Wieviel Spielzeug ist zu viel Spielzeug?

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7 Antworten

Zu viel - das ist nicht die Frage. Ist es das richtige Spielzeug - die Frage würde ich für viel relevanter erachten. Und hier wird es schwierig. Mein Bruder liebte Modellautos. Mit denen konnte ich seinerzeit gar nichts anfangen. Tatsächlich muss man ein Kind schon kennen, um ihm das richtige Spielzeug zu kaufen. Es soll ja nicht nach zwei Tagen langweilig werden. Kinder sind dies bezüglich unglaublich ehrlich. Das hat doch Geld gekostet - vor allem das Argument kennen sie nicht.

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Ich denke ein Kind braucht keine 4 Puppen, sondern eine reicht, es braucht keine 10 Kuscheltiere, 2 sind genug (wenn eins mal schmutzig ist) es müssen keine 20 Autos sein, auch 5 reichen um mit Freunden einen kleinen Fuhrpark zu haben. Es müssen auch nicht, duplo, Lego, Bausteine und Eisenbahn permanent präsent sein. Man kann diese Dinge gerne mal austauschen. Bausteine halte ich für eines der wichtigsten Spielzeuge. Kinder lernen damit sehr viel, angefangen beim Turm bauen, bis hin zum Fantasiehandy oder als puppengeschirr. Kinder nutzen die Holzklötze viel weiter als nur zum stapeln. Und da wird nichts vorgegeben, wie und was gespielt werden soll.
Also braucht ein Kind eben kein Handy das piept wenn man drauf drückt. Ein Kind braucht auch keine vorgefertigten Häuser und ein Kind braucht auch keine Schublade voller Tiere, all das können Bausteine ersetzen. Und das ist verdammt wichtig.
Natürlich ist es schwierig fest zumachen, was zu viel ist. Aber wenn ein Kind sich nicht lange mit einer Sache beschäftigen kann und das spielzimmer innerhalb von 10 Minuten spielen aussieht wie nach einem Bombenanschlag, können das hinweise sein auf zu viel Spielzeug.

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An einer konkreten Zahl sicherlich nicht. Und es ist auch indiviuell unterschiedlich.

Definitiv zu viele ist, würde ich sagen, wenn das Zimmer zugemüllt ist, das Kind was neues bekommt und das dann nach ein paar Tagen gleich in der Ecke liegt, obwohl es ein Herzenswunsch war.

Es ständig zwischen den Spielsachen hin und herflippert, sich auf nichts mehr einlassen kann.

Da wirkt so ein "Entzug" oft Wunder.

Die Eisenbahn kommt nur im Advent/WEinachten raus, dieses gibt es nur im Herbst. Diese Spielzeug ist nur ..... verfügbar.

Wenn ein Kind 20 Kuscheltiere hat ist das zum Beispiel sicherlich auch zu viel,

Kein Kind braucht 10 Barbies, keines 100 kleine Autos.

Oft stehen Bobbycar, Dreirad, Laufrad, Roller in der Garage. Muss nicht sein. Ein oder 2 langen völlig.

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Alles was häufig gespielt wird ist nötig, was ignoriert wird ist "zuviel".

Was wirklich zuviel, bzw. viel zu viel ist, ist wenn ein Kind trotz immenser Spielzeugberge Langeweile hat. Das kann man als Alarmzeichen deuten. Dann verschwindet der Sinn des Spielzeugs im Hintergrund und das "Haben um des Habens wollen" und horten um Neid zu erwecken, tritt in den Vordergrund.

Kinder wollen häufig das was Andere auch haben, aber nur um dazu zu gehören, nicht weil sie es wirklich wollen.

Dann sollte man dringend was überdenken und auch die eigene Einstellung hinterfragen.

Das was zuviel ist kann man aussortieren und ein halbes Jahr später wieder anbieten. Was nicht angenommen oder ignoriert wird kannst du dann getrost verschenken oder verkaufen.

Aber nicht mit Vorwurf: Also wenn du nicht damit spielst, dann...- Du wolltest das doch unbedingt haben, und jetzt spielst du nicht damit!

Sondern eher wortlos oder mit der Ansage: Damit spielst du nicht, das möchte ich einem Kind schenken, dass wenig/kein Spielzeug hat. Die meisten Kinder nehmen das neidlos hin.

Manche geben von sich aus oft sogar noch was mit dazu, mit Begründungen wie: Dafür bin ich schon zu groß, oder: Damit hab ich genug gespielt.

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Also dass ein Kind zuviel Spielzeug hat, lässt dich in der heutigen Zeit leider nicht verhindern. Nicht nur an Weihnachten und zum Geburtstag hagelt es ja von allen Seiten Geschenke. Wir machen es auch so, dass Spielzeug, welches über einen längeren Zeitraum nicht verwendet wurde in den Keller landet. Wenn es pädagogisch und qualitativ hochwertiges Spielzeug ist, kann man es nach einigen Wochen/Monaten wieder hervor holen. Ansonsten wandert es irgendwann vom Keller in den Müll oder wird gespendet/verschenkt.

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Naja hab das jetzt noch nie mitbekommen..aber ich denke es ist dann zuviel wenn es für das Kind eine selbstverständlichkeit ist, ein neues Spielzeug zu kriegen. :) 

LG Hose 

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Wenn die Kinder nicht mehr dazu kommen es aufzuräumen ist es zuviel.

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