Wikipedia eine vertrauenswürdige Quelle?

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21 Antworten

NEIN.

Wikipedia taugt dazu, schnell oberflächliche Informationen nachzuschauen die einiger Maßen korrekt sind. Wenn man z.B. von einem Thema gar keine Ahnung, um mal so ne grobe Übersicht zu bekommen. Deswegen wird es hier oft verlinkt, ich mach das auch.

Wikipedia ist jedoch keine Zuverlässige Quelle, denn *jeder* kann die artikel dort ändern, teilweise tobt ein richtiger Informationskrieg:

Wenn es z.B. drum geht, das Homöopathie Humbug ist, aber die Pharmakonzerne trotzdem Globuli verkaufen wollen wird ständig hin- und her- editiert.

Manchmal hat man auch Artikel, die irgend ein Schüler zu einem obskuren Thema nach einem Referat mal nach bestem Gewissen angelegt hat, die aber einfach Fehler enthalten, weil sich sonst niemand für das Thema interessiert werden die nicht behoben.

Oben drauf kommt noch, das auch nicht alle Quellen überprüft werden. Beispiel: Im Artikel zur Embryonalentwicklung des Menschen war lange ein Mausembryo Bild, korrekt zitiert aus einem Artikel zur Embryonalentwicklung, aber eben nicht wie in der Bildunterschrift stand Mensch sondern Maus.

Dazu kommt dann noch, das die Quellen nicht gegeneinander abgewogen werden. So stehen z.B. zwei medizinisch/wissenschaftliche Quellen das Männer eine höhere Kraft im Oberkörper haben als Frauen und als Begründung die Gender-Mainstreaming Erklärung das Männer sozial dazu gezwungen werden häufiger ihren Oberkörper zu trainieren und nur deswegen stärker sind, begründet mit einem Zitat aus einer nicht wissenschaftlichen Zeitschrift.

Wikipedia ist daher alles andere als zuverlässig und taugt sicher nicht als Quelle für wissenschaftliche Arbeit, manchmal aber um sich einen Überblick über bekannte Themen zu verschaffen wenn man noch gar keine Ahnung hat. Auch dann muß man danach weiter lesen...

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Das Problem sind meines Erachtens nicht so sehr die "Fehler". Die meisten Artikel haben wirklich eine sehr gute Qualität.

Die Probleme sind, dass ...

  1. ... der Inhalt eines Artikels sich ändern kann. Die Versionsgeschichte eines Artikels ist allerdings nachzuvollziehen. Beim Zitieren ist es daher unverzichtbar, das Datum des Abrufs mit anzugeben. Sobald das erfolgt, ist dieser Punkt eigentlich kein Problem mehr.
  2. ... es sich nicht um eine (wissenschaftliche) Primär- oder Sekundärquelle, sondern als Enzyklopädie um eine Tertiärquelle handelt. Tertiärquellen gelten zum einen als weniger "belastbar", zum anderen gehört es in der Wissenschaft zum "guten Ton" (und zu einer sauberen Zitierweise), die Primärquelle auszumachen, um die ursprüngliche Forschungsarbeit (die ja in der Regel unter nicht unerheblichem Zeit- und manchmal auch Materialaufwand angefertigt wurde) zu würdigen. Zitate sind in der Wissenschaft eine Art "Währung". Indem man Primärquellen zitiert, würdigt man die Arbeit der Kollegen in der (Grundlagen-)Forschung.

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Artikel von Wikipedia bedürfen einer sich ständig wiederholenden Überprüfung. 

Begründung:

Es gibt tatsächlich Menschen, die dort Artikel verändern in eine bestimmte Richtung aus verschiedensten Gründen. Da gibt es politisch Motivierte, da gibt es Angestellte bzw. Beauftragte von Firmen.... . 

Innerhalb der veröffentlichenden Gemeinschaft auf Wikipedia wird sich sicherlich bemüht, solchen Subjekten den Boden zu entziehen. Aber 

Die Veröffentlichungen werden nun mal von Ehrenamtlichen getätigt. Und selbst, wenn es Angestellte wären, hätte auch deren Tag nur 24 h. 

Ich habe mir angewöhnt, bevor ich einen Artikel empfehle, jedes Mal zu überprüfen, ob er noch die gleiche empfehlenswerte Qualität hat. 

