Wieviele Millionen Euro bräuchte man um ein PMC zu gründen also eine Private Millitär Organisation?

10 Antworten

PMC's sitzen in der Regel in keinem Panzer und schon gar nicht in einem Kampfhubschrauber. Diese Sicherheitsfirmen arbeiten eng mit Regierungen oder Privatpersonen zusammen und übernehmen häufig Aufgaben wie Personen- und Objektschutz in Krisenländern oder auch auf See (Maritime Security).

Diese Firmen bestehen ausnahmslos aus ehemaligen Elitesoldaten und -polizisten sowie Agenten. Leute, die seit vielen Jahren Erfahrungen in Kriegs- und Krisengebieten gesammelt haben und etliche Spezialisierungen besitzen. Es gibt aber auch Akademien wie ESA (European Security Academy), die Lehrgänge in Bereichen wie "Marksmanship", "Close Quarter Combat", "Close Protection", "Maritime Security" usw. anbieten. Diese Lehrgänge kosten aber einen Haufen Geld und niemand garantiert dir die Übernahme in einen professionellen Sicherheitsdienst. Es gibt durchaus auch weniger seriöse Firmen, die nicht unbedingt den kampferprobten Kommandosoldaten einstellen und sich mit einfachen ehemaligen Marinesicherungskräften für den Objektschutz von Schiffen zufrieden geben. Allerdings scheitern diese Firmen häufig schon beim Beschaffen von Waffen und/oder benötigten Papieren. Es sind dann auch keine AIDA-Schiffe zu bewachen, sondern rostige Kutter, die gerade so noch schwimmen. Von der Hygiene an Bord einmal ganz abgesehen.

Die Missionen eines Contractors sind meistens sehr gefährlich (Beispiel: Contractor von Blackwater, die im Irak von einer wütenden Meute zerfleischt wurden) und somit hast du zu nahezu 100 % keine Chance, je ein PMC zu werden, solange du eben nicht mindestens in einer Kampfeinheit mit Auslandserfahrung gedient hast. Und mit "Auslandserfahrung" meine ich nicht Enhanced Forward Presence, sondern ISAF.

Gehälter von ~1000 US $ am Tag sind in manchen Bereichen dieser Branche normal. Maritime Security Services sollen mittlerweile miserabel bezahlen, weil etliche Elitesoldaten aus Osteuropa diese Arbeit für weitaus weniger Geld machen, als Deutsche, Amerikaner, Engländer oder Franzosen. Doch man muss sich immer im Hinterkopf behalten, dass diese Missionen den Einsatz des eigenen Lebens erfordern können. Denn wenn die K**** am dampfen ist, holt dich kein MEDEVAC raus, kein SPz schießt dich raus. Du verreckst dort.

 "Für den Anfang braucht man ja.. " 

Klar, allgemein bekannte in Stein gemeißelte Einkaufsliste. 

Ich würde sagen am Anfang braucht man nur die Idee. In weiterer Folge schadet Rechts- und Wirtschaftswissen sicher nicht. Ich würde sagen das erste Jahr geht schon für umfangreiche Planung, Informationsbeschaffung, Kontaktaufbau usw. drauf. 

Du brauchst dafür nicht gleich 1000 Soldaten und so viel an Fuhrpark. Die Fallen sehr unterschiedlich aus, die Größen. Solch eine Organisation kannst du auch mit einem Unternehmen vergleichen. Wenn die Nachfrage da ist, kannst du größer werden und umgekehrt.

Wenn du zum Beispiel 10 Top-Ausgebildete Männer/Frauen mit Erfahrung hast, könntest du auch schon eine private Militärorganisation sein. Die wollen dann aber eher was in Richtung 5.000 -10.000 pro Monat ausgezahlt haben.

danke,so eine antwort wollte ich haben.So eine antwort bringt einen weiter und nit so eine wie:Musste nit deine Hausarbeit mache?“Also sollte man lieber auf die Qualität statt auf die Quantität schauen.Also lieber mehr für ein paar dutzend elite Soldaten ausgeben statt wenig für hunderte Rekruten?Danke nochmal für die Antwort

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@Roboboxing

Das macht sich am Anfang wirklich besser. Gerade dann hängt dein Erfolg auch vom Erfolg der Einsätze ab.

Es ist dann unglaublich wichtig, nicht durch vermurxte Einsätze zu glänzen, außerdem machst du dich als Dienstleister von Anfang an interessanter, wenn du mit gutem Personal aufwarten kannst.

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Nimm mich, ich bin eine EINMANNARMEE

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@crazyarda100

Ist ja jeder Staat mit Atomwaffen theoretisch auch. Da muss nur ein Mann einen Knopf drücken und Gegner = kaputt. :3

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