Was ist von diesem Angebot "www.endlich-nichtraucher.reisen" zu halten?

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14 Antworten

  1. Die Seite ist schön gemacht. Zwar wohl mit Baukastenprinzip, aber schön. Die Informationen zum Thema Hypnose sind recht ausführlich.
  2. Das Angebot ist gut strukturiert dargestellt. Gleichzeitig ist es meiner Meinung nach weit mehr, als man bei den Mitbewerbern erhält. Die üblichen Nichtraucherprogramme sind nach 1-3 Stunden fertig; die Erfolgsquoten sind dabei überschaubar. Bei diesem Angebot hat man sich Gedanken gemacht, was den entscheidenden Unterschied machen könnte auf dem Weg zum Nichtraucher.
  3. Die Quartiere erscheinen auf den Bildern sehr gepflegt und geschmackvoll. Wer sich die Mühe macht, auf der Seite www.hausroseneck.com zu stöbern, findet jede Menge Bildmaterial. Wer noch weiter stöbert, findet auch überdurchschnittlich gute Bewertungen.
  4. Der "Experte" ist zumindest kein Unbekannter. Hier darf man davon ausgehen, dass professionell gearbeitet wird.

Unterm Strich: Voll empfehlenswert!


Eine Erfolgsgarantie gibt es nie. Bei keiner Raucherentwöhnung, bei keiner einzigen therapeutischen oder medizinischen Maßnahme bei welchem Thema auch immer. Wenn ich aber aufhören wollte zu rauchen, dann da, wo es am erfolgversprechendsten ist.

Nur wer den Mut hat, es ein weiteres mal anzugehen, obwohl er schon gefühlte 1001 mal ohne Erfolg geblieben ist, der kann es schaffen.

dtr01 15.09.2015, 14:13

Ich war jetzt dort und kann berichten: Nicht nur die Seite ist schön gemacht. Abgesehen davon, dass die Lüneburger Heide zu dieser Jahreszeit ein Traum ist und sich die Fahrt allein dafür schon gelohnt hat, sind die Quartiere wunderschön eingerichtet. Überhaupt ist das Ambiente 5 Sterne wert. Und ganz nebenbei: Ich bin Nichtraucher und es fühlt sich total gut an. Es ist beinahe so, als hätte ich nie geraucht. Ich konnte sogar in einem rauchfreien Auto nach Hause fahren, weil man sich darum gekümmert hat, dass mein Auto während meines Aufentahlts enträuchert und gesäubert wird. Das ist ein Maß von Kundenservice, das ich so eigentlich noch nie erlebt habe.

Jetzt aber zur Raucherentwöhnung:

Am 1. Tag Anreise. Noch am selben Abend hatte ich ein kleines Strategiegespräch, in dem wir gemeinsam den Ablauf der nächsten Tage geplant haben. An Tag 2 dann schon das Coaching und die Hypnose. Erst dachte ich ja, ich merk gar nichts. Dann hat mir Herr Geier aber gesagt, dass das normal ist .. und dann hab ich plötzlich doch gemerkt, dass es anders ist; das musste Hypnose sein. Mein Zeitempfinden war völlig durch den Wind, wie ich später feststellte. Obwohl ich alles mitgekriegt habe, war es ein bischen wie ein Film, zumindest zeitweise. Direkt nach der Hypnose dachte ich noch, dass alles so ist wie davor. Habe dabei gar nicht gemerkt, dass ich NICHT rauche und mir trotzdem nichts fehlt. Da wusste ich, dass es funktioniert hat. In den nächsten Tagen gab es dann auch noch ein paar kleine angenehme Überraschungen, verbunden mit dem Gefühl, dass mir absolut nichts fehlt. Genau davor hatte ich ja am meisten Angst. Am letzten Tag gab es noch ein abschließendes Gespräch, in dem ich auf das Zurückkehren in die Heimat vorbereitet wurde. Super!

Ich bin jetzt 9 Tage ohne Zigarette und mir gehts prima. Mir fehlt nichts, im Gegenteil. Es ist total schön nicht damit beschäftigt zu sein, wann und wo ich die nächste qualme.

Wenn ich bedenke, dass ich mir jahrelang in die Tasche gelogen habe und behauptet habe, ich würde gerne rauchen ....

... nur weil ich nicht zugeben wollte, dass ich es nicht schaffe.

Also herzlichen Dank an die Nichtraucher-Reisen und Herrn Geier!

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Die einen schaffen es alleine,

die anderen schaffen es nie,

und die dritte Gruppe schafft es, weil sie es wirklich will und deshalb die Verantwortung für sich in die Hand nimmt und sich professionelle Hilfe holt, z.B. beim Hypnosetherapeuten.


