Wieviel Umweltverschmutzung geht von weggeworfenen Knopfzellen (Batterien) aus?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Da die Knopfzellen aus Zink-Quecksilber die Energie schöpfen und Quecksilber ziemlich giftig ist ,erübrigt sich wohl jeder weiterer Kommentar

Also dampft jede in der Umgebung (=Wohnung) herumliegende Knopfzelle fleißig giftiges Hg aus?!

0
@msitu

Quecksilberoxid-Zink-Batterien in Knopfzellenform wurden früher viel in kleinen Geräten mit geringem Strombedarf (z.B. Armbanduhren) eingesetzt. Diese Knopfzellen stellen aber bei nicht fachgerechter Entsorgung ein großes Problem für die Umwelt dar. Sie enthalten, wenn sie verbraucht sind, Quecksilber. Bei Beschädigung der Zelle tritt das Quecksilber aus und verseucht die Umwelt. In Uhren wurden sie durch Silberoxid-Zink-Batterien ersetzt. In Hörgeräten dagegen durch Zink-Luft-Batterien, die eine höhere Energiedichte, aber auch eine höhere Selbstentladung haben.

Mittlerweile sind die Herstellung sowie der Handel von und mit Quecksilberoxid-Zink-Batterien weltweit eingestellt. Zwar gibt es zum Beispiel in Taiwan noch einen Hersteller, der solche Batterien nach wie vor produziert, doch dürfen diese nicht nach Europa importiert werden. In Deutschland regelt dies die Batterieverordnung. Diese besagt, dass keine Batterien oder Zellen mit mehr als 2% des Gesamtgewichts an Quecksilber in den Verkehr gebracht werden dürfen.

0

Wenn man sie vorschriftsmäßig bei den Sammelstellen abgibt, hält sich die Umweltverschmutzung (hoffentlich) in Grenzen.

Was möchtest Du wissen?