Will man den US Präsidenten zum Prügelknaben für die gesamte Weltpolitik machen, obwohl er noch keinen Schaden angerichtet hat, warum fast alle?

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12 Antworten

Es handelt sich um Reflexionen, u.a. der Deutschen Konservativen.
Gerade hübsch eingerichtet in Neoliberalismus und Globalisierungswahn, einschließlich Handelsbilnazüberschüsse, kommt der Trump daher und sagt: "so nicht, also nicht so...".

Nur wie dann?
Und genau das löst Angstreflexe aus.
Man wähnt den Untergang und wenn braucht es dafür einen Schuldigen, eben Trump.
Warum auch sollte Deutschland auf seine Handelsbilanzüberschüsse, seine Niedriglöhne und dergleichen verzichten?

Sagt der Trump: "ich werde das Steuersystem ändern, Exporte verbilligen und Importe verteuern".
Schon wird das Gespenst von Handelskrieg und Protketionismus heraufbeschworen.
Dabei wird ganz übersehen, dass die USA ihre Steuern rauf oder runtersetzen können, nach eigenem Belieben.
Die werden sich ihre Gesetze sicher nicht von Deutschland diktieren lassen.

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Im Grunde wird da nur eine bereits vorherrschende Meinung bedient, was natürlich auch dazu führt, das sich diese bestätigt findet. Im Grunde wird sich jedoch duirch Trump nicht viel ändern - du darfst nicht vergessen, daß der Großteil der Kritik von Personen stammt, die mit den USA nicht das geringste zu tun haben.

Objektiv wird Trump die Außenolitik fortführen, die vor ihm auch schon Bush und Obama betrieben haben. Alölein in der Innenmpolitik  steht ihm ein kleiner Gestaltungsspielraum offen, doch auch dort muß er sich mit dem Parlament und dem Verfassungsgericht arrangieren. Dabei haut er zum Teil jedoch schon "ein paar Schoten" raus. Doch ich gebe dir Recht, es gibt - auch in diesem Sinne - genügend Politiker über dier man sich lustig machen könnte.

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Kommentar von BiggerMama
25.02.2017, 11:42

Zum Glück gibt es in den USA Kontrollgremien. Trump kann nicht machen, was er will.

Trotzdem wird die Welt den Einfluss Trumps merken.

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Kommentar von Bitterkraut
25.02.2017, 14:09

Diese "vorherrschende Meinung" kommt aber nicht von ungefähr. Die hat Trump selbst produziert. Er führt sich auf wie der Rotz am Ärmel, wie man bei uns sagt. Und jetzt ärgert er sich drüber - soll er anfangen, sich über sich selbst zu ärgern....

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Ich finde, Trump hat während seiner bisherigen kurzen Amtszeit bereits großen Schaden angerichtet.

Er polarisiert und spaltet die US-Bevölkerung um nur eine Beispiel zu nennen.

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Will man mit solchen Fragen, einen Brandstifter verharmlosen?

Ja. Trump hat in seiner kurzen Amtszeit schon mehr Schaden angerichtet, als die meißten seiner Vorgänger in vier oder acht Jahren. Und falls es deinem undemokratischen Verständnis bislang verborgen blieb, die Presse ist in der westlichen Welt frei und dient als Kontrollorgan der Wirtschaft und Politik.

Wer als Politiker die Axt an die Pressefreiheit und Justiz legt, wie das Trump, aber auch Erdogan und Putin tun, der will sich der Kontrolle und Verantwortung entziehen, um seine Missetaten zu verbergen.

Und weil die USA kein Stadtstaat, sondern das mächtigste Land der Welt ist, sind nicht nur die Bürger der USA betroffen, sondern auch all diejenigen Staaten und Bürger, die auf den Rechtsstaat und die Pressefreiheit bauen.

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Kommentar von Centario
25.02.2017, 14:58

"Will man mit solchen Fragen, einen Brandstifter verharmlosen?"

Fragen helfen aufzuklären, wer sich aber so äußert, den traue ich keine objektive Antwort mehr richtig zu. Der betreibt damit mehr Unterstellung und das schadet der Frage und entsprechend fällt die Antwort ungezügelt(?) aus.