Bei Artikeln ohne Quellenbezug bin ich grundsätzlich skeptisch. Ob ich sie nun bei Wikipedia finde oder woanders. Hier und da finde ich für kurze Zeit solche Buchstabenreihen auch dort. Zum Glück nur für kurze Zeit. 

Wikipedia ist eine lebendige Sache. Also kein starres Nachschlagewerk wie früher der Brockhaus. Der Brockhaus war in Teilbereichen bereits zum Zeitpunkt der Veröffentlichung veraltet. Wikipedia bietet die Möglichkeit, den jeweils neuesten Kenntnisstand im Fachbereich sofort zu veröffentlichen, in eine Veröffentlichung einfließen zu lassen. Was durchaus vorkommt. 

Pauschalisierungen beinhalten in sich die Möglichkeit, das Kind mit dem Bad auszuschütten. Sie dürfen sich also verbieten. Auch zu Deiner Frage. 

Eine tatsächlich gute Quelle ist das größte Informationsportal der Menschheitsgeschichte. Das Internet. Allerdings erst ab dem Zeitpunkt, wo bekannt ist, wie es bestmöglich genutzt werden kann. 

Denn Deine Frage ließe sich auch umformulieren. Dann ließe sich google statt Wikipedia schreiben. Google bietet eine eigene Suchmaschine an. Von diesen Suchmaschinen gibt es aber tatsächlich eine ganze Menge. Und jede bietet nach eigenen Kriterien Informationen an. Schon diese Kenntnis kann den Horizont enorm erweitern. 

Zu Google gehört youtube. Da gibt es sicherlich eine ganze Menge interessanter und empfehlenswerter Videos. 

Aber einerseits gibt es noch andere Seiten, die Videos veröffentlichen und nicht gerade schlecht sind. Davon zu wissen schadet nicht. 

Und andererseits wissen nach meiner Kenntnis zu wenige Menschen, welch tatsächlich empfehlenswerte Videos gerade für Schule dort abrufbar sind. 

Zum letzten Fakt möchte ich ausführen: 

Schulfernsehen, Telekolleg, Teleakademie, Vorlesungen von Fachmenschen, Mitschnitte von universitären Vorlesungen, Dokumentationen zahlreichster Art sind dort zu finden. 

Schule würde sich keinen Ast abbrechen, einfach hier und da ein Video von Schulfernsehen, Telekolleg und Teleakademie als Unterricht zu nutzen. Ernsthaft. 

Lehrkräfte und Eltern würden auch sich selbst einen Dienst erweisen, wüssten sie, dass - nicht nur - auf youtube bis weit nach dem Abitur KOSTENLOSER Unterricht zu finden ist, sondern auch über die Suchmaske des Browsers. 

Womit ich ausführen will: 

Sich auf eine Quelle verlassen zu wollen reicht online absolut nicht aus. Gerade bezogen auf Schule. Schon gar nicht auf Wikipedia. 

Gut. Das geht dann in Richtung Internet-Kompetenz. Da haben wir als Gesellschaft noch ein großes Defizit. Leider auch viel zu viele Lehrkräfte. 

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Eine Quelle, die von sich selbst behauptet, "vertrauenswürdig" zu sein, sollte man mit großer Skepsis betrachten.

Da die Wikipedia das nicht tut, ist man dort sehr sicher unterwegs, vorausgesetzt man schaltet das Gehirn ein.

Habe letztens einen Wiki-Artikel über ein spezielles Molekül gelesen, und dort wurde auffallend aufdringlich oft der Name eines Medikamentes genannt. Es klang in einem Abschnitt fast so, als sei der Werbetext eines Pharmaunternehmens eins zu eins kopiert worden.

Aber für so etwas sollte man ein Auge haben. Und wenn man mal ganz ehrlich drauf achtet, ist z. B. der Spiegel in vielen Bereichen wesentlich unseriöser, als eine Wikipedia-Seite.

Einfach immer die Birne einschalten! Das gilt unabhängig von der Quelle! :)

PS: Noch ein Tipp für faule Schüler ... wenn euch gesagt wird, dass die Wikipedia nicht als Quelle anerkannt wird, dann guckt trotzdem erst mal in die Wikipedia und lest euch die Zusammenfassung durch.

Als Quelle könnt ihr die Quellenangaben und Verweise unter dem Artikel selbst angeben, denn zu vielen Beiträgen stellen diese Wikipedia-Artikel eine gute Zusammenfassung an Querverweisen dar.

