wieviele Dateien Passen in einen Windows-Ordner oder Linux-Ordner?

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2 Antworten

das was du mit öffnen eines Ordners bezeichnest ist, wenn da Grafik im Spiel ist, viel mehr als nur die Anzeige des Inhalts. Sowohl der Windows-Explorer als auch unter Linux-KDE der Konqueror versuchen (je nach Einstellung) Bilder gleich im Miniformat anzuzeigen. Das kostet viel Rechenzeit.

Da ist es schon günstiger wenn die Anzahl der Dateien in dem betreffenden Directory nicht zu groß wird.

Bei externen Datenträgern (über langsame USB-Ports ) kommt dann noch die Übertagungszeit hinzu. In solchen Fällen wird die Zeit auch dann größer, wenn man einfach nur

dir bzw. bei Linux ls aufruft.

Die Liste mit den Datei-Namen und der zugehörigen Zeiger auf die Inhalte der Dateien ist im Prinzip auch nur eine Datei. Moderne File-Systeme begrenzen die Anzahl der Dateien in einem Verzeichnis wohl nur dadurch, dass die maximale Dateigröße dafür erreicht ist. Wie groß die bei ext2, ext3, ext4 oder reiserfs ist, kann man sicher irgendwo nachlesen. Das sollte aber außerhalb des derzeitigen Bedarfs liegen.

Unix-Systeme (bei Linux wird das aber kaum im privaten Bereich benutzt) gestatten Limits u.a. für die Größe des user-disc-space. Dadurch gibt es dann schon eine erreichbare Begrenzung. Aber auch das ist einstellbar.

Was laenger dauert ist die grafische anzeige .... lasse es Dir mal in einer konsole anzeigen, da ist der unterschied mimimal und nur der zeichenausgabe geschuldet. Ausgelesen werden die dateien im Ordner anhand der angaben vom dateisystem, diese auslesen dauert ms ..... was dann ein wenig dauern kann ist die grafische anzeige - schriftausgabe- und die zuordnung der datein. Entscheident ist damit nicht das OS, sondern das Dateisystem und deren interne verwaltung, denn dort ist das entsprechende gespeichert.
Die anzahl wird soweit ich weiss nur global durch entsprechende Inodes und deren maximale anzahl begrenzt

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