Wieviel Urlaub pro Monat?

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Das kommt darauf an, wie lange du schon dort beschaeftigt bist. Bist du dort laenger als 6 Monate beschaeftigt und scheidest zum 15. August aus, braucht man gar nicht lange zu rechnen. Dann steht dir naemlich der gesamte Jahresurlaub von hier 20 Tagen zu.

Wirst du bei Ausscheiden am 15 August hingegen noch nicht laenger als 6 Monate dort beschaeftigt, steht dir fuer jeden vollen Monat ein Zwoelftel des Jahresurlaubs zu. Kommt dabei an der ersten Stelle hinter dem Komma mindestens eine 5 raus, wird auf einen vollen Tag aufgerundet. Ist die erste Zahl hinter dem Komma aber kleiner als 5, wird abgerundet.

Achtung! Hier zaehlen nur die "vollen" Monate, "angebrochene" fallen hingegen ersatzlos unter den Tisch. Gemeint sind nicht Kalendermonate sondern die Monate der Beschaeftigungszeit. Hast du also beispielsweise am 16. eines Monats angefangen, endete der erste Monat am 15. des Folgemonats.

Hast du beispielsweise am 16. Juni dieses Jahres angefangen, betraegt dein Urlaubsanspruch bei Ausscheiden am 15. August 2 Zwoelftel von 20 Tagen, also 3,33 Tage, abgerundet somit 3.

Hast du hingegen erst am 17. Juni angefangen, betraegt der Anspruch nur 1 Zwoelftel (den 2. vollen Monat hast du dann nicht ganz geschafft), also 1,66 Tage, aufgerundet 2.

Hast du beispielsweise am 1. April 2012 dort angefangen, betraegt der Anspruch 4 Zwoelftel, also 6,66 Tage, aufgerundet 7.

Diese ganze Rechnerei ist aber - wie gesagt - nur erforderlich, wenn du am 15.8. noch nicht laenger als 6 Monate dort beschaeftigt sein wirst. Bei (dann) mehr als 6 Monaten hast du einen Anspruch auf alle 20 Tage (erwirbst aber im laufenden Jahr bei einem moeglichen neuen Arbeitgeber keinen oder nur einen ganz winzigen Neuanspruch fuer das aktuelle Jahr).

Ist die erste Zahl hinter dem Komma aber kleiner als 5, wird abgerundet. 

Hier muss ich dir mal ausnahmsweise widersprechen. § 5 BUrlG schreibt lediglich vor, dass bei Nachkommastellen die mindestens einen halben Tag ergeben, aufgerundet werden muss. Von Abrunden ist nirgendwo die Rede und wurde (natürlich) auch schon von Arbeitsgerichten als nicht zulässig befunden. Auch wenn es in der Praxis idR anders gehandhabt wird, müssen Bruchteile unter einem halben Tag irgendwie gewährt werden und dürfen keinesfalls unter den Tisch fallen.

Alles Andere hätte ein Fachwanwalt auch nicht besser sagen können;-)

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Wenn Du das ganze Jahr gearbeitet hast, stehen Dir lt. Bundesurlaubsgesetz die ganzen 20 Tage (gesetzlicher Mindesturlaub bei einer 5-Tage-Woche) zu. Nach § 4 BUrlG hat man nach einer Wartezeit von sechs Monaten Anspruch auf den vollen gesetzlichen Mindesturlaub.

Wenn Du allerdings dann eine neue Stelle antrittst, braucht Dir der neue Betrieb keinen Urlaub mehr zu gewähren. Er kann Dir aber Zusatzurlaub geben wenn dort mehr als der gesetzliche Mindesturlaub gewährt wird (1/12 pro voller Monat)

Wenn du die Zeit vom 1.1. bis zum 15.8. meinst, dann hast du vollen Urlaubsanspruch. Also 20 Tage.

Wenn du die Zeit vom 15.8. bis zum 31.12. meinst, dann hast du keinen Urlaubsanspruch, da eine Wartezeit von 6 Monaten besteht (Probezeit) um einen Urlaubsanspruch zu haben. Der zustehende Urlaub wird dann ins kommende Jahr übertragen.

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