Wieviele Flüchtlinge kann Deutschland noch aufnehmen? Gibt es eine theoretische Obergrenze?

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Das Ergebnis basiert auf 38 Abstimmungen

keine mehr 52%
2.000.000 und mehr 39%
500.000 5%
100.000 2%
1.000.000 0%
200.000 0%
50.000 0%

37 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
keine mehr

das kommt darauf an wie sehr einem Mensch, Natur und Umwelt am Herzen liegen. Wenn es keine Grenze nach oben gibt dann wird alles zubetoniert werden. Die Nahrung Importieren wir dann billig aus drittländern weil wir nichts mehr Anbauen können und niemand sich mehr was leisten kann.

Dann haben wir verhälltnisse wie z.b. in teilen China

https://www.welt.de/finanzen/immobilien/article113839942/Leben-in-der-Massensiedlung-mit-50-000-Nachbarn.html

"Ich bin zwar immer noch am Leben, aber trotzdem bin ich umgeben von vier Sargbrettern.“ – Bewohner einer Käfigwohnung

https://ze.tt/das-erstickende-leben-in-den-wohnsaergen-von-hongkong/

das betrifft aber generell zuwanderung.

Und Überbevölkerung und Anspruchsdenken.

Kannst Du mir erklären, wozu ein DINK-Ehepaar eine Wohnung (Haus) mit120qm Wohnfläche braucht?

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@wickedsick05

Weil ich jetzt weiß, daß Du keine Argumente hast.

Du bist nur so ein Die-Welt-geht-unter-Mensch.

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@SchakKlusoh

Willst Du den Leuten vorschreiben auf wievielen Quadratmetern sie zu leben haben? (Magst Du Diktaturen?)

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@Miaolaaa

Das ist ein Strohmann-Argument. Du versuchst mir etwas in den Mund zu legen.

Bitte wirf mir nur vor, was ich sage.

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Worauf zielst Du ab?

Maximal noch so und so viel und dann nie wieder welche? Oder so und so viele pro Jahr?

Bei der Diskussion solcher Themen muss man sich klar machen, welchen Rechtsstatus Flüchtlinge haben. Flüchtlinge können rechtlich aus 2 verschiedenen Gründen ein Bleiberecht erhalten: Menschen, die aufgrund ihrer Situation ein Recht auf politisches Asyl gemäß der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte erhalten (das sind konstant nicht sehr viele) und Menschen, die als Kriegsflüchtlinge Schutz gemäß der Genfer Flüchtlingskonvention erhalten (das werden mit jedem Krieg mehr), wobei der Schutz von Kriegsflüchtlingen de facto einem Menschenrecht gleichzusetzen ist. Beides darf nicht mit einem einfachen Gastrecht verwechselt werden. Gastrecht kann jederzeit verweigert oder beendet werden, ein Menschenrecht niemals. Eine feste Obergrenze ist also nicht nur in Deutschland verfassungswidrig, sondern sie ist in jedem Land illegal, das die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte und die Genfer Flüchtlingskonvention formal anerkennt.

Das heißt aber nicht, dass jeder bleiben darf, der bleiben möchte. Bleiben darf nur, wer die o.g. Kriterien erfüllt. Jeder einzelne hat Anspruch auf eine ordentliche und faire Prüfung seines Falls.

Wer weniger Flüchtlinge will, der muss Fluchtursachen beseitigen, eine andere Wahl gibt es nicht. In erster Linie bedeutet das, Kriege zu beenden, neue Kriege zu verhindern und keine Geschäfte mehr mit Gewaltherrschern zu machen.

bezogen auf jährlich und auf die nächsten paar Jahre...

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2.000.000 und mehr

Mal der Reihe nach...

Deutschland ist mit 82 Mio Menschen schon reichlich dicht besiedelt. Mir persönlich sagt die Bevölkerungsdichte, z.B. der Niederlande, überhaupt nicht zu.

Das heißt, ob 4 Mio Menschen mehr oder weniger in Deutschland leben halte ich für bedeutungslos, denn das ändert die Bevölkerungsdichte nicht wesentlich (+/- 5 %). Bei +20 Mio ändert sich aber eine ganze Menge (25 %).

Manche werden vielleicht denken +20 Mio sei völlig unrealistisch?

