Wieviel verbraucht heizung mehr, Wenn man komplett ein und ausschaltet?

6 Antworten

So Spart ihr nichts wen es noch zu kalt ist dann sollte man zwischenzeitlich immer mal wieder heizten oder zb die Heizung auf 1-2 lassen!

Damit kühlt der Raum nicht aus und man brauch dann auch weniger Energie um ihn wieder normal aufzuheizen!

Solange es nicht zu kalt ist reicht es oft auf 2 zu stellen wen das 20 Grad im Raum bringt spart man auch!

Die Uhrzeit ist Egal außer bei einer Nachtspeicherheizung!

Was auch geht ist das ihr wen ihr den kessel kontroliert den so einstellt das er zu bestimmten zeiten öfters mal heizt!

Du solltest die Heizung immer auf einem Minimum laufen lassen. Wenn ein Raum komplett ausgekühlt ist, braucht das Aufheizen wesentlich mehr Energie, als eine Grundtemperatur über den Tag zu halten. Wieviel du so konkret sparst, kann man nicht pauschal sagen, es gibt dafür zu viele unbekannte Faktoren bezüglich des Raums und der Heizanlage.

Wie sollen wir die Frage verstehen?

„Wieviel verbraucht heizung mehr, Wenn man komplett ein und ausschaltet?“

Wenn man komplett ausschaltet, verbraucht die Heizung nicht mehr, sondern gar nichts! Jedes unnötige Heizen führt zu unnötigen Heizkosten! Ausgeschaltete, also nicht betriebene Geräte verursachen keine Energiekosten, ob das Leuchtmittel sind, Motoren, Computer oder Heizungsanlagen.

Die Annahme, mit unnötigem Durchheizen ließen sich Heizkosten sparen, ist falsch. Die widerspricht nicht nur dem gesunden Menschenverstand, sondern auch dem Energieerhaltungssatz. Der seltsamen Annahme zufolge müssten Körper bei der Temperaturerhöhung mehr Wärme aufnehmen, als sie bei entsprechender Temperaturabsenkung abgeben. Und diese Wärmedifferenz müsste in einem geheimnisvollen Nirwana verschwinden. Für Leute, die wenig vertraut sind mit der Thermodynamik und der Wärmekapazität, versuche ich es einmal so:

Eine Heizung mit 1 kW Dauerleistung kostet in 24 Stunden genau 24 kWh (Kilowattstunden). Wenn ich zwischenzeitlich 4 Stunden abschalte, dann habe ich genau 4 kWh eingespart. Die vorübergehende Temperaturabsenkung tritt natürlich zeitversetzt ein. Danach führt die gleiche Wärmeleistung immer wieder zur gleichen Raumtemperatur (bei unveränderter Außentemperatur). Man spart also bei jeder Temperaturabsenkung Heizkosten!

Wie können wird das prüfen? Bei Elektroheizungen sind die Leistungen an den Geräten angegeben. Bei Verbrennerheizungen lassen sich die Brennwerte der Brennmaterialen in kWh heranziehen.

Die Gestaltung der zu beheizenden Räume (Maße und Materialien) sind maßgebend für den Wärmebedarf. Dazu gibt es im Internet Online-Wärmebedarfsrechner. Anhand der baulichen Gegebenheiten und der Temperaturen lässt sich damit der Wärmebedarf in kWh errechnen. Der Wärmebedarf berührt aber in keiner Weise die hier gestellte Frage! Deshalb sind Deine entsprechenden Angaben zur Wohnung hier völlig überflüssig!

Wem die obige Rechnung Mühe bereitet, der kann es auch einmal so versuchen:

Energie = Wärmeleistung mal Zeit

So nehmen wir einmal an, es wird eine Wohnung mit der Leistung von 10 kW dauerhaft auf der gewählten Wunschtemperatur gehalten. Das kostet pro Stunde 10 kWh (Kilowattstunden). Nun schalten wir zum Zeitpunkt a die Heizung ab und lassen die Wohnung über 10 Stunden auskühlen bis auf die Außentemperatur. Das kostet 10 Stunden lang null Energie. Danach schalten wir wieder die Dauerleistung von 10 kW zu. Damit ist nach 10 Stunden wieder die alte Raumtemperatur erreicht. So haben wir seit dem Zeitpunkt a genau 10 Stunden mal 10 kW =100 kWh an Kosten verursacht. Mit Durchheizen dagegen hätten wir in 20 Stunden genau 200 kWh, also das Doppelte verausgabt.

