Wieviele Bezugspersonen sind für ein Kind gut?

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4 Antworten

Viele Menschen sollten im günstigsten Falle einen Menschen durch das Leben begleiten. Das Kind sucht sich denn schon "seine Menschen" aus, zu dem es das meißte vertrauen hat. Für gewöhnlich sind es wohl die Eltern. Aber auch Geschwister, Großeltern, Freunde können enge Bezugspersonen sein. Aber heute wissen wir ja auch, dass die lieben Menschen die ein Kind aufziehen nicht ausreichen, viele suchen ihre leiblichen Eltern lebenslang. Wir wollen wohl wissen so unsere biologischen Wurzeln sind. Das sind denn zwar nicht Bezugspersonen im Sinne wie die Frage gemeint ist, aber eben auch wichtig. LG Lotusblume

Ich meine, das Kind braucht mindestens eine Person mit der es jeden Tag Kontakt hat. Wie viele Personen zusätzlich noch ein Kind "verkraften" kann, da glaube ich nicht, dass es eine Obergrenze gibt. Kinder mit vielen Kontakten fremdeln meist nicht. Es ist also durchaus positiv, wenn es mit vielen Leuten zusammen ist. Bei welchselndem Bezugspersonenkreis - 1 Woche bei dem - die andere Woche bei dem - rund um die Uhr - bei mehr als 2 Personen - wäre ich skeptisch.

Die Meinung von andreas48 kann ich überhaupt nicht teilen.

Ich denke, dass es kein "Zuviel" an Bezugspersonen geben kann und keinesfalls müssen das nur die Eltern sein.

Auch Kinderpsychologen sagen, dass es beispielsweise absolut nicht schädlich ist, wenn die Mutter arbeitet, solange das Kind eine feste Bezugsperson wie Großmutter, Tagesmutter oder Erzieherin hat und solange die gemeinsame Zeit, die Mutter und Kind haben (Wochenende, Abend), sinnvoll und intensiv genutzt wird.

Je mehr Bezugspersonen da sind, auf die das Kind sich wirklich verlassen kann, desto größer ist doch auch seine Auswahl, an wen es sich mit Problemen wenden kann.

Außerdem lernt es so früh verschiedene Ansichten und Meinungen kennen und das kann einem Kind bei seiner Entwicklung zu einem offenen, toleranten Menschen nur guttun.

Unter verschiedenen Bezugspersonen verstehe ich aber NICHT wechselnde Bezugspersonen, also z.B. ständig neue Lebenspartner der Mutter, es sollte schon eine Regelmäßigkeit, eine gewisse Verlässlichkeit da sein.

vielleicht definieren wir Bezugspersonen unterschiedlich..ich verstehe darunter, die Menschen die in allererster Linie dem Kind Erziehung und alles andere zukommen lassen und da würde ich niemals zuviele Personen einführen, weil das dann meist Streit und ähnliches nach sich zieht..ABC hat aber gesagt: usw. usf.

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@andreas48

Klar, Regeln müssen und dürfen nur die Eltern aufstellen, das sehe ich genauso wie du. Sie alleine dürfen auch nur Entscheidungen treffen. Alle anderen Bezugspersonen haben sich an die Vorgaben der Eltern zu halten. Nichtsdestotrotz schadet es Kindern aber nicht, auch andere Sichtweisen kennenzulernen und ihren Horizont zu erweitern.

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@Wishmaster

da pflichte ich natüröich zu...aber das sind halt nicht in den ersten Lebensjahren die Bezugspersonen..sondern eben nette und liebevolle Menschen, die am wohlergehen des Kindes teilhaben wollen, sollen und müssen

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Dieser Meinung schließe ich mich auch vollkommen an. Denkt man an die Naturvölker, wo Kinder von allen Stammesangehörigen betreut und erzogen werden, stellt sich so eine Frage gar nicht.

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Aha, und das Wort Papa kommt nicht vor!

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@marxx

"Papa" ist für mich bei "Eltern" eingeschlossen. Sowohl bei der Frage nach der Berufstätigkeit als auch bei der neuer Lebenspartner habe ich die Mutter als Beispiel gewählt, da es z.B. niemand in Frage stellt, ob denn der Vater berufstätig sein darf und da die Realität nunmal so aussieht, dass der Großteil der Kinder, die bei nur einem Elternteil aufwachsen, eben bei der Mutter leben, obgleich ich natürlich weiß, dass es auch umgekehrt sein kann.

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es gibt genau 2 Personen in der Regel für ein Kind, das sind Mama und Papa als Bezugspersonen..und für die anderen gilt oder sollte frundsätzlich gelten in sinngemäßer Form: Angucken erlaubt..Anfassen nicht...

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