Mach das, wenn du es alleine nicht schaffst. Das Gelaber, dass es nur alleine zu schaffen ist (oder gar nicht) kommt von solchen Leuten, die entweder das Glück hatten, es alleine schaffen zu können, oder von solchen, die sich selbst aufgegeben haben und den Erfolg als unmöglich deklarieren, um selbst nicht als Versager dazustehen.

Die hypnotische Raucherentwöhnung ist vom Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie als wirksame Therapie-Methode anerkannt seit 2006. Selbstverständlich war sie auch vorher schon wirksam. .-))

dtr01 15.09.2015, 14:16

Es war wirklich super. Lies meinen Beitrag ganz oben! Danke nochmal für Deine Meinung. Ohne die positiven Meinungen wäre ich wohl nicht hingefahren.

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aurata 05.02.2016, 23:34
@dtr01

Das ging ganz schön flott! Bekommt man da so schnell ein Termin?
Und noch was Wichtiges: rauchst du immer noch nicht?

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Zwar ist Robert Geier nicht die deutsche Antwort auf Milton Erickson, zumindest aber scheint das von ihm entwickelte Komzept seinen Lehrern alle Ehre zu machen. Hier ist an alles gedacht. Der angehende Nichtraucher wird 5 Tage lang betreut und bei seinen ersten Schritten als Nichtraucher professionell begleitet. Wo gibt es das sonst noch? Mir ist nichts bekannt.

Wenn man also die ewigen "du kannst es nur alleine schaffen"-Stänkerer mal links liegen lässt, dann gibt es kein Argument, dass gegen dieses Angebot spricht. Natürlich muss es der Raucher selbst sein, der die letzte Zigarette raucht. Ich verstehe jedoch nicht, wieso er sich dabei nicht professionell unterstützen lassen sollte. "Der Raucher muss selbst aufhören wollen." steht auch im Text der website. Dies bestreitet also niemand. Es ist immer der Patient selbst, der gesund werden muss. Hier bekommt er jede erdenkliche Unterstützung.

Und wer sich schonmal ausrechnet, was er in den nächsten Monaten sparen wird, der hat auch das nötige Kleingeld dafür.

dtr01 15.09.2015, 14:16

Es war wirklich super. Lies meinen Beitrag ganz oben! Danke nochmal für Deine Meinung. Ohne die positiven Meinungen wäre ich wohl nicht hingefahren.

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Die Therapie fängt hier schon beim Lesen der website an. Eine positive Suggestion folgt der anderen; alles zielt auf das Nichtrauchen ab.

Da Hypnose bei der Raucherentwöhnung wirklich erfolgreich ist, sollte das hier gute Chancen haben.

dtr01 15.09.2015, 14:16

Es war wirklich super. Lies meinen Beitrag ganz oben! Danke nochmal für Deine Meinung. Ohne die positiven Meinungen wäre ich wohl nicht hingefahren.

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Ja, das ist nicht wenig Geld, aber eben auch sehr professionell und somit wirklich erfolgversprechend.

Wenn man bedenkt, wieviel Euro man im Monat verbrennt als Raucher ...

Mir wäre es meine Gesundheit wert.

Dass man von alleine aufhören kann, wenn man nur will, stimmt einfach nicht für jeden. Dazu kommt, dass so ein Disziplin-Nichtrauchen sehr anfällig ist. Irgendein Stressor im Leben und schon raucht man wieder, wenn man es sich mit Disziplin verkneift. Hypnosetherapie hingegen macht FREI.

dtr01 23.08.2015, 12:53

Danke für deine Antwort

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chaouchaou 23.08.2015, 17:34
@dtr01

Sehr gerne. Habe mir die Seite nochmal angeschaut. Das Konzept scheint mir wirklich gut durchdacht und ganzheitlich gestrickt zu sein. Wenn auf mehreren Ebenen gearbeitet wird, stehen auch die Chancen für die Nachhaltigkeit sehr gut.

Ich habe es vor Jahren auch durch Hypnose endlich geschafft, was vorher jahrelang nicht geklappt hat, und bin natürlich überzeugt davon, dass Hypnose hier wirklich die Methode schlechthin ist. Das dann noch in diesem Rahmen verpackt sollte doch wirklich gute bis sehr gute Erfolgsaussichten haben.

Ich drück dir die Daumen.

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dtr01 15.09.2015, 14:15

Es war wirklich super. Lies meinen Beitrag ganz oben! Danke nochmal für Deine Meinung. Ohne die positiven Meinungen wäre ich wohl nicht hingefahren.

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Finde das Konzept klingt gut durchdacht. Einen Versuch wert.

