Windows 7 oder Windows 10 für meinen neuen PC?

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7 Antworten

Die Frage ist ob es sich lohnt, Geld für eine Win10-Kopie auszugeben?

Das musst Du auf gar keinen Fall. Du kannst die ISO von Microsoft herunterladen, auf eine DVD brennen und sie ohne Product-Key installieren. Dafür braucht es keinen Crack und es wird auch keine Schwachstelle ausgenutzt. Die Option ist durch Microsoft offiziell so vorgesehen und somit auch vollkommen legal. Die Installation erhält Updates (die sich ja unter Windows 10 ohnehin nicht verhindern lassen) und läuft auch nie ab.

http://www.howtogeek.com/244678/you-dont-need-a-product-key-to-install-and-use-windows-10/

Ansonsten würde ich aber momentan nach wie vor empfehlen, Windows 7 zu installieren. Das ist im Moment (und wohl auch noch auf einige Zeit) wesentlich "kompatibler", als Windows 10.

Windows 8/8.1/10 sind für mich einfach keine guten Betriebssysteme für Desktoprechner (und Notebooks). Kacheln, Appstore, Metro, Zwangsupdates, etc. kann man auf einem Mobilgerät alles machen (und macht "die Konkurrenz" dort auch so oder so ähnlich), macht auf dem Desktop allerdings einfach keinen Sinn.

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Kommentar von TypMitGitarre
21.09.2016, 00:53

Hat man ohne Product-key nicht so ein nerviges Wasserzeichen auf dem Desktop?

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Kommentar von medmonk
21.09.2016, 01:01

Die Option ist durch Microsoft offiziell so vorgesehen und somit auch vollkommen legal.

Jedoch nicht die zur dauerhaften Nutzung. 

Das ist im Moment (und wohl auch noch auf einige Zeit) wesentlich "kompatibler", als Windows 10.

Auch dem ist nicht so. Windows 10 bietet vergleichsweise mehr Default-Treiber, als es unter Windows 7 der Fall ist. Auch benötigt Windows 10 trotz weiterer Dienste weniger Ressourcen. Daher selbst auf älterer Hardware gut oder zufriedenstellend arbeitet. 

Windows 8/8.1/10 sind für mich einfach keine guten Betriebssysteme für Desktoprechner (und Notebooks).

Kann ich nicht bestätigen. Viel mehr das Gegenteil der Fall ist. Mit Windows 10 in vielerlei Hinsicht deutlich schneller und effizienter arbeite, als unter früheren Windows Distributionen. Viele Features sind mittlerweile von Haus aus dabei, die man zuvor mit Hilfe von Drittanbieter-Software nachrüsten musste. 

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Ich sitze hier an einem DELL Optiplex 780, einem 6 Jahre alten Rechner mit Windows 10 Professional. 4 GB RAM, 250GB HDD und zusätzlicher NVIDIA Geforce GT 520. Und selbst der läuft mit den normalen Anwendungen wie IE, Edge, Libre Office und einigen Tools einwandfrei. Lediglich die Startphase dauert etwas länger, da der betagte Rechner hier mehr kämpfen muss.

Treiberprobleme hatte ich keine mit der alte Hardware.

Windows 10 wird, so wie früher Windows 7, der Standard werden. Windows 10 wird auch nicht mehr anders heissen laut Microsoft da Windows 10 fortan weiter aufgebaut wird.

Updates, Bugs gibt es in immer, auch bei Windows 7 wo es meines Wissens in den letzten ca 2 Jahren alleine um die 250 Updates gab.

Das Windows 10 viel 'plaudert' ist dem typischen 'anpassen an das Konsumverhalten des Kunden' geschuldet. Das macht aber Google schon jahrelang. Und wer sagt denn das ein Windows 7 oder Windows 8/8.1 nicht auch geplaudert hat? Nur weil es jetzt bekannt gemacht wurde wird viel drüber geredet und viele sind verunsichert.

Nebenher bemerkt bin ich seit über 8 Jahren eingefleischter Ubuntu-Fan und arbeite hauptsächlich mit diesem Betriebssystem.

Wer Angst um Schnüffeldienste hat sollte sich eher in Richtung Linux bewegen, wo dann allerdings aufwändige Spiele auf Windows-Basis nicht funktionieren werden.

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Kommentar von bzervo2
21.09.2016, 16:16

Nur eines ist nicht ganz so richtig: dass der betagte Rechner beim Start "kämpfen" muss. Der hat kein UEFI-Bios und kann, wahrscheinlich, den Windows 10 "Schnellstart" nicht so richtig. Deshalb startet der etwas langsamer. Und Wndows 10 kann auch das alte "hybernate"-System nicht mehr.

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Kommentar von NoHumanBeing
21.09.2016, 16:51

Gute Antwort, aber ...

Das Windows 10 viel 'plaudert' ist dem typischen 'anpassen an das Konsumverhalten des Kunden' geschuldet.