Die Energiekosten sind gleich der Heizdauer mal Wärmeleistung mal Preis pro Energieeinheit (Tarif für Fernwärme, Strom oder entsprechende Brennstoffpreise). Mit der gleichen Wärmeleistung, mit der die Wunschtemperatur gehalten wird, wird auch die ausgekühlte Wohnung wieder auf diese Temperatur gebracht. Bei fest eingestellter Wärmeleistung ergeben sich die Energiekosten also ganz allein aus der Einschaltzeitdauer, ganz gleichgültig, ob die Wohnung gerade aufgeheizt oder durchgeheizt wird.

In der Aufheizphase führt die Energiezufuhr weitgehend zur Temperaturerhöhung. Mit zunehmender Wohnungslufttemperatur führt die Energiezufuhr zunehmend zur Temperaturerhaltung, weil für höhere Temperaturen mehr Wärme zugeführt werden muss. In der Durchheizphase wird die zugeführte Energie voll zur Temperaturerhaltung eingesetzt. Da pro Stunde die gleiche Energiemenge eingekauft wird, sind auch die stündlichen Kosten gleich, in der Aufheizphase wie in der Durchheizphase. Da entstehen also keine zusätzlichen Kosten beim Wiederaufheizen.

Nun können wir natürlich mit allerlei rituellen Eingriffen in Wärmeleistung („…um 10 Uhr den Regler a runter auf 2, und um 12 Uhr den Regler b rauf auf 3“ u.s.w.) und/oder Solltemperatur die diversen zeitlichen Phasen hin und her schieben und womöglich auch noch sinnlos Energie verschwenden. An den elementaren Grundlagen der Energiekostenkalkulation ändert das gar nichts. 

Hier habe ich schon einen Einwand erwartet. Dem begegne ich im vorauseilenden Gehorsam:

Bei obigem Beispiel bin ich zwecks Vereinfachung von einer gleichbleibenden Wärmeleistung (Energie pro Zeit) ausgegangen. Nun können wir das natürlich auch durchrechnen für den Fall des Einsatzes eines Temperaturreglers. Der schaltet die Heizung in diskreten Intervallen ein und aus.

Nun nehmen wir an, der Temperaturregler schaltet zur Hälfte des Zeitverlaufes ab, so dass die Heizung in 10 Zeitstunden nur 5 Betriebsstunden aufweist. Das bedeutet, dass die Heizung durchschnittlich mit der halben der zur Verfügung stehenden Leistung betrieben wird. Und mit genau dieser Leistung ließe sich dann auch die Wohnung auf die alte Temperatur wieder aufheizen in der Zeitdauer, in der sie sich ohne Wärmezufuhr abkühlte. Die Gleichung

Energiekosten pro Zeit für Durchheizen = Energiekosten pro Zeit für Wiederaufheizen nach Unterbrechung gilt also so nur unter der Annahme einer unveränderten Heizleistung.

In der Praxis wird aber in der Aufheizphase die Heizung ununterbrochen durchlaufen. Sie wird also die zum Aufheizen erforderliche Energie in der halben Zeit umsetzen. Das ändert nichts am Betrag der Energie. In diesem Falle entstehen also die gleichen Aufheizungskosten in der halben Zeit im Vergleich zu einer Aufheizung mit halber Leistung: Energie = Wärmeleistung mal Zeit.

Nun brauchen wir die Heizkostenkalkulation nur noch für den Sonderfall des Temperaturregler-Einsatzes zu erweitern:

  1. Für die Unterbrechung einer kontinuierlichen Heizleistung gilt: Energiekosten pro Zeit für das Durchheizen ist gleich den Energiekosten pro Zeit für das Wiederaufheizen.
  2. Die Energiekosten für das Aufheizen ändern sich nicht bei einer erhöhten Heizleistung zur Verkürzung der Wiederaufheizungszeit. Was an Mehrleistung verausgabt wird, wird an Zeit eingespart.

Und daraus ergibt sich schlüssig, dass sich das Durchheizen niemals rechnet. Und das ändert sich auch nicht dadurch, dass mein Beitrag hier zum dritten Mal gelöscht wird. Noch Einwände oder Fragen dazu?

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Danke, danke und nochmals danke!

LG

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