Wieviele islamistische Morde muss es in Europa pro Jahr geben, bis die Leute bereit sind, ihre Freiheit für strengere Überwachung und Kontrolle aufzugeben?

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20 Antworten

Was soll mehr Überwachung nutzen?

Die Taschen werden bei Großveranstaltungen sowieso kontrolliert.

Soll man Polizei auf die Straße schicken, um nicht nur Ausweis-, sondern auch Taschenkontrollen zu machen?

Hätten Sicherheitsleute auf dem Bahnsteig die Axt bei dem Würzburgtäter überhaupt sehen können, oder auch erst bei einer Taschenkontrolle? 

Soll man wirklich die Polizei um 20 %, oder gar 50 % aufstocken, damit man jeden, der unter Verdacht ist, Verbindungen zu solchen Netzwerken zu haben, lückenlos überwachen kann? wer soll das bezahlen können?

Sehen wir uns Israel an. Alle paar Wochen wird ein Bus von einem Selbstmordattentäter in die Luft gejagt, oder ein durchgeknallter Palästinenser erschießt Leute die friedlich im Straßencafe sitzen.

Trotzdem sind die Straßencafes in TelAviv und Jerusalem nicht leer.

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Es ist schon jetzt so dass immer mehr Menschen mehr Überwachung wollen um sicherer vor Terrorismus zu sein. Dies finde ich eine besorgniserregende Entwicklung. 

Denn was viele vergessen: Nur weil Terrorismus (in den seriösen Medien vor allem aber wegen der politischen Wirkung und nicht weil es ein großes Alltagsrisiko wäre) aktuell vorherrschendes Thema in den Medien ist heißt es nicht das für den Einzelnen die Gefahr groß wäre Opfer eines solchen Anschlags zu werden. Es gibt soviele Lebensrisiken (bestes Beispiel Verkehrsunfälle) über die wir uns kaum Gedanken machen die aber wesentlich wahrscheinlicher sind als Opfer eines Terroranschlags zu werden. 

Daher wäre es unverhältnismäßig für die Absicherung vor Terroranschlägen uns wesentliche Freiheiten nehmen zu lassen. 

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... weil in Israel ja so wenige Anschläge passieren.

Nicht die Überwachung ist das Problem, sondern in meinen Augen die personelle Ausstattung der Sicherheitsbehörden und ein vernünftiger Umgang mit den gewonnenen Daten.

Mehr Überwachung bedeutet nicht mehr Sicherheit.

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Und wann wachen die Menschen mal auf? Der IS ist nicht so mächtig wie es scheint. Sie bekennen sich einfach zu jedem Attentat um Angst und Schrecken zu verbreiten, obwohl sie am Großteil nicht einmal beteiligt sind bzw. es selbstständig agierende Täter sind die den IS einfach nur als Vorbild/Vorwand nehmen.

Davon abgesehen: Ja, die Sicherheitsvorkehrungen müssen deutlich verschärft werden. Das hat auch nichts mit Rassismus oder Nationalsozialismus zu tun sondern einfach gesunder Vorsicht. Die Flüchtlingsströme müssen unter Kontrolle gebracht werden (nicht gestoppt) und zwar so das jeder einzelne der einreisen möchte durchgecheckt wird, natürlich kommen so immer noch ein paar von den falschen rein aber das würde schon einige abschrecken bzw. man würde auch mehr von diesen geisteskranken erwischen. Und bei größeren Veranstaltungen bzw. Orten an denen sich viele Menschen aufhalten muss mehr Polizei/Security Präsenz gezeigt werden. Man kann nur hoffen das unsere Politiker endlich aufwachen, es kann doch nicht sein das in nur einer Woche so viel geschieht: Ansbach, Reutlingen, Würzburg, München und gestern wieder in Frankreich.

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Seltsam, dass es dir nur um "islamistische Morde" geht - ich würde da keinen Unterschied machen, ob es ein durchgeknalltern Moslem / Christ / Jude / Atheist / Buddhist / wasauchimmer ist.

Ein feiger Anschlag, wie ihn beispielsweise Breivik ausgeführt hat und sich als Opfer hauptsächlich Kinder und Jugendliche ausgesucht hat, ist mindestens genau so schlimm.

Wie die über 1000 Attacken auf deutsche Flüchtlingsheime allein heuer, davon über 90 Brandanschläge.

Und meine Freiheit würde ich für eine versprochene aber nicht zu gewährleistende Sicherheit nicht freiwillig aufgeben. Es zeigt sich, dass um so mehr Informationen gesamelt werden, um so schlechter wird die eigentliche Geheimdienstarbeit.