Wenn die Wikipedia zu einem gewissen Thema eine gute Quelle darstellt, ist es absolut unlogisch, darauf zu verzichten. Natürlich sollte man in der Lage sein, das auch vernünftig einschätzen zu können, was vermutlich einen großen Teil der Schüler davon ausschließt. Aber die, die nicht auf den Kopf gefallen sind, werden auch mit der Wikipedia klar kommen.

Einfach nur aus Prinzip die 5-Zeilen-Zusammenfassung aus einem 10 Jahre alten Schülerlexikon zu bevorzugen, nur weil der Lehrer vor dem detaillierten Wikipedia-Artikel gewarnt hat, ist nicht zielführend.

Eine Information kann selbst nichts dafür, wo sie aufgeschrieben wurde. Ob die Aussage der Information richtig oder falsch ist, hängt ebenfalls nicht von der Quelle ab.

Von daher ist die Wikipedia eine gute Sache! ;)

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Wikipedia selber (also die Betreiber der Seite) verifiziert bestimmte Leute, welche wirkliche Experten sind. Diese arbeiten dann oft an größeren und wichtigeren Themen. Bei diesen kann auch nicht jeder einfach hingehen und diese bearbeiten und Bullshit verbreiten, wie es früher mal der Fall war. Aber vorallem kleinere Themen haben oft Fehler und werden selten oder gar nicht überprüft. 
Und generell wird Wikipedia nicht als wissenschaftliche angesehen. Aber es ist echt gut um sich einen überblick zu verschaffen. Und am Ende findest du ne ganze Reihe an Quellen, die nützlicher sein können :)

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Das Gerücht das dort jeder irgendetwas reinschreiben kann, stimmt nicht so ganz! Jeder darf etwas reinschreiben, aber das was man bearbeitet hat, wird erst angezeigt, wenn die Bearbeitung gesichtet wird! Und gesichtet wird sie von einen Sichter, um Sichter zu sein braucht man 400 Bearbritungen, von denen nur 3% kommentarlos zurückgesetzt sein dürfen, aber alles ist dort trotzdem nicht richtig, entweder weil jemand eine Buchquelle reingeschrieben hat, aber die Person das Buch nie hatte oder weil die Infos aus einer Quelle sind, die falsche Informationen beinhalten (das ist übrigens auch bei den Unnützes Wissen-Büchern der Fall). Also: Jain. Bei einer Seite wie Wasser, kann man sich sicher sein das alles stimmt, bei einer Seite wie Unsu (Kata) nicht so. Lehrer sagen oft nein zur Wikipedia weil sie sich damit nicht auskennen. Du kannst dir nicht zu 100% sichet sein, aber bei Helles-Köpfchen, Frag-Finn oder anderen Enzyklopädien auch nicht, ich würde jetzt mal sagen, das alle die selbe Qualität haben (bis auf Brockhaus oder World Book Enzyclopedia, etc. , die sind etwas sicherer) nur Wikipedia hat die größe Quantität (bald drei Millionen Artikel in der Deutschen, über 5 Millionen in der Englischen).

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Wikipedia wird nicht als wissenschaftliche Quellen angesehen, es ist einfach keine.

Natürlich ist Wikipedia durchaus geeignet, um sich Wissen anzueignen und sich über einiges schlau zu machen.
Bei einer wissenschaftlichen Bearbeitung eines Themas kann man aber einfach keine Quelle heranziehen, die jeder ohne jeglichen Nachweis bearbeiten kann.

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Für den ersten Anhaltspunkt ist Wikipedia natürlich ausreichend. Da aber jeder der will da mitwirken kann, können sich auch viele Fehler einschleichen. Es gibt Leute die schreiben einen Artikel worüber sie selber keine Ahnung haben, aber irgendwo eine Seite im inet gefunden haben und es anschließend in eigenen Worten wiedergeben.

Allgemeine Themen sind recht gut würde ich sagen. Spezielle Themen würde ich generell mit anderen Quellen abgleichen.

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Das Problem sind meiner Meinung nach nicht die "Fehler", weil "jeder" da was reinschreiben kann.

Wikipedia ist eine sehr zuverlässige und detailreiche Quelle bei allen formal-wissenschaftlichen Themen, also bei allen Fragen, die keinen Meinungen und Ansichten unterliegen, sondern richtig oder falsch beantwortet werden können. In diesen Bereichen sind sehr verläßliche Informationen zusammengetragen, die auch sehr weit in die Tiefe gehen.