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Du liegst da völlig falsch, innerhalb seiner noch sehr kurzen Amtszeit hat er bereits beträchtlichen Schaden verursacht. Dazu gehört u.a. die Genehmigung für den Bau einer Pipeline durch Indianer,- und Naturreservate, sowie verschärfte Einreisebestimmungen. Das Verhältnis zu Russland hat er verschlechtert, obwohl er das Gegenteil ankündigte. Zudem will er massiv aufrüsten lassen, lockerte bereits gesetzliche Regeln für Unternehmen, die so noch ungezügelter als zuvor agieren können. Seine massiven Attacken auf die Presse laufen in Richtung Einschränkung der Pressefreiheit, wozu auch die Ausladung div. Medien von den präsidialen Presse-Briefings gehören.

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Für die armen Trump-Anhänger sind die Zeiten wirklich hart. 

Der Retter von Amerika, der Kämpfer für mehr Gerechtigkeit und der Beschützer von Frauen hängt angeschlagen in den Seilen und die Medien gießen noch Häme über den armen Mann.

Hoffentlich greift der geprügelte Knabe in seiner Not nicht zum Atomkoffer. 


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Trump richtet jeden Tag Schaden an. Allein die Bewachung seines Clans und seiner Selbst kostet jeden Tag Mllionen Steuerdollar. 

Dass er die Presse verteufelt, hat diese wohl eher Bannon zu verdanken, der den Präsidenten da kräftig unterstützt und ihm Blödsinn einredet. Bannon hätte gern eine rechte Autokratie, er ist Faschist.

Trump regiert nicht, er scheint sich immer noch oder schon wieder im Wahlkampf zu befinden.

Von seinen "guten" Versprechungen, wie Millionen Arbeitsplätze zu schaffen, hat man noch nix gehört, Kein Plan, keine Idee. Nix. Das wäre aber das Einzige, was ihm postive Presse verschaffen könnte. Nicht Hasstiraden, Lügen und Mauern.

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Der Umbau in einen totalitären Staat geht eigentlich immer gleich. Und immer beginnt es mit der Einschüchterung der freien Presse. Alles weitere wird folgen.

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Ich glaube kein normaler Mensch will den derzeitigen US-Präsidenten zum Prügelknaben für die gesamte Weltpolitik machen. - Das scheint nur deine Schlussfolgerung aus dem derzeitigen Geschehen zu sein.

Trump macht sich schon selbst zum Prügelknaben und zur unglaubwürdigen Lachnummer der Nationen. Ich sehe in ihm zum Beispiel eine gefährliche Mischung aus "Donald" Duck und dem einstigen Kaiser Nero in Rom.

Aufgrund der ihm verliehenen Macht gehört Trump sogar als gemeingefährlich in Sicherungsverwahrung, bevor er größere weltpolitische Schäden verursacht und mit ihm am besten auch gleich alle jene, welche seinen Wahlsieg zu verantworten haben und in ihm das "Heil der Nation" sehen. 

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Kommentar von Centario
25.02.2017, 09:19

Danke, deine Antwort bestätigt die (jz doch berechtigte) Frage

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Die Frage, die ja sicher nur als Meinungsmache gedacht ist, geht von einer falschen Voraussetzung aus: Trump HAT schon mehr Schaden angerichtet als jeder Elefant in jedem Porzellanladen.

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Das schafft er schon selber.

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Jeden Tag höre ich nur Trump Trump Trump. Es ist nervig. Die Medien wollen uns den bösen Trump zeigen , Trump ist böse , Trump zerstört die Welt etc.
Warum ? Weil Trump den Europäern nicht passt. Er hat seine eigene Art und ist unberechenbar und das missfällt so manchen. Ich denke das Trump weniger Schaden anrichten wird als manche Präsidenten zuvor.

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Kommentar von hummel3
25.02.2017, 09:29

Gerade die von dir erwähnte "Unberechenbarkeit" macht ihn mit seiner Amtsmacht zusammen auch so "gemeingefährlich"!

Ich denke, nur deshalb bekommt er diese Aufmerksamkeit der Welt. - Ansonsten wäre er nur eine bedauerliche Lachnummer mit Vergänglichkeitswert, welche auch die Naivität des amerikanischen Volkes wieder spiegelt.  

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Kommentar von Bitterkraut
25.02.2017, 12:09

Klar, unberechenbare Staatsführer sind ja der Traum eines jeden Landes.... 

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Kommentar von earnest
25.02.2017, 17:33

Trump HAT schon in den paar Tagen mehr Schaden angerichtet als Obama in 8 Jahren.

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