Wieviel zahlt das Finanzamt für einen Steuerberater?

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5 Antworten

Das Finanzamt erstattet überhaupt keine Kosten. Je nach Art der Tätigkeit kann es sich ( ggf. anteilig) um Werbungskosten/ Betriebsausgaben handeln, welche das zu versteuernde Einkommen mindern.

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Kommentar von RPeter54321
01.02.2017, 17:38

Hab mich mit dem Steuerberater vertan. Ich meine die Kosten für die Lohnsteuerhilfe. Es gibt doch in der Lohnsteuerformular den Abschnitt wo man das angeben kann Lohnsteuerhilfe- Software oder Lektüre.

Da wollte ich wissen zu wieviel Prozent das angerechnet wird.
Ob es sich nun lohnt im Jahr ca 150 € Vereinsbeitrag zu Zahlen oder halt die Software jedes Jahr zu kaufen.

Wenn nichts gezahlt wir ist es klar, dann Software. Wenn nun aber der Beitrag für die Lohnsteuerhilfe zu 100 % dann doch lieber mit Hilfe.

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Kommentar von Steuerbaer
01.02.2017, 18:28

Der Artikel beschreibt den Sachverhalt an und für sich ganz richtig, benutzt aber falsche und damit mißverständliche Ausdrücke. Wenn der Steuerberater bei der Ermittlung der Einkünfte hilft (z.B. Gewinnermittlung bei selbständig Tätigen/ Anlage N bei Arbeitnehmern) handelt es sich um anrechenbare Kosten. Der verwendete Begriff "absetzen" impliziert, dass man den Betrag dann 1:1 erstattet bekommt - das funktioniert so allerdings nicht. Die Steuergutschrift hängt vom individuellen Steuersatz ab. Liegt dieser beispielsweise bei 30 %, dann wirken sich auch nur 30 % steuerlich aus. Der Anteil, der auf nicht berufsbezogene Tätigkeiten entfällt ( Ausfüllen des Mantelbogens) sind dazu überhaupt nicht anrechenbar.

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Gar nichts zahlt das Finanzamt. Früher konnte man die Rechnungen eines Steuerberaters im Folgejahr absetzen. Inzwischen nicht mehr.

Unter Umständen lohnt sich die Investition aber je nach Komplexität.

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Kommentar von sunshiinelife
01.02.2017, 17:22

Ich glaube man konnte um die 57 Euro in der Steuererklärung angeben. 

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Kommentar von kevin1905
01.02.2017, 17:44

Meine StB kosten setze sich als Betriebsausgaben ab. Sie sind eindeutig betrieblich veranlasst (EÜR, KStE, Bilanz, UStVA, UStE, GewStE, EStE).

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Steuerberater, Lohnsteuerhilfeverein und Steuersoftware sind drei verschiedene Paar Schuhe.

Die Ausgaben dafür mindern dein zu versteuerndes Einkommen. Du zahlst auf ein vermindertes Einkommen auch verminderte Einkommenssteuer.

Sagen wir mal du hast regulär 25.000,- Einkommen und 15,65% persönlichen Steuersatz, macht 3.913,00 Steuern.

Jetzt gibst du 500,- für einen Steuerberater aus.

Zu versteuerndes Einkommen 24.500,- persönlicher Steuersatz 15,38%. Macht 3.769,00 Steuern.

Du zahlst also ~ 144,- weniger Steuern.

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Mach es selber es lohnt sich nicht. Ausser du bist selbständig und hast viel Erfolg etc dann ist es klar das man einen nimmt, aber ansonsten, nein

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Wieviel wird von den Kosten des Steuerberaters vom FA erstattet?

Gar nichts. Das war ja mal einfach.

Hint:

Entweder die Kosten sind betrieblich bedingt, oder ganz schlicht Privatausgaben. Letztere sind - wie der Name schon sagt - Privatsache, Erstere BA.

Bin gerade am Überlegen, ob ich nicht doch eine Software hole.

Wenn man sich auskennt und weiss, was man wie angeben muss, dürfte das in vielen Fällen genügen. Ansonsten empfiehlt sich wenigstens die Lohnsteuerhilfe, respektive der Berater.

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