Wildpinkler und trotzdem bei der Polizei bewerben?

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8 Antworten

Wildpinkeln ist eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld geahndet wird - in Deinem Fall wohl nur !! mit 35 Euro. ( Also äußerst preiswert . )

https://www.bussgeldkatalog.org/wildpinkeln/

Wer jedoch Glück hat, dem droht lediglich ein Bußgeld für eine Ordnungswidrigkeit. Wie hoch das genau angesetzt ist, regelt jede Region selbstständig. Besonders strenge Städte verhängen dafür sogar bis zu 5000 Euro Strafe. Einige Beispielstädte sind Erfurt, Hannover oder auch Stuttgart, wo für Wildpinkeln ein saftiges Bußgeld verlangt wird.


Parken auf Schwerbehinderten-Parkplatz wird übrigens auch mit 35 € geahndet.


.....mein Kollege wurde letztens, dummerweise, beim urinieren in der Öffentlichkeit von der Polizei erwischt.

Das solltest Du so allerdings niemals mehr sagen!

Das werden die nicht einmal in der Bewerbungskommission wissen.

Nur Straftaten werden über das Strafregister heran gezogen. Das sollte dann schon ohne Eintragungen sein.

Sirius66 10.07.2017, 17:13

Dumm nur, wenn man nicht weiß, dass die Polizei noch auf ganz andere Register Zugriff hat. Insbesondere ihr eigenes.

Die finden das. Da sei mal sicher.

Gruß S.

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Sirius66 10.07.2017, 17:20
@Sirius66

PS: Dass es SCHLIMM ist, will ich damit allerdings nicht gesagt haben ....

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Natürlich kann man sich da noch bewerben. Als ob die da nur jungen leute habe die noch nieeee eine strafe bekommen haben. Bei körperverletzung o.ä. was auch noch vor gericht gelandet ist, DA kann man sich sorgen machen ;-).

Das spielt keine Rolle. Er zahlt wegen einer Ordnungswidrigkeit eine Geldbuße, das hat nichts mit einer gerichtliche Strafe zu tun. Er soll das zahlen und gut ist. 

Das ist ja eine Ordnungswidrigkeit und keine Straftat. Wüsste nicht, inwieweit das bei einer Bewerbung relevant sein sollte. 

Wenn das alles war, sollte es nicht so schlimm sein, die Wahrscheinlichkeit das er genommen wird sinkt dadurch nur ein bisschen

Du bist deswegen ja nicht gerichtlich vorbestraft, also steht deiner Bewerbung hinsichtlich der beamtenrechtlichen Vorgaben nichts im Wege.

Allerdings kann es sein - muss nicht - dass es im AC/SI zur Sprache kommt, solltest du es soweit schaffen.

Aber auch dann höchstens mit erhobenem Zeigefinger und einem Appell an die zukünftige "Wohlverhaltenspflicht auch außerhalb des Dienstes", die sich die Polizei als Dienstherr auch unterschreiben lässt.

Dabei handelt es sich aber auch lediglich um die nachvollziehbare Bitte eines Arbeitgebers, seine Leute mögen der Firma bitte keine Schande machen.

Gruß S.


In Berlin ist das bestimmt sogar eine Voraussetzung 😜

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