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Kommentar von earnest
27.07.2016, 14:26

Mal wieder die klassische Ablenkungsstrategie? 

Breivik war ein durchgeknallter Einzeltäter, der nicht mit dem Ruf "Gott ist groß" wahllos Menschen mordete.

Dein ablenkender Versuch eines Vergleich ist daher neben der Spur.

In der Frage geht es um islamistischen Terrorismus. Bleib bitte beim Thema.

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Ich finde es extrem traurig, dass man überhaupt darüber nachdenken muss. Was ist bloss mit dieser Welt los? Als hätte die Erde nicht schon genug Probleme, müssen wir uns auch noch über Terror sorgen machen. Im Moment habe ich Angst, dass der IS bald hier in der Schweiz zuschlägt und auf welche Art und vor allem wo sie hier zuschlagen werden. Die Leute müssen gar nichts. Sie müssen sich ihre Freiheit wegen den dummen IS-Leuten nicht nehmen lassen und das Leben geniessen. Strengere Überwachung und Kontrolle sind nicht durch die Freiheit bedingt, sondern durch die Politik, die Behörden usw. Die eigentliche Frage ist doch: Wie viele Morde noch, bis der IS endlich ausgeschaltet oder zunichte gemacht wird. Doch das grösste Problem ist: Niemand wird den IS ausschalten können, dafür sind sie viel zu tief vernetzt. Man muss einen Anschlag verhindern können, bevor er geschieht. Wie man in den Nachrichten lesen kann waren die letzten Anschläge durch psychisch labile Menschen ausgeübt worden. Der Appell ist hier: Kümmert euch um die psychisch kranken, bevor der IS sie unter ihre Fittiche nimmt!

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Kommentar von Referendarwin
28.07.2016, 12:26

Mein Appell an dich: Kümmere du dich doch um sie.

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Man könnte jetzt sicher Millionen oder Mrd. für eine bessere Überwachung investieren oder das Geld investieren um die Missstände im Nahen Osten abzubauen, bessere Bildung und Versorgung einzurichten und somit die Radikalisierung der Menschen - die eh alles verloren haben - evtl. mindern.

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Der Staat lauert schon darauf, dass er noch mehr überwachen kann, als er es ohnehin schon tut. Dadurch wird ja so zielsicher sien Macht vergrößert, was bei Staaten fast immer gewünscht wird. Es ist ja nun mal eine maßgebliche Funktion eines Staates kontrollierend in Aktion zu treten, so rechtfertigt er auch seine Existenz, seine Notwendigkeit, seine Unentbehrlichkeit.

Bis dato passiert in Deutschland nicht sonderlich viel in Sachen islamische Attentate und Morde. Es ist ein Charakteristikum Deutschlands und seiner Deutschen sehr rasch ins Hysterische zu verfallen.

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Ist alles eine Frage der Verhältnismäßigkeit. 

Der Zuwachs an Sicherheit durch die Einführung des Überwachungsstaates dürfte sich in Grenzen halten. 

Und Attacken, die mit Küchenmessern durchgeführt werden kann der Staat nie verhindern.

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vor einer grösseren überwachung könnte man vllt einfach besser kontrollieren wer hier hinein will und nur die reinlassen die keine gefahr sein werden und sich integrieren können und wollen.

der rest muss eben wieder gehen

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Wir haben allein in Deutschland 3.000 Verkehrstote jährlich, interessiert kaum jemanden. Das was zur Zeit passiert ist nur billige Meinungsmache.

Was soll passieren? Überwachungsstaat wie Nordkorea?

Wenn wir unsere Freiheit aufgeben haben die Verrückten genau das erreicht was sie wollen. Das darf nicht passieren.

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Kommentar von Agentpony
27.07.2016, 17:22

Wir haben allein in Deutschland 3.000 Verkehrstote jährlich,
interessiert kaum jemanden. ...

Doch, es interessiert so sehr, daß wir seit Jahrzehnten fast jedes Jahr sinkende Verkehrstote haben. Und dafür Milliarden investiert werden.

Insofern ist Dein Einwurf nicht nur thematisch, sondern auch faktisch daneben.

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Wozu einen Überwachungsstaat schaffen ? Das ist Quatsch !!

Fakt ist doch, das alle Terroristen sehr leicht zuzuordnen sind. Also muß man auch genau hier ansetzen mit den Kontrollen. Wir brauchen keine waschechten Europäer - die noch nie als Sympathiesanten aufgefallen sind - zur Vorsicht zu bespitzeln !  Generalverdacht gegen jeden - statt gegen die potentiell auffälligen Personen ?