Problematisch sind alle Themen, bei denen unterschiedliche Sichtweisen möglich sind. Die interne Strategie, widerstreitende Ansichten neutral gegenüber zu stellen, greift hier zu kurz oder führt gar zu einer "Pseudo-Neutralität", da es oft nur sehr wenige Mitarbeiter sind, die an einem bestimmten Artikel oder Artikelkomplex maßgeblich mitarbeiten. Die Strategie des NPOV scheitert schon oft daran, daß allen Quellen, die ein Thema von einer anderen Seite beleuchten, pauschal die Seriosität abgesprochen wird. In diesen Fällen bietet die zugehörige Diskussionsseite oft einen weitaus besseren Überblick als der Artikel selbst.

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Viel Wiki-Wissen basiert auf Quellen. Sind die Quellen mies, ist das Wissen mies. Sind die Quellen gut, ist das Wissen gut. Was ist zu tun? Selber die Quellen studieren. 

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Es kommt auf das Thema an.

Wenn man nur oberflächlich über ein "Alltagsthema" was wissen will, find ich Wikipedia gut.

Sobald es aber in eine spezielle Fachrichtung und tiefer in ein Thema geht, bin ich skeptisch. Da habe ich dann auch schon Fehler gefunden.

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Kommentar von SirNik
02.09.2016, 11:22

Manchmal möchte ich auch was tieferes über ein Thema wissen, aber es wird dort nicht aufgeführt, somit muss ich dann auch manchmal auf andere Quellen zurückgreifen

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Kommentar von woflx
02.09.2016, 12:16

Ich sehe es eher umgekehrt. Wenn man Details sucht wie physikalische Parameter irgendeines Stoffes, Bevölkerungszahlen irgendeines Dorfes oder die exakte Definition irgendeines wissenschaftlichen Begriffs, gehört Wikipedia zu den zuverlässigsten und aktuellsten Quellen im Internet.

Aber gerade bei Themen mit größerem öffentlichen Interesse, die evtl. auch in der öffentlichen Diskussion sind, sind die Artikel mit Vorsicht zu genießen.

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Das kommt auf die Quelle an. Wenn die nix taugt dann taugt das Ergebnis auch nix

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Die Infos dort sind super sortiert und dargestellt und die nr1 Quelle für viele
Grade aber bei wichtigen Themen ist es immer wichtig mehrere Meinungen einzuholen
Das gilt auch für Quellen

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Wikipedia ist eine gute Plattform, um sich schnell zu informieren. Wenn die Info aber wirklich hieb-und-stichfest sein soll, muss man sie gegenchecken. Wiki ist eine öffentliche Plattform, an der sich so ziemlich jeder beteiligen kann und die wissenschaftliche Aufsicht darüber ist nur schwach besetzt. Grobe Fehler oder Unrichtigkeiten werden schon korrigiert, aber das dauert eben.

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Ist ein sehr gutes Nachschlagewerk, aber natürlich gibt es auch dort Dinge, die nicht ganz richtig sind. Aber an sich eine sehr gute Seite

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Ich würde da gucken um mir einen Überblick zu verschaffen aber die Thesen und Zahlen dort immer nochmal überprüfen

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Es ist einfach zu kompliziert formuliert für die meisten die in die schule gehen. Jeder kann änderungen machen und so, aber die Community dort ist sehr gut und das allermeiste stimmt auch.

ich benutze wiki gerne.

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Ich habe das gefühl, dass es von fachgebiet zu fachgebiet unterschiedlich ist. (z.B. sind einträge im fachgebiet der informatik meißt vollständig korrekt allerdings sind sehr viele einträge in dem themengiet geographie fölliger schwachsinn)

bei wikipedia sollte man also (wie eigendlich bei fast jeder anderen quelle auch) nicht alles blind übernehmen.

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Dass die Lehrer recht haben. Jeder Depp kann sich in Wikipedia verewigen. Grober Unfug wird oft erst nach Monaten bemerkt/ korrigiert.

Ich selbst weiß von Leuten, die sich einen Spaß daraus machen.

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Kommentar von SirNik
02.09.2016, 11:20

aber dennoch werden sie korrigiert.

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Wikipedia ist meiner Meinung nach auf jeden Fall sehr verlässlich. Die Quellen sind immer hochaktuell und werden immer wieder verbessert und erweitert.
Vieles wird aber oft ein bisschen kompliziert erklärt was bei manchen leicht zu Missverständnisse führen kann.

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