Will meiner Mutter helfen!

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1 Antwort

Hast Du eine Tante, Freundin Deiner Mutter, Oma, Onkel, Schwager, mit der/dem sich Deine Mutter gut versteht? Dann könntest Du Dich bei einer dieser Personen mal aussprechen und die wiederum könnten dann mal mit Deiner Mutter sprechen!

Wenn Eltern sich trennen, ist das für alle Beteiligten kein Zucker schlecken! Allerdings darf keiner ungerecht werden und muss immer noch die Gefühle und Bedürfnisse des anderen wahr nehmen!

Ich vermute einfach, dass die Gefühle Deiner Mutter sehr stark verletzt wurden und ein Außenstehender aber vertrauter Mensch, könnte sie da ein klein wenig wach rütteln - Du bist ihr Kind und kein Feind!

Alles Gute für Euch und nimm Deine Mutter vielleicht einfach mal in den Arm und sag ihr wie lieb Du sie hast ;-)

ja das problem ist dass meine mutter sämtliche verwandschaft meidet das sie schon als kind von ihren eltern stark benachteiligt wurde und deshalb keine kontakt mehr haben will und eben seit der scheidung auch den rest der verwandschaft meidet..

meine mutter hat einen sehr speziellen charakter der sich in erster linie dadurch prägt dass sie xtrem selbstlos ist (ich sag dass nicht nur weil ich ihr sohn bin). Das heißt wenn sie etwas ins herz schließt, egal was, dann macht sie alles für diesen jemand und vergisst dabei sich komplett selber und wenn eben sie von diesen menschen enttäuscht wird ( wie bei meinem vater) dann weiß sie einfach nicht was sie machen soll und verzweifelt und dann kommt es dazu das sie denkt dass die anderen egoisten sind weil sie eben nicht diesen xtrem selbstlosen carakter haben.. wie kann ich ihr also helfen auch mal an sich zu denken?

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@GnkkFtW98

Schreib ihr doch mal einen Brief! Du schreibst dort rein, was Du hier beschrieben hast und sie kann dann Deine Worte lesen, ohne das ihr Beiden sofort diskutieren oder gar streiten müsst!

Wirklich helfen wirst Du Deiner Mutter sonst leider nicht können. Sie muss sich selber helfen bzw. einsehen, dass sie Unterstützung bräuchte.

Falls ihr in einer Klein- oder sogar Großstadt wohnt, könnte sie sich einer Gruppe Menschen anschließen, die gemeinsam ihre Scheidungen aufarbeiten. Ähnlich wie einer Trauergruppe, wenn ein nahe stehender Angehöriger verstorben ist, gibt es das auch für Menschen, die eine Scheidung hinter sich haben!

Der erste Schritt muss allerdings von ihr selber kommen, sie ist erwachsen!

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@auchmama

ich verstehe das nur zu gut aber es scheint so als wäre sie in ein loch der traurigkeit gefallen aus dem sie nicht mehr rauskommt und es macht mich fertig zu sehen dass ich ihr nicht helfen kann...

Ich habe das oft das gefühl das die hilflosigkeit meiner mutter sich auf mich überträgt da ich jetzt oft angst vor der zukunft habe was früher nie der fall gewesen war.

Meine mutter wird die scheidung wahrscheinlich nie verarbeiten können da diese schon 4 jahre her ist ich sie aber trotzdem noch oft weinen sehe. Sie meint zwar sie ist wegen etwas anderem traurig aber ich habe es im gefühl dass es die scheidung ist die ihr immer noch zu schaffen macht..

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@GnkkFtW98

seufz - ja, die Belastung ist für Dich natürlich auch sehr groß!

Hast Du wirklich keinen anderen Erwachsenen Menschen, dem Du Dich mal anvertrauen kannst? Sonst wende Dich doch ans Jugendamt, einen Vertrauenslehrer in der Schule, Pfarrer - falls ihr in der Kirche seit! Es gibt Menschen, die Deiner Mutter helfen könnten, wenn sie sich helfen lassen möchte!

Versuch doch das, was Du heute hier mit mir geschrieben hast, in einem Brief an Deine Mutter zu formulieren. Schreib auch ruhig Deine Ängste da mit rein, damit sie merkt, dass auch Du leidest, wenn sie leidet! Verstehst Du?

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