Winterdepressionen / Wie kann man helfen? / bittte schnell antworten

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5 Antworten

Verbringt so viel Zeit wie möglich mit ihm. Es ist wichtig das du ihm zeigst das du für ihn da bist.

Die saisonale oder Winter-Depression ist also ein psychisches Leiden mit typischer jahreszeitlicher Bindung, die nichts mit psychosozialen Stress-Faktoren zu tun hat (z.B. Weihnachtshektik) und im Frühjahr vollständig zurückgeht. Das wichtigste Kennzeichen ist die Regelmäßigkeit einer solchen leichten depressiven Episode.

Interessant ist bei der Winter-Depression ein von der üblichen Schwermut abweichendes Leidensmuster: Das "typische" depressive Beschwerdebild setzt sich zusammen aus Niedergeschlagenheit, unkorrigierbarer Freudlosigkeit (sehr wichtiges Charakteristikum!), Interesselosigkeit, Energielosigkeit, ja einem regelrechten Elendigkeitsgefühl (wie bei einer schweren Grippe), aus verminderte Aufmerksamkeit, Merk- und Konzentrationsstörungen, Unschlüssigkeit, seelisch-körperlicher Verlangsamung, Mutlosigkeit, Ratlosigkeit, Hilflosigkeit, ja Hoffnungslosigkeit (sogenanntes "-losigkeits-Syndrom"), aus Minderwertigkeitsgefühlen und (Zukunfts-)Ängsten, aus verstärkter Empfindlichkeit, ggf. sogar verzweifelter Reizbarkeit und Aggressivität u.a.

  • Es gibt zahlreiche Formen von Depressionsstörungen. Eine Art sind die so genannten Herbst- oder Winterdepressionen oder auch "Winter Blues". In der Fachsprache wird dieses Phänomen als "saisonal abhängige Depression" oder Lichtmangel-Depression

bezeichnet.

= Wir brauchen das Licht, um wach zu werden und uns fit zu fühlen, es gibt uns Energie und hebt unsere Laune. Über eine ausreichende „Lichtbestrahlung“ wie bei der Lichttherapie können wir den Lichtmangel in Herbst und Winter kompensieren und die depressive Symptomatik verschwindet.

= Depressionen machen antriebslos und führen dazu, sich immer mehr zurück zu ziehen. Daher ist es leider sehr häufig so, dass die Betroffenen jedes Jahr wieder leiden, obwohl die beste Therapiemöglichkeit einfach und so gut wie ohne Nebenwirkungen ist: die Lichttherapie. Sie ist inzwischen als Behandlungsmethode bei Winterdepressionen anerkannt. Quelle: http://www.therapie.de/psyche/info/diagnose/winterdepression/therapie-behandlung/

  • Selbstverletzendes Verhalten, also das sogenannte Hautritzen kann auftreten bei:

= Borderline-Persönlichkeitsstörung

= Depressionen

= Essstörungen

= Missbrauchserfahrungen

= Deprivationen (Entzug von Zuwendung und "Nestwärme")

= Traumatisierungen, während der Pubertät, Kontrollverlust

= schweren Zurücksetzungen und Demütigungen

= seelischen Störungen

  • Gründe liegen bei Depressionen, Persönlichkeitsstörungen, Dissoziationsphänomene, unerträglichen Spannungszustände, Nervenschwächen und Nervenerregungen, todestriebähnlichen Selbstzerstörungswünsche und etwaigen Suchtabhängigkeiten auf die Dauer zu Suizidalität führen und können in einigen Fällen letztlich im Suizid enden.

  • Autoaggressive Personen haben die Möglichkeit einer Psychotherapie. Je früher mit der Therapie begonnen wird, desto größer sind die Chancen einer Heilung.

  • Schau unter: wikipedia

Wenn er ein Problem damit hat (hat er dir davon erzählt? Ist ja noch ein bisschen früh für Winterdepressionen), muss er sich entsprechende Hilfe holen. Lichttherapie, evtl. Antidepressiva.

DU kannst direkt überhaupt nichts machen, denn gegen eine Depression kommst du nicht gegenan.

Ritzen und Winterdepressionen haben wenig gemeinsam, Winterdepressionen kann man z. B. mit Lichttherapie ganz gut in den Griff kriegen. Ritzen gehört eindeutig in psychologische/therapeutische Behandlung

du selbst wirst wenig tun können ein psychologe mehr

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