Das ewige "du kannst es nur alleine schaffen" kann ich nicht mehr hören. Wofür gibt es denn Ärzte und Therapeuten?

dtr01 15.09.2015, 14:16

Es war wirklich super. Lies meinen Beitrag ganz oben! Danke nochmal für Deine Meinung. Ohne die positiven Meinungen wäre ich wohl nicht hingefahren.

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das wäre doch zumindest mal einen versuch wert.

auf jeden fall besser als resigniert den kopf in den sand zu stecken

dtr01 15.09.2015, 14:16

Es war wirklich super. Lies meinen Beitrag ganz oben! Danke nochmal für Deine Meinung. Ohne die positiven Meinungen wäre ich wohl nicht hingefahren.

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Sieht aus wie ein gut durchdachtes Konzept. Mach das ruhig! Falls Du Dich an meine urspüngliche Antwort erinnerst, weisst Du, dass ich mir die Seite intensiv angeschaut habe. Keinen Haken gefunden. :-)

dtr01 15.09.2015, 14:17

Es war wirklich super. Lies meinen Beitrag ganz oben! Danke nochmal für Deine Meinung. Ohne die positiven Meinungen wäre ich wohl nicht hingefahren.

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DottorePsycho 16.09.2015, 08:49
@dtr01

Toll dass du deine Erfahrungen hier zur Verfügung stellst. Schön auch, dass ich mit meiner Beurteilung richtig lag. :-))

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Das Problem was ich sehe, was ich aber auch mal hatte, ist in einer ungewohnten Umgebung aufzuhören. War für mich nicht allzu schwer, zuhause angekommen habe ich aber sofort wieder angefangen.

Aufgehört habe ich dann mit einer E-Zigarette. Immer weiter und weiter mit dem Nikotin runtergegangen bis ich nur noch Niktionfreie Liquids geraucht habe. Mittlerweile rühre ich auch das Ding nicht mehr an, ich kann es nur empfehlen.

dtr01 23.08.2015, 12:47

Ich verspreche mir von der ungewohnten Umgebung, dass ich nicht im gewohnten Muster bin. Und von diesem Zukunftsgespräch, dass ich auf das Zurück in die Heimat vorbereitet werde.

Man wird sehen.

Danke für die Mühe, die ich Dir gemacht habe.

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Ich hab keine Ahnung, ob so was was bringt. Ich hab viele Jahre geraucht, dann einfach so aufgehört, 11 Jahre lang, dann wieder angefangen und wieder abprupt aufgehört. Es ging einfach. Wahrscheinlich, weil das Motiv gross genug war. Das erste Mal Schwangerschaft, das zweite Mal Geldknappheit. Hatte ich doch mal den Hang zum blauen Dunst, habe ich mir einfach eine Zigarette in den Mund gesteckt und bin halt damit rumgelaufen. Das hat irgendwie geholfen. Mein Mann hat die bewundernswerte Eigenschaft, mal eine zu rauchen in der Woche, am Tag oder im Monat. Er ist so ein Gelegenheitsraucher ohne Suchtverhalten. Geht bei mir gar nicht, ich qualme oder rauche gar nichtt. 

Aber wenn Du auf die Reise gehst, dann lies zur Unterhaltung mal die Kurzgeschichte "Quitters" von Stephen King. Eine köstlich-skurile Geschichte, wie man einen Raucher zu seinem Nichtraucherglück und einem besseren Leben zwingt. Habe mich gut amüsiert dabei. Und die Frage 'Ist das nun gut oder schlecht?' kann ich immer noch nicht beantworten.

Liebe Grüße und ich wünsch Dir von Herzen, dass es klappt.

P.S. Ich kenne Bekannte, die die Klopftherapie der MET ("Klopf dich frei" - von Dr. Rainer Franke) angewandt haben und suchtfrei (Süssigkeiten) geworden sind. Das soll auch in Bezug auf das Rauchen wirken.

Es könnte funktionieren. Als ich noch Raucher war, habe ich ebenfalls jede Menge ausprobiert um davon loszukommen. Einmal kaufte ich mir auf der damaligen Rheinlandschau in Jülich eine Anti-Raucherkassette mit Begleitbuch. Angeblich 100% wirksam ! Darauf war u.a. zu hören: "Wie gehen durch den würzigen Tannenwald und inhalieren die gesunde Luft" und im Hintergrund hörte man weibliche Stimmen, die einem lieblich zuflüsterten: "Nie mehr rauchen...nie mehr rauchen..." :) Und im Begleitbuch konnte man den Autor, einen Diplom-Psychologen, auf einem Bild in tollkühner Pose am Mischpult "alle Schieberegler bedienend" im Tonstudio bewundern. "Wie unsere Kassette entstanden ist" lautete dieses Kapitel... :) Was soll ich sagen ? Nach Genuss dieses unfangreichen "Gesamtpakets" genoss ich ebenso meine Sargnägel auch weiterhin^^.