Fängt der Staat einmal damit an, ist er verlogen genug, es bis zum Sankt-Nimmerleinstag genau so beizubehalten - das ist ja wohl hinlänglich bekannt.

Wir hatten schon viele Kriegsflüchtlinge hier - immer recht normal im Ablauf (so z.B. Ex-Jugoslawien als Flüchtlingswelle ) Die aufgetretenen Probleme waren nicht schön, aber auch nicht außergewöhnlich.

Jetzt kommen Araber, die seit Generationen nichts anderes kennengelernt haben als Randale und Terror. Kinder spielen dort im Sandkasten nicht mit Spielzeug - nein, sie spielen mit Papa´s kaputter Kalaschnikow und sind dann die Helden - das ist doch leider deren der Alltag !

Unsere europäische Politik - allem voran MUTTI und Co. ist nur zu verblendet, diese Realität endlich zu kapieren. Unseren deutschen "Ossis" hat man nach nur 4 Jahrzehnten unterstellt, das es erst eines Generationswechsels bedarf, um zu einer wirklichen Anpassung und Normalität zu kommen - wie lächerlich !!! - die arabischen Flüchtlinge, die seit Generationen auf Krawall gebürstet sind, sollen aber im 6-Wochen-Crash-Kurs zu Vorbild-Europäer werden? NOCH  LÄCHERLICHER !!!!

Welch eine Verblendung in deutschen Polit-Hirnen muß vorhanden sein, einen solchen harebüchenden Unsinn für machbar zu halten ?

Helfen muß man echten Flüchtlingen - ganz klar ! Aber nicht nach Mutti´s Art !

Die Flüchtlinge haben in der Heimat Angst um ihr Leben - läßt sich hier lösen !

Wofür müssen diese Flüchtlinge auf Lebenszeit integriert werden ? Dann sind es keine Flüchtlinge, sondern EINWANDERER ! Wozu müssen sie dem einheimischen Bürger gleichgestellt werden, wenn sie Flüchtlinge sind, die doch wieder in die alte Heimat wollen ?

Das ist doch eine politische Verlogenheit, die uns einheimischen Bürger dazu bringen soll, aus begründeter Angst auf UNSERE gesetzmäßig garantierten RECHTE freiwillig zu verzichten, und eine dubiose Art von Polizeistaat zu befürworten / erlauben !! 

Wir haben genug verlogene Überwachung - nur es trifft die Falschen !!

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Kommentar von wurzlsepp668
27.07.2016, 15:47

wenn es Fakt ist, dass Terroristen sehr leicht einzuordnen sind:

warum passieren dann Anschläge? nach deinen Ausführungen dürfte es dann keinen einzigen Anschlag geben, da die Polizei des jeweiligen Staates den Terroristen jederzeit unter Kontrolle (=überwacht) hat ....

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wenn du unbedingt deine Freiheit für "Sicherheit" aufgeben willst, dann wandere doch in ein Land aus, indem das der Fall ist.

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99 islamistische Morde, 23 von Linksextremisten, 54 von Rechtsextremisten, 17 von Separatisten und 9 von anderen religiösen Fanatikern...


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Eine viel zu späte Entscheidung noch für strengere Überwachung zu sorgen. Die Katzen sind nun mal vom Sack raus. 

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Was Israel macht ist deren Sache.
Hier wird keine Freiheit aufgegeben und nicht der Rechtsstaat.

Nur weil hier jemand 3 x Allah ruft, ist er noch lange nicht im Auftrag Allahs unterwegs oder überhaupt entschuldigt.

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Kommentar von Referendarwin
27.07.2016, 13:54

Ab wann ist es denn ein islamistischer Anschlag?

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Wahrscheinlich gar keine mehr, wird doch jetzt alles überwacht werden.

Aber die andere Frage ist, wird das auch wieder abgezogen sobald die Gefahr vorbei ist? Darüber sorgen sich viele und  das lässt die Leute stutzig werden, denn Staaten geben nur sehr schwer Kontrolle wieder ab.

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Da werden die Leute nicht gefragt werden.

Das werden die Regierungen so beschließen, auch um dem öffentlichen Druck zuvorzukommen. In Frankreich haben sie es schon so beschlossen - siehe die Verlängerung des Ausnahmezustands.

Frankreich ist dabei nur Vorreiter. Andere Länder werden nachziehen. Und Schengen - Reisen innerhalb der EU ohne Grenzkontrollen - ist mittelfristig mausetot. 

Gruß, earnest

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Mehr Überwachung bedeutet aber auch weniger Privatsphäre.

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Genau das will der staat doch!!!

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