieber mal lieb und denkt nicht soviel dran wie groß er wird, Welpen wachsen sowieso mega schnell.


Hi,
Herzlichen Glückwunsch schon mal zum neuen Familienmitglied :)
Wenn ihr den Hund habt so füttert bitte erstmal das Futter vom Züchter weiter, bis der Hund sich eingelebt hat. Danach schaut einfach nach was hochwertigen was nicht schwer im Magen liegt (Magendrehungen sind ja bei doggen leider immer wieder ein Thema). Da ein Hund ein Canide ist und Proteine ein Muskelaufbaustoff ist das schon wichtig das er genug bekommt, nur eben nicht zu viel damit das Futter ausgewogen bleibt.
Wenn ihr euer Hund was richtig gutes tun wollt erkundigt euch doch mal über das Barfen, also die Rohfleischfütterung, das ist individuell anpassbar und man sieht es den Hunden auch an ;)
Und ob das nun mit den zu viel Proteinen im Wachstum stimmt wage ich ehrlich gesagt zu bezweifeln für mich ist das ein psychischer Trick mögliche Gelenkserkrankungen direkt in die Schuhe der neuen Besitzer zu schieben. Wenn man denkt das man das selber gemacht hat beschwert man sich ja zb nicht beim Züchter.

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