Am Ende habe ich es aber dennoch geschafft aufzuhören. Ich heiratete eine Nichtraucherin. Das hatte es gebracht ! :)

Rauchen aufhören ist ganz einfach: Ich habe es schon mehrfach getan. :-)

Aber ernsthaft. Die Erfahrung bei anderen, die "aufgehört" haben und dann doch wieder angefangen haben, hat mir die folgende Lösung eingegeben:

Ich rauche in Zukunft nur noch eine Zigarette pro Tag. Das konnten dann auch mal zwei hintereinander sein: eine vor 24 Uhr und eine danach. Das habe ich ein Jahr duchgehalten und dann den Modus geändert: Ich kaufe für mich keine Zigaretten mehr. Irgenwann dann hatte ich keine Lust mehr darauf. Das ist jetzt mindestens 40 Jahre her.

Warum hat das geklappt? Vielleicht, weil das "Umfallen" erlaubt war. 

dtr01 23.08.2015, 12:48

Das "Umfallen erlaubt" halte ich auch für ganz wichtig.

Danke für deine Antwort.

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ich habs jetzt schon so geschafft, aber wenn ich es noch vor mir hätte ...

Auf jeden Fall ist das was für meine Kumpels, die grade neidisch auf meinen Erfolg sind.

dtr01 15.09.2015, 14:18

Es war wirklich super. Lies meinen Beitrag ganz oben! Danke nochmal für Deine Meinung. Ohne die positiven Meinungen wäre ich wohl nicht hingefahren.

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Ich weiß, Du fragst wegen der Reisen - damit habe ich keine Erfahrungen. Vielleicht interessieren Dich ja zusätzlich meine Hinweise, die ich hier denjenigen reingebe, die um Tipps für den Rauchstopp bitten. - Erfreute Rückmeldungen zeigen mir, dass sie hier schon einigen geholten haben.

Lies dazu meine ausführliche Antwort an EllaElla1994, die auch mit dem Rauchen aufhören wollte. Mehrfach bekam ich Rückmeldungen, dass ihnen so das Wieder-Nichtraucher-Leben gelungen ist:s

http://www.gutefrage.net/frage/effektivste-methode-mit-dem-rauchen-aufzuhoeren#answer125899089

Klickst Du den ersten Link an, sieh Dir das informative und sehr unterhaltsame Video mit dem Coach an. Darunter findest Du eine Liste, wie sich der Körper nach dem Rauchstopp erholt.

Klickst Du den zweiten Link an, kriegst Du noch mehr Infos und hilfreiche Hinweise.

Für den Fall, dass Du weitere Hilfe wünschst: Dass viele Krankenkassen Nichtraucherkurse anbieten, weißt Du vielleicht. Auch bei Drogenberatungen kann man danach fragen.

Mehrmals habe ich hier auf Gutefrage Berichte von Usern gelesen, die eines Tages erkannten, dass sie Sklave der Tabakindustrie sind und dafür auch noch einen Haufen Geld ausgegeben hatten. - Das machte sie so zornig, dass sie von einem zum anderen Tag mit dem Rauchen aufhörten. Mehrere von ihnen schrieben, dass sie wenige oder sogar keine Entzugserscheinungen hatten, auch starke Ex-Raucher und nun Nichtraucher berichteten davon.

Falls sich mal eine Art Schmacht meldet, dann hilft es, dem Teil des Unterbewusstseins, das für Sucht zuständig ist, hörbar oder still in sich hinein in festem, freundlichen Ton zu sagen:

"HEUTE nicht"

Das ist für diesen Teil ein überschaubarer Zeitrahmen.

Auch helfen dann körperliche Aktivitäten wie um den Block laufen oder (wenn man das Haus nicht verlassen kann), Treppen rauf und runter. - Auch Seil springen ist gute Alternative - für gute Infos dazu google mit

richtig seil springen

wobei der Vorteil dabei ist, dass Du dieses kleine Fitness-Gerät stets bei Dir haben kannst.

Es gibt Emotionen, die gern im Verborgenen wirken, dazu gehört auch so ein Schmacht. Die mögen es gar nicht gern, klar beobachtet zu werden. Solche Gefühle halten sich nicht lange, und sie sind wellenförmig. Beobachtet man sie, kann es sehr interessant sein, wie sie wellenförmig an- und abschwellen, sich auch mal aufbäumen und dann erstmal wieder verschwinden. Solche Phänomene bei sich zu beobachten finde ich sehr spannend.

Ich wünsche Dir viel Erfolg und ein drogenfreies und schönes Leben.

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