Will eine hörender Mensch anderen Menschen, die Schwerhörig oder Gehörlos sind nicht zu tun haben?

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4 Antworten

Nein, das ist nicht so. Ich selbst hatte eine Auszubildende bei mir auf Arbeit . Sie hatte jedem gleich erzählt, dass sie ein Hörgerät hat und war durch ihre Art bei allen sehr beliebt. Die Partnerwahl war da schon etwas schwieriger, da war ihre Schwerhörigkeit bei jungen Männern schon mal nicht so doll. Im Endeffekt ist sie jetzt trotz allem glücklich verheiratet und  hat eine süße Tochter.

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Nein, nicht unbedingt.

Aber es ist halt anstrengend immer laut, deutlich und langsam zu sprechen. Oft vergisst man es einfach und redet einfach ganz normal.

Das ist aber (meistens) keine böse Absicht.

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Es mögen Hemmungen bei manchen bestehen idr aus Unsicherheit aber generell kann man das so nicht sagen.

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Instinktiv: Du bist taub. Wie kannst du mich verstehen? Wie kann ich mich dir verstehen machen, wenn du nicht hörst, was ich sage?

Das liegt zu tief, und als Hörende kann man an das nur durch ihre/seine Kenntnisse (und ausüben von Gesten oder auch Gebärden) helfen. Manchmal braucht man auch ein Modell von Hörbehinderte dafür.

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Kommentar von kordely
07.03.2016, 22:03

Mit Schwerhörige wird das mehr komplex.

Instinktiv: Du bist schwerhörig. Ich weiß es nicht, was du hörst, und was du nicht hörst. Für mich ist nicht bequem nachhaltig lauter reden, als meine normale Stimmlage. 

Ich würde eher die Musik ausschalten. Fachmänner können Schwerhörige meistens nach ihre Aussprache diagnostizieren; Laie nicht.

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