Wieviele Abgaben muss ich machen, wenn ich bei einem Minijob über die 52 Stunden komme und welche Abgaben muss ich als Student zahlen?

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5 Antworten

Die Steuern sind nicht dein Problem, bei Steuerklasse 1 fallen in dem Bereich noch kein an. Aber Sozialabgaben sind von Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu entrichten. Studenten sind aber nur rentenversicherungspflichtig.

Die 450,- € Grenze darf zweimal jährlich überschritten werden, wenn

  • Dies unvorhergesehen war
  • Der Mehrverdienst ausgeglichen wird und im Jahr insgesamt 5.400,- € nicht überschritten werden.

Als Student, solltest du ohnehin lieber eine Werkstudententätigkeit ausüben, dann bist du die Verdienstgrenze los.

Die Antwort von nonamestar trifft nicht zu.

Vorausgesetzt du erhälst den Mindestlohn von 8,50 €, macht das im Monat 450,50 €, und der Arbeitgeber ist gehalten, eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in der Gleitzone zu melden - sonst kriegt er ein Problem bei der nächsten Betriebsprüfung.

Unter 450 € zahlst Du nichts, der Arbeitgeber alle Abgaben - darin enthalten auch pauschale Lohnsteuer. Deswegen ist auch ein Minijob mit einer Gesamtbelastung von 30% das teuerste Arbeitsverhältnis, das ein Arbeitgeber eingehen kann.

Über 450 € besteht hingegen die Möglichkeit der Anstellung als Werkstudent.
Dann zahlst du lediglich einen reduzierten Satz in die Krankenversicherung.
auch für den AG rechnet sich das.

Eine Anstellung als Werkstudent unter 450 € hingegen gibt ebenfalls ein Brett bei der nächsten Betriebsprüfung.


D aaber dieser Überschreitung nicht zum Regelfall wird, ist es doch nicht Pflicht dies zu melden oder? Auch da ich eigentlich nicht über die 450 komme.
Und wie hoch ist denn durchschnittlich der reduzierte Satz für die Krankenversicherung?

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52 Std x 8,50 € macht 442,00 €. Da lag er doch bisher locker im Minijob-Bereich, wie kommst du auf 450,50 €?
Außerdem sind Werkstudenten befreit von KV/PV/AV. Nur in der RV besteht Versicherungspflicht.

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@MenschMitPlan

Die Ummeldung von Aushilfe zum Werkstudent würde ja auch für mich bedeuten, dass ich über 52 Stunden arbeiten müsste und das würde ich nicht schaffen.
Zähle ich dann jetzt für einen Monat als Werkstudent oder wie hattest du das gemeint?
Sorry ich habe so gut wie 0 Plan von der Materie.

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@MenschMitPlan

Im Dezember 2016 habe ich 77 Stunden in einem Minijob gearbeitet, wo jede Stunde mit 8,50€ vergütet wird

Ich komme auf 654,50 Euro.

Steuerpflicht nein, Rentenversicherungsabgaben ja.

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@MenschMitPlan

52 Std x 8,50 € macht 442,00 €. Da lag er doch bisher locker im Minijob-Bereich, wie kommst du auf 450,50 €?

Die Frage lautet "ÜBER 52 Stunden". Und was ist wohl 52 + 1 ?

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Erst einmal Gratulation zu zurück in die Zukunft!

Geh einfach zu Deinem Sachbearbeiter im Finanzamt, nimm alle Deine Bestätigungen für Auslagen (Miete, Energie, Arbeitsmittel inklu. Abos von Zeitungen, ..., mit, wenn überhaupt etwas zu bezahlen ist, zahlst Du das auch aus Deiner schmalen Studenten-Portokasse. - Das FA gewährt aber auch Ratenzahlung wenn Du gerade keinen € 50er übrig hast.

Tut mir leid, aber dieser Beitrag hilft mir garnicht. :D

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Vollkommener Quatsch. Das Finanzamt interessieren 0 Euro Lohnsteuer unterhalb der Belastungsgrenze bei Klasse 1 nicht. aber die in "Deutsche Rentenversicherung" umgetaufte BfA interessiert das wohl.

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Du musst zunächst Steuern zahlen (der AG muss sie abführen) - aber beim Lohnsteuer-Jahresausgleich bekommst Du sie zurück wenn Dein Jahresverdienst 5400 Euro nicht übersteigt.

Berechnung der Abgaben: www.nettolohn.de

Kannst du mir sagen wieviel das an Steuern ist bei 654,50?

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@Plotz

Tut mir leid für die Fragen, aber wieviel wäre das bei 654,50 ?
Und bekomme ich die auch wieder?

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@LJohnny1994

Das kommt drauf an in welcher KV Du bist. Die nehmen neuerdings unterschiedliche Zusatzbeiträge. Und zurück bekommst Du von der Sozialversicherung nichts.

Wie hoch die Belastung ist, kannst Du Dir anhand der vorgegebenen SV-Sätze selber ausrechnen. Sonst artet das langsam in kostenlose Steuerberatung aus.

Jedenfalls nicht viel, das sei verraten.

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