Wieviel Wahrheit steckt im Tarot?

14 Antworten

Beim Tarot geht es nicht nur darum, sich die Zukunft zu legen, sondern auch darum, sich mit Esoterik, Religion und Gott zu befassen. Es steckt viel Wahrheit darin, vor allem wenn man mehr über die einzelnen Karten lernt.

Hallo pingpong!

Sinn und Zweck des Tatrotlegens ist empfängliche Leute damit in eine oder andere Richtung beeinflussen-lenken zu können. Es gibt die "Sich erfüllende Prophezeihung" aber nur dann, wenn der "Probant" mit seinen kreisenden Gedanken die Geschehnisse unbewußt in die vorgegebene Richtung lenkt.Wenn Dir jemand etwas gutes vorausgesagt hat, und Du dadrüber ewig nachgrübelst, wird es höchstwahrscheinlich eintreffen.(Weil Du Dich unbewußt dementsprechend verhältst.) Wenn Dir jemand etwas fürchterliches vorhergesagt hat, und Deine Gedanken sich ewig mit dem Unglück+Krankheit beschäftigen, wirst Du sie unweigerlich "anziehen" (Weil Du Dich .....). Wie Barnum es treffend gesagt hat, "In jeder Minute wird ein Schwachkopf geboren, der sich unbedingt täuschen und lenken lassen will!" Am Besten Dich gar nicht davon beeindrucken lassen!

Hoffentlich war ich verständlich!

Gruß: Isabella Blunt

Hallo #pingpongman, zunächst ist es nicht die Frage nach "dem Tarot", sondern wie sehr Deine Freundin die erhaltenen Aussagen (für sich negativ) interpretiert. In dem Sinne werden beim Kartenlegen allgemein Sehnsüchte und Befürchtungen direkt angesprochen, an die zu denken man/frau sich sonst verbietet.

Nun zum Tarot: dieses Kartenspiel aus 78 Karten liegt in über 100 Bildversionen vor. Zudem gibt es eine Vielzahl von Legesystemen. Näheres bei Wikipedia.

Beim Legen entsteht nun eine feinstoffliche Verbindung zwischen KartenlegerIn und KlientIn. Diese Verbindung ermöglicht im Gespräch eine "Interpretation" des Kartenbildes. So gesehen gibt es "im Tarot" keine "Wahrheit". Allerdings können angelegte, noch nicht offenbare, mögliche Entwicklungen erahnt und ausgesprochen werden. Diese Entwicklungen sind jedoch immer auch wieder beeinflussbar und veränderbar.

Informationen für Dich, @pingpongman:

1) Frauen, die Karten legen, heißen nicht "Trulla". Wenn Du hier nicht nur Statements von naiven und unwissenden Laien, Teenagern, bibelgläubigen Fundamentalisten oder Kartenlege-Gegnern haben möchtest, sondern auch Wert auf die Erklärungen legst, die Dir erfahrene Kartenleger geben können (wer sonst sollte Deine Fragen beantworten können?), dann solltest Du diese nicht schon in Deiner Frage beleidigen. Die "Trulla" hat die Karten gelegt, weil Deine Freundin das wollte. Deine Freundin ist mündig und für sich selbst verantwortlich. Ihr wären die Karten nicht gelegt worden, wenn sie dies nicht gewünscht hätte.

2) Insbesondere der Tarot ist KEIN "Orakelwerkzeug", mit dessen Hilfe man versucht, einen Blick in die Zukunft zu erhaschen. Man nutzt ihn insbesondere zur Reflektion des Entwicklungs- und Lebensweges, hier spielen bezüglich Zukunft lediglich Tendenzen eine Rolle, wichtiger ist aber die Erkenntnis, wie die Situation sich gerade jetzt zeigt - und welche Faktoren in der Vergangenheit zu dem heutigen Stand der Dinge oder zu einer inneren Haltung geführt haben.

3) Der Tarot ist nicht mehr als ein historisches, tiefenpsychologisches Reflektionsspiel (Anfänge wahrscheinlich im 14. Jhrh., Italien u. Spanien), das über überlieferte Symbole aus dem Lebensalltag sowie über die inneren und äußeren menschlichen "Entwicklungsstationen" arbeitet. Die Intuition bzw. die anregende Wirkung der Symbolik auf das Unterbewusstsein kommen da noch hinzu.

Da der Tarot weder Magie, Hexerei oder Zauberei, sondern reine Tiefenpsychologie ist, arbeiten auch manche Psychologen mit ihren Patienten hier und da über den Tarot, um Bilder aus dem Unterbewusstsein anzuregen und die Inhalte zu thematisieren.

Der Tarot ist also entgegen der Behauptungen der meisten Unwissenden, die hier antworten, KEIN Mittel zur Kenntnisgewinnung bezüglich zukünftiger Geschehnisse. Das stellen sich uninformierte "Esoterikgegner" nur so vor. Die hier lesbaren Aussagen dieser uninformierten Leute entsprechen exakt dem Glauben und Klischee, das in unserer Gesellschaft über Dinge wie Kartenlegen allgemein vorherrscht.

Man informiert sich über Kindergärten und deren Konzepte, bevor man sein Kind dort anmeldet und man informiert sich über einen Facharzt, bevor man sich ihm anvertraut.

Warum informiert man sich nicht über Sinn und Funktion des Tarot, bevor man sich Tarotkarten legen lässt? Die Verunsicherung Deiner Freundin beruht darauf, dass sie sich nicht um Information kümmert, wie sie mit den Aussagen umgehen und wie sie sie bewerten soll. Wenn sie begreift, was Tarot ist, wird sie die Dinge besser einsortieren können.

Darf ich fragen, wie alt Deine Freundin ist - und vielleicht auch, woher sie die Kartenlegerin kannte oder wie bzw. warum sie sich konkret für diese entschieden hat?

Sorry: Ich weiß, diese Frage ist bereits älter - aber dies würde mich interessieren.

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da brauchst du dir nichts drauf bauen, die reden immer von irgendwelche sachen die allgemein auf sehr viele menschen zutreffen, und paralellen sind zufälle. lass sie nicht zu tief in so etwas hineinrutschen, man kann davon süchtig werden..

Zufälle sind es nicht, wie schon gesagt, das sind die ANtworten von dem Unterbewusstsein und was noch gespeichert wurde (universum)

Süchtig werden kann man zwar schon, aber bei Tarot verwässert sich dann das ganze wenn man zu viel legt, und das ist ein Vorteil dass man nicht lange süchtig sein kann :) also zu solchen würde ich auch nicht gehen dene man bezahlen muss, da sollte man schon mehr aufpassen und nicht immer dahinfahren dann vernachlässigt man ja genau das was sein sollte!

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