Winterfutter für Vögel selber machen: Rezepte oder Anleitung gesucht?

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Richtig füttern - so geht's!

1.Füttern Sie Wildvögel erst bei Frost oder Schnee, dann aber regelmäßig. Die Vögel finden nun kaum Futter und verbrauchen trotzdem viel Energie, um ihre Körpertemperatur von rund vierzig Grad gegen die Kälte der Umgebung aufrecht zu erhalten. Labormessungen haben ergeben, dass zum Beispiel Meisen in einer einzigen Kältenacht bis zu zehn Prozent ihres Gewichtes verlieren. 2.Wählen Sie Futterspender, bei denen die Tiere nicht im Futter herumlaufen und es mit Kot verschmutzen können. Auf diese Weise minimieren Sie die Übertragung und Ausbreitung von Krankheitserregern. 3.Am besten verwenden Sie Futtersilos, da hier das Futter nicht verdirbt und sich keine Nahrungsreste sammeln können. Futterspender müssen so gebaut und angebracht werden, dass das Futter auch bei starkem Wind, Schnee und Regen nicht durchnässt werden kann, da es sonst verdirbt oder vereist. 4.Wohin mit dem Futterspender? Platzieren Sie Futterspender mit genügend Abstand zur nächsten Glasscheibe (mindestens zwei Meter) und an einer übersichtlichen Stelle, so dass sich auch keine Katzen anschleichen können. 5.Reinigen Sie herkömmliche Futterhäuschen regelmäßig mit heißem Wasser und legen Sie täglich nur wenig Futter nach. Aus hygienischen Gründen sollten Sie beim Reinigen Handschuhe tragen. 6.Welches Futter eignet sich am Besten? Für Körnerfresser wie Finken, Sperlinge und Ammern: Sonnenblumenkerne und Freiland-Futtermischungen. Für Weichfutterfresser wie Rotkehlchen, Heckenbraunelle, Meisen, Amseln, Zaunkönig: Rosinen, Obst, Haferflocken, Kleie, Meisenknödel. Keinesfalls sollte man salzige Nahrung wie Speck oder Salzkartoffeln anbieten. Auch Brot ist nicht zu empfehlen, da es im Magen der Vögel aufquillt.

Ich sammele und mische verschiedene Sämereien. Angefangen von selbst angebauten Sonnenblumen über Apfel- und Gurkenkerne, Buchweizen usw. Für die Amseln schneide ich Ebereschenbeeren ab und trockne sie. Außerdem habe ich zwei Wacholderbüsche im Garten, die reichlich Beeren tragen. Die werden jeden Winter gut besucht und geplündert. Und auch die Früchte meiner Eibe erfreuen sich größter Beliebtheit.

Man kann auch Palmin o.ä. schmelzen, Sonnenblumenkerne, Haferflocken etc reintun, die Mischung in leere Kokosnussschalen oder Joghurtbecher oder so füllen und nach dem Festwerden umgekehrt aufhängen. Zuerst Loch in den Boden machen, Band durchziehen und verknoten.

Graupen gehn glaube ich auch. Das Kokosfett ist wichtig wegen des Gewichtsverlusts. Keinesfalls Butter oder Margarine nehmen.

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