Wieviele Bilder hatten die Stummfilme damals pro Sekunde?

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Das menschliche Gehirn nimmt ab etwa 14 bis 16 Bildern pro Sekunde (das ist individuell verschieden) aufeinanderfolgende Bilder als scheinbar bewegte Szene wahr, weswegen die Bildfrequenz bei Kinofilmen in der Stummfilmzeit, nach einer experimentellen Anfangsphase, auf 16 Bilder pro Sekunde festgelegt wurde. Viele späte Stummfilme wurden jedoch mit höheren Bildfrequenzen, wie z. B. 22 fps, aufgenommen. Mit der Einführung des Tonfilms wurde die Bildfrequenz auf 24 fps festgelegt, da die Tonqualität bei 16 fps nicht ausreichte.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bildfrequenz

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LG, und schönen Abend!

Ja aber ich muss ja wissen wieviele Bilder die ersten Stummfilme hatte, dann wahrscheinlich ab 14 Bildern, danke dir.

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@user50013

fps bedeutet frames per second..

Also soviel wie Bilder pro Sekunde... ? und jetzt lies meine Antwort am Besten nochmal durch und verstehe.. :D

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@user50013

Am Anfang, also bei den ersten Stummfilmen 16 Bilder pro Sekunde.. später dann 22 Bilder pro Sekunde, und als der Ton eingeführt wurde, filmte man mit 24 Bilder pro Sekunde, da bei 16 Bildern pro Sekunde die Tonqualität zu schlecht wäre.

Also 16 Bilder pro Sekunde ist die Antwort die du suchst

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Die Bildfrequenz (präziser: Bildwechselfrequenz) ist ein Begriff aus der Film- und Videotechnik. Sie bezeichnet die Anzahl der Einzelbilder bzw. Bewegungsphasen, die in einem bestimmten Zeitabschnitt aufgenommen werden. Eine ausreichend hohe Bildfrequenz macht sich Nachbildwirkung zunutze und ermöglicht dem Betrachter, eine Sequenz von Einzelbildern als fortlaufende Bildfolge zu betrachten.

Die Abkürzung fps (für das englische Frames per Second) bezeichnet bei Film- und Videoaufnahmen sowie bei graphischen Computeranwendungen die Anzahl der (sich ändernden) Bilder pro Sekunde.

Das menschliche Gehirn nimmt ab etwa 14 bis 16 Bildern pro Sekunde (das ist individuell verschieden) aufeinanderfolgende Bilder als scheinbar bewegte Szene wahr, weswegen die Bildfrequenz bei Kinofilmen in der Stummfilmzeit, nach einer experimentellen Anfangsphase, auf 16 Bilder pro Sekunde festgelegt wurde. Viele späte Stummfilme wurden jedoch mit höheren Bildfrequenzen, wie z. B. 22 fps, aufgenommen. Mit der Einführung des Tonfilms wurde die Bildfrequenz auf 24 fps festgelegt, da die Tonqualität bei 16 fps nicht ausreichte.

Durch Aufnahme und nachfolgende Wiedergabe von Bildmaterial mit unterschiedlichen Bildfrequenzen können Effekte wie Zeitraffer oder Zeitlupe erzielt werden.

Auch bei Fotoapparaten findet sich heutzutage die Angabe der Bildfrequenz als Kennzeichen für die Geschwindigkeit, mit der Bilder in Folge fotografiert werden können. Dabei ist zu beachten, dass digitale Fotoapparate ihre maximale Bildfrequenz meist nur wenige Fotos durchhalten können, da die Bilddateien nicht so schnell gespeichert werden können, wie sie aufgenommen werden.

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