Wohl eher dem zwanghaften Zusammenführen von Mobil- und Desktopbetriebssystem seitens Microsoft.

Was ich einerseits verstehen kann, weil es für Microsoft eine weniger umfangreiche Codebasis und somit geringere Entwicklungskosten bedeutet.

Das ist aber sicher nichts, was "der Kunde möchte", sondern eher, was das Unternehmen möchte. Und als (Quasi-)Monopolist kann man das eben "durchdrücken", unabhängig davon, ob der Kunde das nun tatsächlich möchte oder nicht.

Das macht aber Google schon jahrelang.

Ja. Aber es macht einen gewaltigen Unterschied, ob ich das auf einem Smartphone mache oder auf dem Desktoprechner bzw. Notebook. Auf Computern liegen Firmeninterna, kryptographische Schlüssel, vertrauliche Dokumente, etc.

Viele nutzen ihren Computer für Online-Banking. Das dürfte ich laut Auskunft meiner Bank beispielsweise von meinem Smartphone aus überhaupt nicht machen (obwohl ich mir auch ziemlich sicher bin, dass der mobile Browser rein technisch nicht einmal geblockt würde).

Ein Computer ist kein Smartphone und deshalb möchten die meisten Leute dort auch keine Apps draufklatschen und Clouddienste benutzen. Es ist eine vollkommen andere Domäne und die meisten Leute wollen hier ziemlich sicher keine Zusammenführung! Microsoft möchte das, um sich Entwicklungsaufwand zu sparen.

Nebenher bemerkt bin ich seit über 8 Jahren eingefleischter Ubuntu-Fan und arbeite hauptsächlich mit diesem Betriebssystem.

War ich auch lange, bis Unity kam. Ubuntu bewegt sich ja inzwischen in die selbe Richtung, was Mobilgeräte, Cloud, Apps, etc. betrifft. Außerdem ist Unity eben ein "Alleingang" von Canonical. Ich persönlich benutze lieber eine Desktopumgebung, die von einem großen Entwicklerteam mit jahrelanger Erfahrung im Bereich User-Interface-Design stammt, als den Alleingang eines einzelnen Unternehmens. Mir ist natürlich bekannt, dass ich unter Ubuntu auch andere Desktopumgebungen installieren kann, allerdings erwarte ich bei anderen Distributionen, bei denen diese Umgebungen stärker im Fokus stehen, bessere Integration und Wartung.

Aus diesem Grund bin ich inzwischen wieder bei Fedora (wo ich vor dem großen Erfolg von Ubuntu bereits war) und ehrlich gesagt bislang sehr zufrieden damit. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden, schließlich hat jeder User andere Anforderungen an sein Betriebssystem. Bei Linux mangelt es ja bislang zum Glück nicht an Auswahl! :-)

Achja, auf meinem Server läuft übrigens Ubuntu MATE 16.04. Allerdings "headless", mit deaktiviertem X11. Während der Einrichtung war's aber manchmal ganz angenehm, eine GUI zu haben. Außerdem kommt die MATE-Umgebung eben hoch, wenn ich nen VNC-Server starte, was auch ab und an ganz nett sein kann. :-)

Dass ich mich von Ubuntu abgewandt habe, hat also nicht primär "ideologische" Gründe. Es ist nicht so, als würde ich diese Distribution "meiden". Ich denke nur, dass Fedora momentan als "Workstation-Betriebssystem" einfach sehr viel besser für mich geeignet ist. :-)

Die Entwicklerwerkzeuge sind bei Fedora meist auch aktueller, was für mich als Informatiker ebenfalls wichtig ist.

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Windows 10 wenn du unbedingt DirectX12 Spielen spielen willst.

Windows 7 falls nicht.

Fir Kompatibilität mit Programmen ist kein Argument, vor allen weil viele alte Programme unter Windows 10 trotz Kompatibilitätsmodus einfach nicht funktionieren. Davon abgesehen, einen gewissen Teil an Spionage kann man laut Microsoft nie abschalten.

Des weiteren ist Windows 10 immernoch von einigen Bugs geplagt. Gerade letztens gab es ein neues "Feature" welches auch wenn man es deaktiviert hatte konstant 20% der CPU in Anspruch genommen hatte. Dazu kommt dfer seit über einem Jahr bekannte immer wieder auftrende Bug das ab und zu die Festplatte zu 100% ausgelastet wird ohne ersichtlichen Grund.

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Kommentar von medmonk
21.09.2016, 01:10

Des weiteren ist Windows 10 immernoch von einigen Bugs geplagt. Gerade letztens gab es ein neues "Feature" welches auch wenn man es deaktiviert hatte konstant 20% der CPU in Anspruch genommen hatte.

Wo ließt du denn solche Märchen? Ich habe hier mehrere Workstations sowie zwei Notebooks stehen/liegen, bei denen nichts der gleichen auftritt. Auch bei Dutzend anderen Geräten dritter nicht mal ansatzweise derartiges feststellen konnte. 

