Wieviel Unterhalt muss er zahlen Ist diese Unterhalt Zahlung in Ordnung oder müsste er auf Grund seines Verdienstes mehr zahlen?

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5 Antworten

Für das Kind müsste der Mann bis zu dessen 18. Geburtstag Unterhalt zahlen. Die Höhe ist abhängig von seinem Einkommen und steigt zum 6. und 12. Geburtstag des Kindes an. 

  • Einen Orientierungswert dazu gibt die "Düsseldorfer Tabelle" an. 
  • Auch wenn das Einkommen des Mannes sehr hoch ist, sollte der Unterhalt für das Kind nicht ins Unermessliche gehen.... (450 Euro dürften bei seinem Verdienst für ein Kleinkind angemessen sein...)

Die Frau hat bis zur Scheidung Anspruch auf "Trennungsunterhalt" für sich selbst, dessen Höhe ebenfalls vom Einkommen des Mannes abhängt. 

  • Ihren jetzigen Lebensstandard sollte sie bis zur Scheidung also beibehalten dürfen. 
  • Danach hat sie in der Regel keinen Anspruch mehr auf Unterhalt für sich selbst..., dieser wird nur im Ausnahmefall zugesprochen (und dann zumeist auch nur für einen begrenzten zeitraum...)
  • Allerdings wird sie noch "nachehelichen Unterhalt" für sich selbst beanspruchen können bis zum dritten geburtstag des Kindes, denn bis dahin besteht ein Anspruch auf "Betreuungsunterhalt".... - erst danach wird sie ihren eigenen Lebensunterhalt selbst verdienen müssen.

Wenn kein extra Ehevertrag geschlossen wurde, hätte die Frau (und auch das Kind) überhaupt keinen Anspruch auf einen Anteil vom Eigentum des Mannes, also auch nicht vom Verkauf der Wohnung. 

Wenn er ihr trotzdem etwas davon überlässt, ist das schon mehr als großzügig.....

Geht diese UnterhaltZahlung in Ordnung oder müsste er aufgrund seines hohen Verdienst deutlich mehr zahlen.

Die Schwester sollte nicht versuchen, die Kuh zu schlachten, die sie gerade melkt......

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Kommentar von Apache2002
23.01.2017, 09:39

Es würde zu zweit bzw zu dritt dort gewohnt. Er hat ihr vorgeschlagen kostenlos zu wohnen aber sie will so schnell wie möglich raus. Soweit ich weiss ist er alleiniger Eigentum meiner Schwester gehört nicht mal 1 qm wieso sie trotzdem 25 % von Verkaufspreis bekommt , weiss ich nicht. Ich hätte es nicht gemacht sondern komplett 50 % auf das Kind übertragen. Sie wohnt ja zurzeit noch Mietfrei drinnen, ich hätte sogar noch Miete verlangt Ok das bin ich aber jeder denkt halt anders. 

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für die berechnung von unterhalt und trennungsunterhalt sollte ein anwalt hinzugezogen werden. den benötigt sie eh zur scheidung.

unterhalt kann berechnet werden beim jugendamt, die mache es im rahmen einer beistandschaft kostenlos. 1500 euro kindesunterhalt ist vielleicht ein wenig hochgegriffen oder beinhaltet es schon den trennungsunterhalt gleich mit dazu?

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Boahr bin mir nich sicher aber glaube nicht das man so untereinander den Unterhalt ausrechnen kann , meine der wird berechnet die haben doch aufm Amt auch Leute dafür sitzen würde mich mal da erkundigen 

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Kommentar von vogelstation
23.01.2017, 07:38

wenn du dir nicht sicher bist, warum antwortest du dann?

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Normalerweise wird bei der Ehe beim Bedarf vom Halbteilungsgrundsatz ausgegangen. Bei Monatseinkünften von 15000$ allerdings nicht mehr, weil davon ausgegangen wird, das nicht alles zum Lebensunterhalt verwendet wird. Hier ist dann beim Bedarf auf den kongreten ehelichen Lebensstand abzustellen. Also auf das was tatsächlich für den Lebensunterhalt ausgegeben wurde bzw. was benötigt wird, um den Lebensstandard zu halten.

Wurde zu zweit in der 240m² Wohnung gewohnt, so wäre dann halt eine 120m²-160m² Wohnung als Bedarf anzusetzen. Bei den übrigen Ausgaben ist ähnlich zu verfahren.

Allerdings ist Bedarf nicht gleich Unterhalt. So hat der Unterhaltsberechtigte sein eigenes Vermögen einzusetzen. Insoweit ist die Veräußerung der Immobilie für die Schwester nachteilig, da sie dann ja Barvermögen hat. Allerdings hat der Unterhaltsschuldner Vermögen in ähnlicher Größernordnung was das wieder relativiert.

Der Unterhalt für das Kind bemisst sich nach der Düsseldorfer Tabelle. Bei den Einkommen liegt es über den Maximum von 452€ Zahlbetrag, so das es eine Einzelentscheidung ist. Bis zum 3. Lebensjahr des Kindes hat die Frau ferner keine Erwerbsobligenheit.

Geht diese UnterhaltZahlung in Ordnung oder müsste er aufgrund seines hohen Verdienst deutlich mehr zahlen.


Ganz ehrlich, bei einen Einkommen von rund 15000$ und einen Einstiegsangebot von 1500€ und einen unter 3 Jährigen Kind, sollte die Schwester auf eienen guten Fachanwalt nicht verzichten.


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Mal abgesehen davon, das deine Schwester mit dem Angebot lebt wie die Made im Speck, finde ich die Frage mehr als dreist. 

Eigentlich sollte sie auf die Knie gehen und ihren Dank bekunden. Was wäre denn, wenn er sich einfach so verpisst hätte? Glaubst du, mit einer Unterhaltsklage von D nach USA würde sie jemals einen Cent sehen, bevor das Kind 18 ist? Vergiss es! Das ist mehr als fair, was er da anbietet und sie sollte die Klappe halten und danke sagen!

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