Der aktuelle Koalitionsbeschluß sagt aber etwas ganz anderes: +200.000 pro Jahr bedeuten nämlich +2 Mio in 10 Jahren, bzw. +10 Mio in 50 Jahren - ach nein, da müssen wir ein wenig korrigieren, denn wenn wir +10 Mio zusätzlich in Deutschland eingebürgerte Menschen haben, die aus Regionen mit hoher Geburtenrate stammen und 2 Generationen verstreichen, dann haben wir bereits nach 2 Generationen locker 100 Mio in Deutschland lebende Menschen.

Die andere Frage - wen müssen wir überhaupt aufnehmen?

Tatsächlich nur echte Asylbewerber nach dem GG - alle anderen Verträge könnten wir notfalls auch kündigen. Ob wir das wollen ist eine andere Frage - ich meine, daß wir gemäß UN- und EU- Richtlinien Flüchtlinge aufnehmen können und sollten - das sind aber keine 200.000 pro Jahr, sondern nur ein Bruchteil davon.

Warum?

Ich glaube nicht, daß wir z.B. Frankreich ein inhumanes Verhalten vorwerfen können, aber Frankreich nimmt sehr viel weniger Flüchtlinge auf als Deutschland.

Sagen wir mal, wenn wir jeden mit Asylanspruch und jeden mit subsidiärem Schutzstatus aufnehmen und keinen sonst, dann kommen wir allerhöchstens auf 50.000 Flüchtlinge pro Jahr.

Man darf bei alldem nämlich nicht übersehen, daß es für Flüchtlinge unglaublich schwierig ist Deutschland überhaupt legal zu erreichen. Das geht tatsächlich nur per Flugzeug oder per Schiff, aber nicht auf dem Landweg. Auf dem Landweg kommt absolut jeder über einen sicheren Drittstaat. Diese Menschen müssen wir nur gemäß der vereinbarten EU-Verteilungsquote aufnehmen.

Von alledem abgesehen - Deutschland ist definitiv nicht für das Elend mancher Regionen dieser Welt verantwortlich, aber wir tun aktuell, als wären wir das.

Es ist trotzdem sinnvoll, wenn wir besonders die Regionen mit starken Migrantenströmen fördern. Wir sollten aber vor allem fördern, daß diese Menschen in ihrer Heimat bleiben - durch Flucht entziehen sie ihren Heimatländern auch Ressourcen. Wenn sie aber hierher geflohen sind, dann sollten wir sie ausbilden und Anreize bieten, daß sie möglichst freiwillig zurückkehren und in ihrer Heimat am Aufbau mitwirken.

Allerdings - wenn sie das nicht tun, dann berechtigen weder ein Asylanspruch, noch ein subsidiärer Schutzstatus, daraus ein Recht auf die deutsche Staats-angehörigkeit abzuleiten. Wenn also der subsidiäre oder Asylgrund wegfällt, dann können diese Menschen auch zur Rückwanderung gezwungen werden.

Also 2 Mio oder mehr bedeutet nicht pro Jahr oder pro 10 oder 50 Jahren, sondern insgesamt sehr langfristig und zwar auch dann, wenn die Weltbevölkerung sich verdoppeln sollte (was allerdings unwahrscheinlich ist).

Aber die Grünen sagen, wir bräuchten noch ca. 10 Millionen um den Fachkräftemangel und die Demographie zu retten...

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@Miaolaaa

Ich darf mal Helmut Schmidt zitieren:

"Wenn die Industrie mehr Facharbeiter benötigt, dann soll sie die gefälligst ausbilden!"

Tatsächlich benötigen wir die aktuell nicht - etliche Menschen in Deutschland leben nämlich von Hartz IV oder von durch das Arbeitsamt geförderte Jobs - warum werden die nicht motiviert und anständig ausgebildet?

Langfristig haben wir aber viel zuviele Menschen, die der Arbeitsmarkt garnicht benötigt. Jedenfalls dann nicht, wenn wir bei der 40-Std-Woche bleiben.

Die Rationalisierungseffekte moderner Technologien werden von den Politikern nämlich garnicht berücksichtigt - aber es schert die ja auch nicht, was in 20 Jahren sein wird, denn das ist weit jenseits der aktuellen Legislaturperiode.

Um allen Menschen eine Arbeitsmöglichkeit zu garantieren müßten wir bereits heute eine 30-Std-Woche anpeilen und in fernerer Zukunft eine 20-Std-W.

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@Miaolaaa

Dann sollte ein paar Leute weniger in die Politik gehen und selber mit anpacken.

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@zetra

Gute Idee!

Früher sagte man ja "Wer nichts wird, wird Wirt!"

Heute wird man offenbar Politiker, wenn man von allem nur seichte Ahnung hat!?

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