Will ein Brief an meinen Arzt senden ( Methadon Arzt ) und brauche Hilfe bei der Formulierung ?

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"Sehr geehrter Herr Dr. xy,

wie Sie wissen, bin ich aus dem Programm ausgestiegen, den Entzug habe auch hinter mir ( da ich in meinem Leben nie einen Entzug hatte war das sehr unangenehm ).
Mir geht es jetzt dementsprechend gut , nur habe ich das Problem das ich
mich relativ schlapp fühle ( sowie gereizt  und unkonzentriert).
Daher die Frage:  gibt es ein Medikament was diese Symptome abfedert, da sie mich doch in meinem Alltag ziemlich beeinflussen?

Über entsprechende Information würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichem Gruß **

Viel Erfolg!

Mein Tipp wäre:

Gehe direkt und persönlich zu (d)einem Arzt.

Jeder Arzt sollte und wird  damit umgehen können.......

Wenn euer Vertrauensverhältnis   so gestört ist, solltest du dir einen anderen Arzt suchen evtl.mit Hilfe deiner Krankenkasse.

Einen Brief würde ich nicht schreiben, denn kein Arzt wird dir nur aufgrund eines Briefes ein Medikament verordnen.


Weiterhin alles Gute

Lg



Das ist ein Arzt für Süchte , so einfach ist das leider nicht . Die gibt es nicht so häufig .

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Es tut mir leid, aber so etwas musst Du wohl eher persönlich mit Deinem Arzt besprechen.
Wenn Du meinst, dass er nicht der Richtige ist, musst du Dir einen entsprechenden anderen suchen.

Ich wünsch Dir aber viel Erfolg weiterhin! Jetzt bist Du so weit gekommen, da schaffst Du auch einen Besuch bei Deinem Arzt :)

Was hat ein Arzt davon, wenn er ein Privatrezept ausstellt?

Ein bekannter ist wahrscheinlich mittlerweile Benzodiazepinabhängig. Er ging zum Arzt (Allgemeinmediziner) und erklärte seine Beschwerden (Scheidungskrise, schwierige Lebenssituation etc.). Es dauerte nicht lange, da schrieb der Arzt ihm Diazepam auf. Das nimmt er nun schon seit einiger Zeit und hat auch keine Schwierigkeiten, an immer neue Rezepte zu kommen (und immer gleich N3 - die größte Packung).

Oft genügt dazu der Anruf, in dem er mitteilt, neue zu brauchen und er kann sich sein Privatrezept in der Praxis abholen. Und das in Zeitabständen, die nahe legen, dass der Patient ziemlich hochdosiert sein muss.

Jetzt frage ich mich, was der Arzt davon hat, wenn er so fleißig Rezepte ausstellt. Es muss ihm doch anscheinend irgendetwas einbringen, weil er sich ja mit Sicherheit darüber im Klaren ist, was das für eine suchterzeugende Substanz ist. Aber das Medikament bezahlt der Patient ja in der Apotheke und nicht beim Arzt, oder?!

Verliert der Arzt da etwas aus den Augen, oder ist es ihm völlig egal, dass der Patient drauf ist, weil es sich in irgendeiner Weise für ihn lohnt?

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Vielen Dank!

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Brief an meine alkoholsüchtige Mutter- so in Ordnung?

Hallo! Hier kam der Rat, dass ich meiner Mutter, die in einer Entzugsklinik ist, zum Geburtstag einen Brief schreiben soll. Am besten ihr schaut euch meine anderen Fragen an. Ich habe noch nie so einen Brief geschrieben und wollte deswegen eure Meinung wissen, ob das so in Ordnung geht.

Hallo!

Ich habe lange nachgedacht, ob ich "Liebe Mama" oder "Sehr geehrte Mutter" schreiben soll, aber beides schien mir nicht angemessen, also begrüße ich Dich mit diesem Wort, das so viel passender ist.

Es tut mir leid, dass ich mich nicht früher gemeldet habe, aber ich brauchte Zeit, um meine Gedanken und Gefühle zuordnen. So ganz ist mir das bis heute nicht gelungen.

Der Grund, dass ich Dir genau jetzt schreibe, ist Dein Geburtstag nächste Woche. Ich wollte Dir gerne gratulieren und wusste nicht, ob ich Dich besuchen soll. Als wir uns das letzte Mal gesehen habe, sagtest Du, dass Du mich hasst. Das hat mich verletzt, aber ich weiß jetzt, dass Du es nicht so gemeint hast. Zumindest hoffe ich das. Aber da ich mir nicht sicher war, beschloss ich, dass ich Dir vorerst nur einen Brief schreibe. Wenn Du mich gerne sehen möchtest, kannst Du mir gerne zurückschreiben. Wenn Du nicht möchtest, ist das auch in Ordnung.
Ich möchte, dass Du weißt, dass es Mariella und Johannes gut geht. Sie sind in einer sehr lieben Pflegefamilie untergebracht, die selber keine Kinder bekommen können. Sie haben eine zweijährige Adoptivtochter, mit der die beiden gerne spielen. Johannes hat in der Matheolympiade den zweiten Platz gemacht und Mariella hat vergangene Woche ihr Seepferdchen bekommen.

Mama. Es fällt mir sehr schwer Dich so zu nennen und ich weiß nicht mal, ob Du es überhaupt willst, aber Du bist es nun einmal: Meine Mama. Du hast mich neun Monate in Deinem Bauch getragen und warst früher immer versucht, mich glücklich zumachen. Seit Papa Dich vor acht Jahren verlassen hat, hast Du Dich dem Alkohol zugewandt und hattest kaum noch Zeit für uns. Ich war oft traurig und auch sauer, aber die Zeiten sind vorbei. Ich hatte nicht vor Dich zu verletzten, als ich zum Jugendamt gegangen bin, aber Du hast uns nicht mehr wahrgenommen. Du brauchtest Hilfe. Papa hat uns verlassen und Du hast Dein Bestes gegeben, aber es hat leider nicht gereicht.
Nun werde ich bald 16 und musste die letzten acht Jahre meines Lebens damit verbringen, erwachsen zu sein, obwohl ich doch selber noch viel mehr Kind war. Aber auch das ist okay. Denn dadurch habe ich viele gute Menschen kennengelernt, die mir beigestanden haben. Und deswegen, weil jeder Hilfe braucht, möchte ich Dir meine Hand reichen. Die Vergangenheit können wir nicht ändern, die Zukunft schon. Ich möchte für Dich da sein- nicht als Tochter sondern als Freundin.

Alles Gute und ich hoffe, dass ich bald von dir höre.

Deine Henrietta

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