wieviele bezugspersonen kann ein pferd ca. haben?

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eines vorweg: pferde vergessen nicht!

mir ist zb. die freundschaft des pferdes und die kommunikation mit dem pferd wichtig. man kann auf diese weise mit einem pferd zum reinen vergnügen arbeiten, ohne dass das pferd es als arbeit empfindet es ist spiel. spielend lernen...

pferde lieben regelmässigkeit, aber sie lieben nicht schema F. wenn du den ablauf spannend gestaltest und immer wieder variierst, wird das pferd aufmerksam und interessiert mitarbeiten - es will wissen, was sein "kumpel" sich als nächstes ausdenkt.

der übliche ablauf ist ja

  • pferd hereinholen

  • putzen und hufpflege

  • anlegen der ausrüstung

  • arbeit auf platz, im gelände...

warum? warum nimmt man nicht das halfter und geht auf die koppel (oder geht ohne halfter auf die koppel), um dort mit dem pferd zu arbeiten? abstreichen, führen, geschicklichkeitsübungen. mach DEINE übungen. pferde können sehr wohl differenzieren.

sie können allerdings vieles riechen, was menschen nicht riechen können - ihr geruchssinn ist fein genug für die wahrnehmung der botenstoffe, die wir über die haut bei unterschiedlicher stimmungslage abgeben. ein pferd kann man nicht belügen.

bist du eifersüchtig, spürt die stute das - du riechst "angespannt" und du bist nicht ganz bei der sache. dein ziel ist nicht, gut mit dem pferd zu arbeiten und zu erreichen, dass die arbeit dem pferd freude macht, sondern genauso gut, wie, oder besser zu sein, als deine freundin. du gibst über die haut einen der stärksten geruchsstoffe überhaupt ab - kortisol und adrenalin aus deinem körper wird vom pferd aufgenommen - und das pferd als sozial orientiertes tier reagiert, oder besser gesagt, sein körper reagiert ohne sein zutun, indem es aufgrund der vermeintlichen gefahrensituation dieselben hormone produziert und dementsprechend reagiert: unkonzentriertheit, erhöhte fluchtbereitschaft, wachsamkeit... dann fehlt nur noch eine ungerechtfertigte strafe oder dass du laut wirst und so manches pferd tickt dann regelrecht aus.

der reiter sagt dann: ich hab doch genau dasselbe gemacht, wie sonst auch - hat er auch, jedenfalls nach aussen hin. in wirklichkeit hat er aber auf das pferd einen warngeruch abgegeben...

entspann dich... mach atemübungen... pferd NICHT anbinden. streich das pferd so lange ab, bis DU dich wohlfühlst - du wirst merken, die stute entspannt sich und richtet dennoch ihre aufmerksamkeit auf dich. wenn du jetzt aus dieser entspannten situation mit führtraining beginnst - und zwar von ort und stelle aus - wirst du feststellen, wie es dem pferd geht. du kannst es fühlen... und du kannst es sehen... das ganze pferd bekommt eine "runde" getragene oberlinie, das pferd läuft vorwärts-abwärts... das geht auch von oben... aufsitzen, das pferd von oben her locker überall abstreichen wohin du gelangen kannst - hals, genick, mähnenkamm, schultern, rippenbogen, nieren, kruppe. wenn du merkst, dass das pferd sich entspannt hat (und das merkt man!), kannst du losreiten - einfach bloss eine kleine hilfe zum antreten. lass die stute das tempo vorgeben...

ein pferd, das du so arbeitest, erinnert sich an dich...

wenn ich mit einem pony arbeite, vergesse ich alles um mich her...

wenn du locker und konzentriert bist, klappt die übung. denn auch das überträgt gerüche (pheromone) und winzige, von dir selbst unbemerkte gestik- und mimiksignale. sozusagen ein "alles ist gut - lass uns miteinander kommunizieren".

wenn du dem pferd nur leckerchen bringst, wird es GIERIG, wenn du was spannendes (oder auch entspannendes) mit ihm machst, wird es NEUGIERIG...

wieviele bezugspersonen ein pferd haben kann? soviele, wie es interessant genug und der aufmerksamkeit wert findet... einige wenige pferde mögen gar nicht mit menschen kommunizieren, sondern nur mit ihresgleichen, manche haben EINEN menschen (achal tekkiner zb. scheinen rassebedingt dazu zu neigen), manche zwei, manche aber auch gleich ein ganzes dutzend.

eins noch zum abschluss: die besten chancen, bezugspunkt nummer eins zu sein, hat derjenige, der regelmässig das futter bringt... nicht selten ist der hinterletzte stallbubi derjenige, der das ross bei unangenehmen tierarztaktionen als einziger problemlos handlen kann...

aber unabhängig davon sind pferde durchaus in der lage, zu menschen futterunabhängige freundschaftliche beziehungen aufzubauen.

danke fürs sternchen.

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Hey Deswegen würde ich mir nie ein Pferd mit einer Freundin teilen, weil man sich vorallem in der Pubertät echt schnell in die Harre kriegt und dann(wie auch schon unten genannt) das Pferd am meisten dabei leidet! 2 Bezugspersonen sind schon o.k also mach dir da mal keine Sorgen das euer Pferd nur deine BFF als Chef sieht. Ich glaube ja, dass wenn ihr sagt, dass jeder immer umgefähr gleich oft in den Stall fahrt, wird das nie ein Problem werden. P.S versucht euch nicht zu oft in die Haare zu kriegen, denn wie ja jeder Pferdefreund weiß, merkt das ein Pferd und dann kann es sein, dass sich eure Stimmung auf euer Pferd überträgt und dann viel Spaß !!

Viel Glück noch :D GGLG

Und genau deswegen funktioniert das NIE wenn sich zwei abffiue ein Pferd teilen... weil wenns Hoppa bei Freundin A einen Millisekundenbruchteil schneller reagiert, ist B eifersüchtig...

Pferde können durchaus mehrere Bezugspersonen haben. Aber das müssen nicht unbedingt die sein, die es sich wünschen.

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