Dazu kommt dfer seit über einem Jahr bekannte immer wieder auftrende Bug das ab und zu die Festplatte zu 100% ausgelastet wird ohne ersichtlichen Grund.

Festplatte zu 100% ausgelastet? Auch derartiges nicht bestätigen kann. Bitte mal auf eine Quelle verweisen, in der näher darauf eingegangen wird. Ansonsten auch nur eine der vielen aus der Luft gegriffenen Behauptungen, die so durchs Internet geistern.  

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Kommentar von stielaugen
03.10.2016, 08:22

Na klar, und Windows 7 hat keine Bugs? Deswegen kommen auch immer wieder Updates für Windows 7 heraus? *Ironie aus

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Ich denke, die meisten Programme laufen aktuell auf beiden Betriebssystemen. Wenn Du davon ausgehst, dann ist es eine reine Frage des Geschmacks, was Du nimmst. Mir persönlich ist Windows 10 lieber.

Sehr alte Programme laufen aber häufig auf Windows 7 besser als auf Windows 10, allerdings funktioniert auch der Kompatibilitätsmodus ganz gut.
Ob Du da das Risiko eingehen willst, dass ein altes Programm nicht mehr läuft, musst Du wissen. Sehr alte Programme brauchen aber häufig nicht so viel Leistung, dass eventuell auch sowas wie eine WindowsXP-VM ausreicht.

Allerdings wird es auch früher oder später so sein, dass Windows 7 nicht mehr unterstützt wird, Microsoft wird es irgendwann komplett abstoßen (wie XP) und je weniger verbreitet es ist, desto weniger Programme werden es offiziell unterstützen und irgendwann auf Technologien setzen, die unter Win7 nicht verfügbar sind.

Im Moment würde ich daher sagen, ist es egal und reine Geschmackssache.
In ein paar Jahren solltest Du dann aber schon auf Windows 10 umsteigen, einfach weil Microsoft da so viel mit geworben hat, dass es jetzt nur noch dieses eine Windows geben soll, da gehe ich davon aus, dass sie ältere Versionen möglichst schnell los werden wollen.

Außerdem finde ich Win10 ziemlich schick ^^

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Kommentar von NoHumanBeing
21.09.2016, 17:04

Allerdings wird es auch früher oder später so sein, dass Windows 7 nicht mehr unterstützt wird, Microsoft wird es irgendwann komplett abstoßen (wie XP)

Definitiv werden sie das! Das ist auch logisch, schließlich können sie ihre Produkte nicht auf immer und ewig unterstützen. Das wäre betriebswirtschaftlich totaler Irrsinn!

Soweit ich weiß, ist das allerdings für 2020 geplant. Da geht also noch ein wenig Zeit ins Land.

und je weniger verbreitet es ist, desto weniger Programme werden es offiziell unterstützen und irgendwann auf Technologien setzen, die unter Win7 nicht verfügbar sind.

Das wäre ja aus Konsumentensicht sogar eher ein Argument dafür, bei Windows 7 zu bleiben, damit länger Software dafür entwickelt wird. ;-)

da gehe ich davon aus, dass sie ältere Versionen möglichst schnell los werden wollen.

Ja, deswegen auch die ganze Sache mit der "Gratisphase", den günstigen Lizenzen, fehlendem Registrierungszwang, etc.

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Naja, du kannst ja zuerst Win 7 benutzen und später noch auf Win 10 umsteigen :) Ich habe auf jeden Fall keine Probleme mit Win 10.

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Wenn du einen anständigen MARKEN-PC kaufst, dann wird der mit einem angepassten Betriebssstem geliefert  Die Verwendung vom Standard Windows 10 ist da nie optimal.

Ausserdem kostet ein Windows 10 Prof. Key weniger als 15 Euros.

Windws 7 ist nur nochd ann sinnvoll, wenn man irgendwelche alten Programme verwendet, die nicht mit Windows 10 laufen.

Im Normalfall hat man keine Probleme wegen Windows 10 ... es startet nur viel schneller, wie Windows 7, sonst ist das alles nichts wirklich neues.  

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Kommentar von TypMitGitarre
21.09.2016, 01:08

Der PC wird aus MARKEN-KOMPONENTEN ;) zusammengeschraubt.

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Ich bin mit Windows 10 super zufrieden und kann es auch nur empfehlen. Seid dem ich Windows 10 kenne, finde ich Windows 7 nicht mehr so toll.

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Kommentar von TypMitGitarre
21.09.2016, 00:26

Inwiefern ist Windows 10 besser als Windows 7?

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Kommentar von FaTech
21.09.2016, 00:31

Ich finde es 0bersichtlicher und einfacher zu bedienen... Ausserdem gibt es Windows Apps, die bei Windows 7 nie laufen würden...usw.

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