Wildschäden an verpachteten Garten

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3 Antworten

§586 BGB käme als evtl. Anspruchsgrundlage in Betracht. Dort heißt:

(1) Der Verpächter hat die Pachtsache dem Pächter in einem zu der vertragsmäßigen Nutzung geeigneten Zustand zu überlassen und sie während der Pachtzeit in diesem Zustand zu erhalten. Der Pächter hat jedoch die gewöhnlichen Ausbesserungen der Pachtsache, insbesondere die der Wohn- und Wirtschaftsgebäude, der Wege, Gräben, Dränungen und Einfriedigungen, auf seine Kosten durchzuführen. Er ist zur ordnungsmäßigen Bewirtschaftung der Pachtsache verpflichtet.

(2) Für die Haftung des Verpächters für Sach- und Rechtsmängel der Pachtsache sowie für die Rechte und Pflichten des Pächters wegen solcher Mängel gelten die Vorschriften des § 536 Abs. 1 bis 3 und der §§ 536a bis 536d entsprechend.

Ob das Eindringen der Wildschweine in die Haftung eines Dritten fällt,könnte durch § 33 Bundesjagdgesetz gegeben sein. Vorausgesetzt, der Garten fällt in einen Jagdbez irk. Das geht leider aus dem Sachverhalt nicht hervor.

In dem Falle persönliches Pech des Geschädigten, der für einen feste Einfriedung hätte sorgen können.

Normal der Jagdinhaber in dessen Revier der Garten fällt.

schelm1 08.03.2014, 17:03

Private Gärten gehören nicht zu einem Jagdrevier!

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