Wieviel verdient eine Tierpsychologin?

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3 Antworten

Tierpsychologe ist keine geschütze Berufsbezeichnung und es gibt auch keine Ausbildung. Du kannst dir Vsitenkarten drucken und loslegen.

Allerdings lässt sich so auch jede Menge Schindluder treiben wie du dir vorstellen kannst.

Im wesentlichen beschäftigst du dich mit Pferdehaltern, die mit ihren Tieren nicht mehr klar kommen und gibst ihnenein paar Trainingseinheiten im Umgamg mit ihrem Pferd. Davor solltest du analysieren können, weswegen sich das Pferd so verhält, wie es sich verhält, was wohl nur durch Beobachtung von Pferd UND Besitzer vonstatten gehen kann. Alles andere ist Humbug.

Dass man diesbezüglich ein gutes Fachwissen braucht ist logisch und wünschenswert, längst nicht alle die in dem Bereicht tätig sind bringen das auch mit.

Wieviel man verdient? ich würde sagen, ungefähr 99% aller selbsternannten Tierpsychologen (es gibt ja nur selbsternannte) verdienen nicht genug. Und der verschwindend kleine Rest dürfte auf anderem Wege zu Fachwissen gekommen sein. Als Pferdewirt mit zusätzlichen Kursen, Als Tierarzt mit Zusatzausbildung zum Beispiel. Vielleicht auch als Schüler von Monty Roberts o.ä.

Zu denen muss man aber auch erst mal gehören und das ist ein langer Weg. Man muss mit den Pferdebesitzern gut können und gute Ergebnisse erzielen, sonst bleiben bald die Kunden aus.

Leicht zu ergoogeln:

Auch dann sind mit der Tiertherapie allerdings keine Reichtümer zu verdienen: "Bei einer gut gehenden Praxis wird man etwa 2000 Euro im Monat verdienen - in der Regel ist der Gewinn aber deutlich geringen."

Quelle: http://karriere-journal.monster.de/karriere-planung/berufe-im-uberblick/tierpsychologe-42601/article.aspx

Du hast da ein sehr falsches Bild von Tierpsychologie. Denn TP selber, ist reine Theorie. Davon kann man nicht leben in einem seriösen Studium lernst du erst mal Verhaltensweisen und Psyche eines Tieres kennen. In der Praxis sieht das Ganze anders aus. Da muss man sich erstmal einleben und viele Erfahrungen sammeln. Das was du mit dem Pferd deiner Freundin geschafft hast, hat eigentlich wenig bis gar nichts mit Tierpsychologie zu tun-weil du selber keine Ahnung hast, wie du das angestellt hast.

Wenn du aber hinterfragst, forschst, beobachtest, interpretierst, lernst, kommunizierst ... kannst du einiges lernen.

In einem solchen Fall, sind Pferde die besten Lehrer!

Hoffe ich konnte helfen :)

Es tut mir leid, dir das so direkt sagen zu müssen, aber das ist keine besondere Gabe, ein Pferd zu beruhigen.

Außerdem soll man ein Pferd niemals mit Ausdrücken wie "hooooo ist guuuut" oder so beruhigen und auch ein Handzeichen ist da nichts besonderes. Ein Pferd beruhight man, indem man sich ganz normal verhält. Du bist das Leittier, du verhältst dich normal und dein Pferd weiß: Leittier normal, alles gut. Wenn du selber versuchst, das Tier zu beruhigen, baust du unterbewusst Spannungen in deinem Körper aus, die sich auf das Pferd übertragen und somit erreichst du so eigentlich nur das Gegenteil.

Schau dir mal das Natural Horsemanship an. Sind auch alle, die das praktizieren Tierpsychologen, weil sie mit Pferden kommunizieren? Wohl kaum.

Dazu musst du zwischen der Denkweise eines Pferdes und der eines Menschen unterscheiden. Ein Mensch hat vielleicht das Gefühl einen Psychologen zu brauchen, der ihm hilft. Auch mit Erfolg.

Ein Pferd dagegen kennt sowas nicht und braucht auch keine Therapie oder so einen Mist. Was ein Pferd braucht, ist ein Leittier, dass Sicherheit und Stärke ausstrahlt und dem es sich anschließen kann. Im besten Fall ist dieses Leittier der Mensch.

Denke doch noch ein bisschen über deinen Berufswunsch nach. Ich hoffe, ich konnte dir da ein bisschen die Augen öffnen und dich vor einer möglichen Enttäuschung bewahren.

LG Nata :)

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